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DIE WELTGESCHICHTE DES "EINRUNDEN-RENNENS" 1850 - 2004 - „Der Killer-Sprint” von Roberto L. Quercetani

A World History of THE ONE-LAP RACE 1850 – 2004. The “Killer Sprint” - 400 m and 4x400m relay. Men and Women

16.11.2005

Die Titelseite von Quercetanis "A world History of The One-Lap Race" 1850 - 2004 - "The killer sprint -
© SEP Editrice Srl

DIE WELTGESCHICHTE DES "EINRUNDEN-RENNENS" 1850 - 2004  - „Der Killer-Sprint” von Roberto L. Quercetani DIE WELTGESCHICHTE DES "EINRUNDEN-RENNENS" 1850 - 2004  - „Der Killer-Sprint” von Roberto L. Quercetani DIE WELTGESCHICHTE DES "EINRUNDEN-RENNENS" 1850 - 2004  - „Der Killer-Sprint” von Roberto L. Quercetani DIE WELTGESCHICHTE DES "EINRUNDEN-RENNENS" 1850 - 2004  - „Der Killer-Sprint” von Roberto L. Quercetani

Roberto L. Quercetani, der italienische Sporthistoriker, Leichtathletik-Journalist und Statistiker ist seit Jahrzehnten der der wohl anerkannteste Autor vieler  Leichtathletik - Fachbücher. Sein neuestes Werk  „A World History of THE ONE-LAP RACE 1850 – 2004 – mit dem Untertitel “The killer sprint” befaßt sich auf 290 Seiten (in englischer Sprache) nur mit den 400 m und der 4 x 400 m Staffel der Männer und Frauen.
Das Buch ist im März 2005 - also höchst aktuell - erschienen. Es endet im statistischen Teil mit den Olympischen Spielen in Athen 2004.

Es schlägt den Bogen von Leonidas, dem berühmtesten Athleten der Antike über  Lon Myers (USA), dem größten Läufer des 19. Jahrhunderts bis zu Jeremy Wariner (USA), dem 400 m Olympiasieger von Athen 2004. 
Ebenso  geht er weit zurück und er erwähnt bei den Frauen die „Hera“-Spiele für Frauen im klassischen  Griechenland – und beginnend - in der neueren Zeit mit Hilja Heinonen (FIN) die die 400 m  in 1:47 4/5 am 25. Juli 1900  lief bis zu  Marita Kochs (DDR)   legendären Weltrekord von 47.60  vom 6. Oktober 1985 in Canberra . Diese Leistung wird von ihm  aber  mit einer entsprechenden Anmerkung versehen.
Quercetani erwähnt die 400 m als die „Amerikanischste“ aller Laufdisziplinen, denn die US- Boys gewannen 41 von 77 zu vergebenen Medaillen bei Olympischen Spielen, d.h. 53,2 %. Ebenso überlegen ist die Ausbeute der Amerikaner bei den Weltmeisterschaften 14 von  27 Medaillen (ohne Helsinki), d.h. 51,8% gewannen  sie.
Das Buch erschien  im März 2005  mit Unterstützung der IAA F. Lamine Diack, der Präsident der IAAF, schrieb das  Vorwort.

Auf dem Cover der Buches ist Lon Myers bei seinem ersten Rennen in Stamford Bridge, London 1881 über 440 yards in 49 4/5 abgebildet – und zusätzlich sind Marita Koch und Michael Johnson als die 400 m Heroen der Neuzeit  eingepaßt .
173 Seiten des Buches sind Textteil mit vielen eindrucksvollen Bildern,  116 Seiten sind der ausführlichen Statistik vorbehalten.

