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Berlin könnte Chicago als Nummer eins wieder ablösen

Hier nimmt Berlin eine absolute Spitzenstellung ein

18.09.2005

Paul Tergat lief beim real,- BERLIN-MARATHON 2003 Weltrekord.
© Victor Sailer

Wenn am kommenden Sonntag 40.000 Läufer beim 32. real,- BERLIN-MARATHON am den Start sind, geht es im leistungssportlichen Bereich auch um den Status der weltweit schnellsten Strecke. Mit dem ersten Lauf unter der Barriere von 2:05 Stunden von Paul Tergat im Jahr 2004 ist Berlin wieder im Besitz des Weltrekordes (2:04:55), was die weltweit Spitzenstellung der Berliner Veranstaltung eindrucksvoll belegt.

Beim Status der schnellsten Stecke herrscht allerdings Konsens, an Stelle einer singulären Bestleistung Mittelwerte zu betrachten, in der Regel die zehn besten Leistungen auf der jeweiligen Strecke. Auch hier nimmt Berlin eine absolute Spitzenstellung ein und kämpft seit den letzten Jahren in stetem Wechsel mit dem LaSalle Bank Chicago-Marathon um Rang eins.

Chicago und Berlin deutlich vor London

So nahm Berlin im letzten Jahr durch die Zeiten der beiden Erstplazierten, Felix Limo in 2:06:44 und Joseph Riri in 2:06:49, der Metropole am Lake Michigan die Spitze mit dem phantastischen Mittel von 2:06:17.6 wieder ab und weist bei den schnellsten zehn Leistungen nur noch Zeiten unter 2:07 auf. Das währte allerdings nicht lange. Chicago holte sich durch die Siegerzeit des letzten Jahres von Evans Rutto in 2:06:16 mit dem Zehnermittel von 2:06:15.0 die Spitzenstellung schon zwei Wochen später zurück. Damit liegen aktuell die Veranstaltungen in Chicago und Berlin recht deutlich vor dem Flora London-Marathon, der mit dem Mittel von 2:06:36.6. auf Platz drei liegt.

Denkbare Szenarien

Die aktuelle Liste der Eliteathleten lässt es durchaus realistisch erscheinen, dass sich Berlin die Krone der weltweit schnellsten Strecke wieder zurückholen kann. Um diesbezüglich den Mittelwert unter 2:06:15 (!) zu drücken, gibt es eine Vielzahl denkbarer Szenarien, eine einfache Variante: Der Sieger des Laufs am 25. September 2005 schafft eine Zeit von 2:06:25 oder schneller, die dann die Zeit von Vincent Kipsos 2:06:52 aus dem Jahr 2002 ersetzt.

Deshalb wird das Augenmerk neben den Siegern bei Männern und Frauen, den Leistungen der besten deutschen Athleten und den vielen Breitensportlern auch den absoluten Zeiten an der Spitze gelten. Angesichts des diesjährigen Starterfeldes sind entsprechende Erwartungen durchaus realistisch und lassen ein spannendes Rennen erwarten. Sollte Berlin am kommenden Sonntag kurz nach 11:06 Uhr wieder an der Spitze stehen, könnte das allerdings – wie im letzten Jahr – wieder nur von kurzer Dauer sein, denn bereits am 9. Oktober legt de LaSalle Bank Chicago-Marathon ebenfalls mit einem hochkarätigen Feld an Weltklasseathleten nach.            

Helmut Winter


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