41. BMW BERLIN-MARATHON am 28. September 2014

Weitere Veranstaltungen

News

Die Big Three im Herbst: Berlin, Chicago und New York

18.09.2005

Mizuki Noguchi beim Olympischen Marathon in Athen 2004
© Victah Sailor

Der Marathon-Herbst könnte einmal mehr ein stürmischer werden. Drei der fünf Big Five-Marathonrennen stehen auf dem Programm: Den Beginn macht traditionell der real,- BERLIN-MARATHON am 25. September. Zwei Wochen später wird der LaSalle Bank Chicago-Marathon am 9. Oktober gestartet, und am 6. November findet der ING New York City-Marathon statt. Über 120.000 Läufer werden bei diesen drei Klassikern an den Start gehen. Und darunter sind die Topstars des Marathons.

 

Während der BAA Boston-Marathon und der Flora London-Marathon traditionell im April stattfinden, sind die anderen drei Mitglieder der Big Five Herbstrennen.

 

Mit der Rekordzahl von 40.000 Läufern, Walkern, Rollstuhlfahrern und Handbikern etabliert sich der real,- BERLIN-MARATHON als viertgrößtes Rennen seiner Art weltweit hinter New York, London und Chicago.  Spitzensportlich wird das Interesse stark auf eine Person gerichtet sein. Japan Olympiasiegerin Mizuki Noguchi wird beim real,- BERLIN-MARATHON ihr erstes Rennen über die klassische Distanz seit ihrem Triumph von Athen vor gut einem Jahr laufen. Es ist vier Jahre her, als der real,- BERLIN-MARATHON zum ersten Mal eine Olympiasiegerin im Elitefeld am Start hatte. Damals war es die Japanerin Naoki Takahashi, die in Sydney 2000 gewonnen hatte und dann in Berlin als erste Frau die 2:20-Stunden-Barriere durchbrach (2:19:46).

 

In den letzten fünf Jahren kam die Siegerin in Berlin immer aus Japan. Und es spricht alles dafür, dass Mizuki Noguchi diese Serie fortsetzen kann. Die 27-Jährige möchte ihre persönliche Bestzeit von 2:21:18 Stunden, die sie in Osaka 2003 gelaufen ist, deutlich unterbieten. Es ist davon auszugehen, dass sie die dritte Frau werden kann, die in Berlin die 2:20-Stunden-Barriere durchbricht. Im vergangenen Jahr hatte Japans Yoko Shibui den Streckenrekord auf 2:19:41 Stunden verbessert und dabei den Asien-Rekord der Chinesin Yingjie Sun (2:19:39) um nur zwei Sekunden verpasst. Diese Zeit sollte für Mizuki Noguchi auf jeden Fall möglich sein.

 

Auch die beste deutsche Marathonläuferin rennt den real,- BERLIN-MARATHON: Luminita Zaituc. Ihr Ziel ist ebenfalls eine neue Bestzeit. Und auch sie müsste in der Lage sein, ihre bisherige Leistung von 2:26:01 Stunden deutlich zu unterbieten. Hinter Olympiasiegerin Mizuki Noguchi ist alles möglich am Sonntag. „Ich freue mich auf den real,- BERLIN-MARATHON. In Berlin zu laufen, ist eine große Chance für mich“, sagt Luminita Zaituc.

 

Die Kenianer haben zuletzt sechsmal in Folge den real,- BERLIN-MARATHON gewonnen. Und sie stellen wiederum die Favoriten. Zwei von ihnen haben den real,- BERLIN-MARATHON bereits gewonnen: Joseph Ngolepus siegte 2001, Raymond Kipkoech ein Jahr darauf. Mit der schnellsten Bestzeit reist Michael Rotich nach Berlin. Der erst 22-jährige Kenianer gewann 2003 den Paris-Marathon mit der Kursrekordzeit von 2:06:33 Stunden. Mindestens drei weitere Kenianer haben enormes Potenzial: Jackson Koech lief sein Marathon-Debüt als Zweiter in Rotterdam in diesem Frühjahr in 2:08:02. Philip Manyim war Zweiter in Rom in 2:08:07. Und Peter Chebet war beim Chicago-Marathon 2003 bereits Vierter mit 2:08:43.

 

Beim einmal mehr hochklassigen LaSalle Bank Chicago-Marathon werden unter 40.000 Läufern beide Vorjahressieger am Start sein. Zweimal ist Evans Rutto bisher bei diesem Rennen an den Start gegangen, beide Male hat er gewonnen. Der Kenianer, der zum KIMbia-Team von Dieter Hogen gehört, könnte nun den Hattrick schaffen. „Ich hoffe, dass ich meine Siegserie fortsetzen kann“, erklärte Evans Rutto, der von seinen bisher vier Marathonrennen drei gewonnen hat. Und bei seinen drei Siegen, einer davon in London war er nie langsamer als 2:06:18 Stunden.

 

Bei den Frauen startet die Vorjahressiegerin Constantina Tomescu-Dita. Für die Rumänin wird die Titelverteidigung ein hartes Stück Arbeit, denn sie lief erst zwei Monate vor Chicago den Weltmeisterschafts-Marathon von Helsinki. In einem schweren Rennen gewann sie dabei die Bronzemedaille.

 

Das Marathon-Spektakel schlechthin findet jedes Jahr in New York statt. Im vergangenen Jahr löste der ING New York City-Marathon sogar den BAA Boston-Marathon als größtes Marathonrennen aller Zeiten ab. In Boston hatten 1996 beim 100. Jubiläum 35.868 Läufer das Ziel erreicht, in New York waren es acht Jahre später 36.562. Und wiederum ist mit einer ähnlich hohen Zahl zu rechnen, denn 52.000 Anmeldungen wurden in New York angenommen.

 

Und auch das Feld der Topstarter wird exzellent besetzt sein, obwohl es auf der schweren Strecke nicht leicht ist, Weltspitzenzeiten zu laufen. Titelverteidiger Hendrick Ramaala (Südafrika) ist ebenso dabei wie die Siegerin des Osaka-Marathons Jelena Prokopcuka (Lettland/2:22:56). Und der Marathon-Weltrekordler Paul Tergat wird am Start sein. Der Kenianer war beim real,- BERLIN-MARATHON vor zwei Jahren 2:04:55 Stunden gelaufen. Doch nicht nur in Chicago kann seine Marke in diesem Herbst in Gefahr geraten. Denn in Amsterdam tritt am 16. Oktober Haile Gebrselassie zu seinem zweiten ernsthaften Marathonrennen an. Das Ziel des Äthiopiers, der 2002 in London als Dritter 2:06:35 Stunden gelaufen war, ist klar: Weltrekord. „Haile kann den Rekord in Amsterdam brechen“, sagt selbst Paul Tergat.

 


Weitere News

29.07.2014 City-Nacht 2014 in bewegten Bildern - Video online!
27.07.2014 Jana Gegner und Giacomo Cuncu bringen den Ku’damm zum Glühen
27.07.2014 Eine Nacht. Vier Rennen. 10.475 Teilnehmende.
25.07.2014 23. Vattenfall City-Nacht: Der Lauf in den Sommerabend in der Berliner City-West

Noch mehr News finden Sie in unserem Newsarchiv

Sponsoren des 41. BMW BERLIN-MARATHON Wobenzym plus BMW AOK Adidas Erdinger Alkoholfrei Timex Tata Consultancy Services Holiday Inn

Anzeige

Anzeige