Wir haben auf unseren  web-Seiten  immer nur bei den Laufdisziplinen ab 800 m aufwärts berichtet und entsprechend kommentiert. Allerdings hat dieses Standardwerk von Quercetani eine Ausnahmestellung in der Leichtathletikwelt. Es ist als  Buch und Dokumentation jedem Liebhaber und Fan der Leichtathletik zu empfehlen..
Man kann es auch anders formulieren, kein 800 m-As kommt ohne eine entsprechende 400 m Topleistung aus.
Erinnert sei nur an Rudolf Harbig, dem Doppel-Weltrekordler und Alberto Juantorena, dem Doppel-Olympiasieger über beide Strecken, insofern ist das Buch von „The killer sprint“ vielleicht auch eine  interessante  Fundgrube für die Dauerleister. 
Nicht unerwähnt sollten auch die Leistungen der deutschen Viertelmeiler sein, die in den Statistikteilen erwähnt werden:
Es gab sogar mal Jahre, in denen deutsche Läufer und Staffeln in der Welt vorne lagen:

So führte1939 Rudolf Harbig mit seinen WR von 46.0 und die 4 x 400 m Staffel 1939 in 3:10.4 die Jahres-Weltbestenliste des Jahres an – der letzte deutsche Läufer an der Spitze der Welt war 1983 Erwin Skamrahl mit 44.50 – und die DDR-Staffel in 2:59.86 im Jahre 1985.

Die deutschen Frauen der DDR mit Helga Seidler lagen in der Spitze ab 1978 vorne - die Frauen Staffel der Bundesrepublik war zuletzt im Jahr 1998 in der Spitzenposition der Weltbestenliste.
Mit Wehmut sieht man auch die Erfolge der Deutschen in den vergangenen Jahrzehnten in den Statistiken und Bildern – das wird wohl nie wiederkommen – zeigt aber auch, daß die US-Amerikaner auch einmal zu schlagen waren.

Horst Milde

„Der Killer-Sprint” - 400 m und 4 x 400 m Staffel,  Männer und Frauen – 1850 - 2004

Die Leichtathletik  ist die bekannteste und meistbetriebenste Sportart überhaupt. Ihre moderne Form entwickelte sich größtenteils um 1860 in Großbritannien und in den USA. Ihre Weiterentwicklung wurde durch die Wiederbelebung der Olympischen Spiele (Athen 1896) und die Gründung der IAAF (International Amateur Athletics Federation (Internationaler Amateur Leichtathletik-Verband)) in Berlin 1913 beschleunigt.

Die IAAF, immer noch mit der gleichen Abkürzung, die allerdings jetzt für (International Association of Athletics Federations (Internationale Vereinigung der Leichtathletik-Verbände)) steht, ist mit über 200 angeschlossenen Ländern der Dachverband und damit das Führungsorgan der Leichtathletik.
Die 400 m, die heutzutage auch als “Einrunden-Rennen” bezeichnet werden, sind eine der spannendsten Prüfungen dieses Sports. Man betitelt diese Disziplin auch als “Killer Disziplin”, da sie selbst für einen durchtrainierten Läufer etwas zu lang ist, um die maximale Sprintgeschwindigkeit voll durchhalten zu können.

 Es bedarf, insbesondere am Ende der Strecke, qualvoller Arbeit, um das Rennen durchzustehen. Vor über einem Jahrhundert schrieb ein Beobachter der Szene über die Viertelmeile (der englische Vorläufer des 400 m Rennens), dass die Athleten sich “blind laufen, bevor sie das Zielband erreichen”.

Früher wurde diese Disziplin als Mittelstrecke eingestuft, wobei sie heute als “verlängerter Sprint” bezeichnet wird.
Dieses Buch erstellt eine Chronik und kommentiert die Entwicklung dieser Disziplin von Lon Myers, der Perle des 19. Jahrhunderts, bis zu Michael Johnson, dem aktuellen Weltrekordhalter (43,18 im Jahr 1999), dessen Zeit sich somit aus im Durchschnitt vier 100 m Teilstücken von 10,795 Sekunden zusammensetzt.
Ein Teil widmet sich auch der parallel verlaufenden Entwicklung der 4 x 400 m Staffel.
Die “Einrunden-Rennen” der Frauen haben eine relativ kurze Geschichte, die auch im Detail behandelt wird.
Wie in vielen von Roberto L. Quercetanis  Arbeiten finden sich auch hier interessante Nebengeschichten, die im Zusammenhang mit dieser faszinierenden Disziplin stehen.

