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Chepkemei führt Spitzenfeld in New York an

36. ING New-York-City-Marathon am Sonntag - der real,- BERLIN-MARATHON in NYC

05.11.2005

ING New-York-City- Marathon - Start an der Verrazano-Narrows Brücke
© Victah Sailor

Chepkemei führt Spitzenfeld in New York an

Seit 1981 gibt es eine Verbindung des BERLIN-MARATHON zum New-York-City- Marathon. In diesem Jahr wagte man von Berlin aus zum ersten Mal den Schritt in die USA, um auf den BERLIN-MARATHON durch Verteilung von Werbeflyern aufmerksam zu machen. Seitdem wird von den Organisatoren des BERLIN-MARATHON der NYC- Marathon immer zum Anlaß genommen auf der EXPO mit einem Werbestand auf den real,- BERLIN-MARATHON und Berlin aufmerksam zu machen. Auch in diesem Jahr ist Race Director Mark Milde mit seinem Team auf der EXPO und wirbt für den 26. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON am 2. April 2006 und den 33. real,- BERLIN-MARATHON 2006.

Seit 2001 ist die Zusammenarbeit mit New York City noch enger geworden, nachdem beim 28. real,- BERLIN-MARATHON am 30. September 2001 die Teilnehmer ein Riesenbanner beim Start - zum Gedenken an den 11. September 2001 in New York City -über ihre Köpfe zogen und das Banner dann anschließend beim 31. New-York-City -Marathon von 65 Race Directoren aus aller Welt kurz vor dem Start an der Verrazano Narrows Brücke ausgebreitet und gehalten wurde (siehe Foto von Victah Sailor in der Fotostrecke).

Susan Chepkemei, die beim letzten ING New-York-City-Marathon einen tollen zweiten Platz hinter Paula Radcliffe belegte, steht vor einer schwierigen Aufgabe: am Sonntag möchte sie die Nachfolgerin der Britin werden. Das Rekord-Preisgeld von 130.000 US-Dollar hat eine Reihe von Weltklasseläuferinnen angelockt. Die 30-jährige Kenianerin, die im letzten Jahr den Sieg auf den letzten 400 Metern verlor, wird gegen Lornah Kiplagat, Jelena Prokopcuka, Nuta Olaru, Lyudmila Petrova und Derartu Tulu antreten.

Kiplagat

 

Kiplagat (Niederlande), die die kenianische Staatsbürgerschaft vor zwei Jahren nach ihrer Heirat mit ihrem Trainer Pieter Langerhorst abgelegt hatte, gilt als Favoritin für den Sieg. Nachdem sie vor zwei Jahren Dritte geworden war, konnte sie im letzten Jahr nicht mit Radcliffe und Chepkemei, die nach 21 Meilen die Führung übernahmen, mithalten und rutschte noch auf den siebten Platz.  

Aber Kiplagat ist in diesem Jahr auf der Straße in herausragender Form. Sie konnte neun große internationale Läufe gewinnen und die Silbermedaille vor Chepkemei bei den IAAF Halbmarathon-Weltmeisterschaften im letzten Monat. „Zum ersten Mal in vier Jahren habe ich keinen einzigen Tag Training versäumt“, sagt Kiplagat, die in der Vergangenheit aufgrund des harten Trainings immer leicht verletzt oder müde nach New York gekommen war.

Höhentraining

Aber Kiplagat weiß, trotz ihrer hervorragender Vorbereitung mit einem dreimonatigen Höhentraining in Colorado, dass der Ruf nichts Wert ist auf der schweren “Big Apple”-Strecke. Auch ihre Konkurrentinnen gehen mit großem Selbstbewusstsein in das Rennen hinein. Prokopcuka aus Litauen hat am Anfang der Saison den Osaka-Marathon gewonnen und einige andere sehr gute Ergebnisse, vor allem bei britischen Straßenläufen, erzielt.

Olaru (Rumänien) wurde im letzten Jahr Zweite in Chicago, während Petrova schon Zweite und Dritte wurde, auch wenn sie 2004 das Rennen aufgeben musste. Verwunderlich ist, dass Tulus Name bis jetzt kaum erwähnt wurde, aber die zweimalige ehemalige  10.000-m-Olympiasiegerin, war in den letzten Monaten in sehr guter Form.

Die Äthiopierin, die vor vier Jahren den London- sowie den Tokio-Marathon gewonnen hatte, hatte in diesem Jahr beim WM-Marathon einen vierten Platz mit einer neuen Bestzeit von 2:23:30 Stunden belegt. Tulu trainiert seitdem für New York und konnte beim BUPA Great North Run (Halbmarathon) einen überzeugenden Sieg hinlegen, genauso wie beim Great South Run in Großbritannien über die 10 Meilen.

Paul Tergat - der Weltrekordler von Berlin

Das Rennen der Männer ist ganz offen, auch wenn sich die Kenianer Martin Lel und Paul Tergat ein großes Duell um den Sieg liefern könnten. Aber der Weltrekordhalter Tergat und Lel, der das Rennen 2003 sowie den diesjährigen Flora London-Marathon gewonnen hatte, wissen, dass sie das Rennen bestimmen können. Der Südafrikaner Hendrick Ramaala wird den Titel verteidigen wollen.

DAVID MARTIN 


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