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Trockentraining bringt Abwechslung

11.11.2005

Das Laufband - eine trockene und angenehme Alternative.
© Runners World

In Kooperation mit RUNNER’S WORLD erscheint hier jeden Monat ein Thema aus dem aktuellen Heft.

Trockentraining bringt Abwechslung
Gerade in der kalten, nassen Jahreszeit ist das Laufbandtraining für viele Läufer eine trockene, angenehme Alternative und bringt außerdem noch neuen Schwung in ihr Training. Worauf Sie beim Kauf eines Laufbands unbedingt achten müssen.


Natürlich ist es für manchen Läufer ein Traum, ein Laufband zu Hause stehen zu haben. Da kann man laufen, wann man will, egal wie fies das Wetter draußen ist. Das größte Problem sind dabei neben der Platzfrage natürlich die Anschaffungskosten, denn sie liegen im Bereich zwischen 1000 bis 10000 Euro. Eines muss Ihnen vor dem Kauf eines solchen Gerätes unbedingt klar sein: beim Betrieb des Laufbandes kommt es zu Geräuschen und Erschütterungen. Im eigenen Haus stellt man das Band deshalb am besten  im Erdgeschoss oder im Keller auf.

Vor dem Kauf testen

Seriöse Hersteller bieten Ihnen vor dem Kauf eine Testmöglichkeit. Diese sollten Sie unbedingt nutzen. Unterziehen Sie das Gerät also einem Probetraining, bevor Sie das Geld auf die Ladentheke legen.

Haltbarkeit
Sieben bis zwölf Jahre hält ein Band laut Angaben der Hersteller. Die Erfahrung zeigt, dass manche Bänder sehr viel länger halten, und außerdem, dass die preiswertesten nicht unbedingt die sein müssen, die am ehesten den Geist aufgeben. Grundsätzlich gilt natürlich: Je mehr Sie laufen, also das Band nutzen, desto schneller verschleißt es und desto hochwertiger sollte seine Ausstattung und Verarbeitung sein.

Profi- oder Heimgerät?
Bessere Heim-Bänder können durchaus mit den durchschnittlichen Studio-Bändern mithalten, was Funktionalität und Nutzbarkeit betrifft. Die Studio-Bänder haben aber vor allem einen stärkeren Motor, der einem Dauerbetrieb über den ganzen Tag standhält.
 
Maße
Je breiter und länger, desto besser. 40 Zentimeter Breite und 1,30 Meter Länge sollte das Band mindestens bieten. Große Läufer oder solche mit unökonomischem Laufstil brauchen mehr Raum als kleine Läufer oder Läufer mit sauberem Laufschritt. Sie sollten unbedingt feststellen, ob das Band Ihrem Laufschritt auch bei schnellem Tempo genug Platz bietet und es nicht das Gefühl vermittelt, dass Sie vorne oder hinten hinauslaufen.

Display
Sind die Bedienerelemente einfach und schnell erreichbar und zu bedienen sowie übersichtlich und verständlich angeordnet? Das Display sollte ja nicht nur übersichtlich sein, sondern vor allem bedienerfreundlich, dass Sie Geschwindigkeit, Steigung und weitere Programme während des Laufens problemlos einstellen bzw. verändern können.


Martin Grüning

Tipps zum Laufband-Training sowie weitere fünf Entscheidungshilfen zum Kauf eines Bands finden Sie in der Dezember-Ausgabe 2005 von RUNNER’S WORLD.


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