BIBLIOGRAFIE
ÜBER DEN AUTOR: Roberto L. Quercetani aus Florenz, Italien, ist seit über einem halben Jahrhundert auf internationalem Niveau einer der bekanntesten Journalisten und Historiker der Leichtathletik. 1950 war er in Brüssel einer der Gründer der ATFS (Association of Track and Field Statisticians (Vereinigung der Leichtathletik-Statistiker)), die auch heute noch die beste Quelle für diejenigen ist, die sich ihren Weg durch die Zahlen und Daten, die Teil des Sports sind, bahnen wollen.

„RLQ“ – wie ihn alle Leichtathletikliebhaber weltweit kennen – war von 1950-1968 Präsident der ATFS und ist immer noch Mitglied des Vorstands. Er ist Autor und Co-Autor vieler statistischer Arbeiten über internationale Athleten und Leistungen. Er ist der Autor des englischsprachigen Buches “Die Weltgeschichte der Leichtathletik, 1864-1964”, das 1964 von der Oxford University Press, London, veröffentlich wurde.

Dieses Buch erschien später auch in finnisch, italienisch, japanisch und spanisch. Die neueste englischsprachige Ausgabe erschien im Jahr 2000 und wurde durch SEP Editrice von Cernusco s/ Naviglio (Mailand) veröffentlicht.
Er war auch der Autor und Co-Autor von Büchern über die Geschichte bestimmter Teile der Leichtathletik, wie die 1500 m / 1 Meile, die 800 m und die 5000 m /10000 m.
Als freischaffender Journalist berichtete RLQ über fast alle wichtigen Veranstaltungen – Olympische Spiele, Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, Welt- und Europa-Cups, Commonwealth Games, US-Olympiaausscheidungen und viele andere Wettkämpfe, die in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts stattfanden.
In dieser Zeit schrieb er auch stetig für die täglich erscheinende Mailänder “La Gazzetta dello Sport” und war Europa-Redakteur des US-Magazins “Track & Field News”. Als letztes verfasste er Aufsätze über die Leichtathletik und die Geschichte der Olympischen Spiele für das „Enciclopedia Italiana“ (Treccani).

INHALT:
MÄNNER
Kapitel I: 1850-1900 (mit einem Prolog zur Antike) – Von  Leonidas, dem berühmtesten Athleten der Antike, bis zu Lon Myers, dem Besten der Läufer des 19. Jahrhunderts.
Kapitel II: 1901-1920 – Furiose Kämpfe in St. Louis und London – Meredith: ein leuchtender Stern während des 1. Weltkriegs
Kapitel III: 1921-1940 – Liddells inspirierendes Laufen – Der Klassiker Carr gegen Eastman – Die Fehde zwischen Amerika und Europa führte bis zu Harbigs glatten 46
Kapitel IV: 1941-1960 – Jamaika Symphonie. Die USA ist zurück an der Spitze.
Kapitel V: 1961-1980 – Mexico City Gipfeltreffen: Ein Rekord für die Ewigkeit.
Kapitel VI: 1981-2000 – Michael Johnson, ein unvergleichlicher Einrundenläufer: Weltweite Titel in Hülle und Fülle und ein überragender Weltrekord.
Kapitel VII: 2000-2004 – MJs Nachfolger lassen Zeiten unter 44 vermissen. Wariner ist der Beste.

FRAUEN
Kapitel VIII: 1900-1940 – Lernen nach“einem langen atemberaubenden Nervenkitzel” zu überleben.
Kapitel IX: 1940-1970 – Maria Itkina, Betty Cuthbert und die mysteriöse Sin Kim Dan.
Kapitel X: 1971-2000 – Szewinska unterbietet die 50-Sekunden Barriere. Koch, ein Rekord für die Ewigkeit.
Kapitel XI: 2001-2004 – Das Zurückdrehen der Geschichtsuhr?

STATISTIK
Weltjahresbestenlisten und die ewigen Weltbestenlisten für Männer und Frauen für jede einzelne Periode.

INDEX
Alle Läufer und im Text erwähnten relevanten Autoritäten.

Info und Bezugsmöglichkeit:
€ 36.00
Centro Direzionale COLOMBIROLE – Pal. A1
Via Roma 74 – 20060 Cassina de Pecchi (Milano) – Italy
Tel. (+39) 02.95.20.026 – Fax: (+39) 02.95.22.330
Email: info@sepeditrice.it
www.sepeditrice.com

 



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