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DLV-Nachwuchs im Plansoll bei den Cross-Europameisterschaften in Tilburg

Christian Glatting und Ingalena Heuck überzeugten – DLV-Juniorinnen Sechste

12.12.2005

Flotter Start bei den Cross-Europameisterschaften in Tilburg: Hier der Start bei den Deutschen Cross-Meisterschaften in Darmstadt 2005
© Sport -Kiefner

DLV-Nachwuchs im Plansoll bei den Cross-Europameisterschaften in Tilburg

„Die Leistungen unserer Junioren-Mannschaften waren ok, sie haben sich gut geschlagen!“ urteilte DLV-Langstreckentrainer Detlef Uhlemann über das Auftreten des Nachwuchses bei den Cross-Europameisterschaften in Tilburg. „Beide Mannschaften haben die Vorgabe, Platzierungen unter den Top acht erfüllt“. Diese Bewertung bezieht sich vornehmlich auf die Platzierungen in den Teamwertungen. Die Juniorinnen mit Ingalena Heuck, Julia Hiller, Daniela Oemus und Rhea Richter kamen mit 124 Punkten auf Rang sechs, einen Zähler hinter Belgien (123). Das dominierende Team stellte Groß-Britannien mit lediglich 30 Punkten, die weiteren Medaillen holten Rumänien (49) und Russland (60), gefolgt von Irland (98).

Mit Kilometer-Umfängen zum Cross-Erfolg

Überraschend zeigte sich Ingalena Heuck als leistungsstärkste DLV-Läuferin. Die 19jährige, die bei den Titelkämpfen in Darmstadt hinter der noch der B-Jugendklasse angehörenden Daniela Oemus als Gesamtzweite A-Jugend-Meisterin werden konnte, überraschte sich und die DLV-Trainer mit Rang 16. „Dabei wusste ich vor zwei Wochen noch nicht einmal etwas von einer Europameisterschaft“, zeigte sich das Lauftalent der LG Würm Athletik verwundert über die plötzlichen Perspektiven. „Ich habe zehn Jahre Handball gespielt und wollte etwas verändern, ging als Austauschschülerin nach Australien und begann mit dem Laufen“ schilderte Ingalena Heuck ihren steilen Aufstieg an die Spitze der Crossmannschaft.

Mit ihrem Nachbarn Quirin Schmölz lief sie bis zu 100 Wochenkilometer, eher im profilierten Gelände und auf der Straße, selten auf der Bahn. „Ja, ich gebe es zu. Ich bin süchtig und trainiere mehr, als mein Trainer Siggi Schmölz mir vorgibt!“ Regelrecht geschockt war Ingalena Heuck über das forsche Tempo, dem sie anfänglich nicht gewachsen war, mit zunehmender Strecke allerdings immer besser ins Rennen kam. Mit soliden Leistungen schufen Julia Hiller und Daniela Oemus zeitgleich auf den Ränge 31 und 32 sowie Rhea Richter, die wie Daniela übrigens noch drei Jahre bei Cross-Europameisterschaften startberechtigt ist. die Grundlage zum erfreulichen sechsten Rang.

Männliche Parallele

Die männliche Parallele zu Ingalena Heuck ist Christian Glatting. Der A-Jugend-Crossmeister lief ebenso ein blitzsauberes Rennen und schaffte mit Platz 15 auch ein Vorzeigeresultat. „Mir haben die ständigen Rhythmuswechsel doch zu schaffen gemacht, ich bin doch eher ein Straßenläufer“ bekannte der Aalener, der im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Johannes Raabe das nötige Stehvermögen auf der selektiven Strecke hatte und keine Plätze im spannenden Finale mehr preisgeben musste. Mit einer guten Renneinteilung machten die DLV-Junioren im Schlussteil gleich 30 Plätze gut und verdienten sich Rang acht.

Acht Nationen teilten sich in die Goldmedaillen

Acht verschiedene Nationen teilten sich übrigens in Tilburg die Goldmedaillen, eine Verteilung, die es in der zwölfjährigen Geschichte der Cross-Europameisterschaften bislang noch nicht gegeben hatte. Neben der Ukraine (Lebid) und den Niederlanden (Kiplagat) waren dies Ungarn (Barnabás Bene) und Rumänien (Ancuta Bobocel) waren dies bei den Teams Frankreich (Männer), Russland (Frauen), Polen (Junioren) und Groß-Britannien (Juniorinnen). Nicht zuletzt darin sieht EAA-Präsident Hansjörg Wirz den Weg des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (European Athletics) bestätigt, über starke und attraktive Cross-Europameisterschaften den Läufern des Kontinents zurück zur Weltspitze zu ebnen.

Integration von U 23-Wettbewerben

Als Projekt bezeichnet Wirz die Integration von U 23-Wettbewerben schon im kommenden Jahr im italienischen Legnano. „Wir müssen die Auswirkungen analysieren, die ein derartiges Projekt mit sich bringen wird. Es darf keinesfalls zu einer Schwächung der Männer- und Frauen-Wettbewerbe führen!“ 

Wilfried Raatz


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