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Die Schweizer Running-Szene boomt - Heinz Schild stellt die Schweizer Lauforganisatoren vor

Heute nehmen mehr als 130.000 Läuferinnen und Läufe an den Veranstaltungen von "Swiss Runners" teil

07.03.2006

Titelseite von "Swiss Runners" - dem Magazin der Schweizer Laufveranstalter
© Swiss Runners

Die Schweizer Running-Szene boomt - Heinz Schild stellt die Schweizer Lauforganisatoren vor Die Schweizer Running-Szene boomt - Heinz Schild stellt die Schweizer Lauforganisatoren vor

Seit Herbst 2005 haben German Road Races (GRR: www.germanroadraces.de) und Swiss Runners, die Vereinigung der grössten und schönsten Running Events der Schweiz, eine Zusammenarbeit verabredet.

Im neuen GRR Flyer 2006 mit allen Veranstaltungsdaten des Laufjahres sind auch die Schweizer Kollegen schon mit ihren Läufen vertreten. Die Schweizer Laufszene stellt Heinz Schild im folgenden Beitrag vor. Heinz Schild war nicht nur jahrzehntelang beim Schweizer Rundfunk für die Information Bern zuständig, sondern er begründete den Grand Prix von Bern, den jetzt sein Sohn Michael als Race Director übernommen hat, und den Jungfrau Marathon. Bei unzähligen Laufveranstaltungen der Schweiz war Heinz Schild als Sprecher tätig. Beim letztjährigen Jungfrau-Marathon 2005  belegte er den 3. Platz in der Kategorie M60.

„Swiss-Runners“ ist das Synonym für Schweizer Lauf-Szene. In der Organisation „Swiss-Runners“ sind die bedeutendsten Schweizer Lauf-Organisatoren zusammen gefasst. Das Ziel: Miteinander statt gegenseitige Abschottung, Synergien schaffen statt Erbsen zählen, Erfahrungsaustausch statt Konkurrenzneid.

Wer unter den Veranstaltern kennt ihn nicht, den Kampf um möglichst hohe Teilnehmerzahlen? Hohe Teilnehmerzahlen garantieren mehr Prestige, grösseres Interesse bei den Sponsoren, mehr Beachtung bei den Medien, den Behörden und selbstverständlich auch beim Zielpublikum, bei den Läuferinnen und Läufern.

Konkurrenz schafft Wettbewerb, Wettbewerb belebt die Szene. Die Läuferinnen und Läufer wählen ihre Wettkämpfe heute sorgsam aus. Einmal ist es – durchaus aus Sympathie - der Volkslauf im Dorf, der Anlass in der Nachbarstadt, in der Regel aber zählt die Qualität: Schöne Strecke, tolles Ambiente, topp Organisation. Richtig verstandener Wettbewerb unter den Veranstaltern hebt das Qualitätsniveau, zwingt jede Organisation zu einem kritischen Controlling, führt zu Innovationen und animiert zu Visionen.

Einmalig

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl steht die Schweizer Laufszene wohl einmalig da:
Die beiden grössten Strassenläufe, der Grand-Prix von Bern und der Stadtlauf von Genf (Escalade de Genève) lockten in den letzten Jahren je über 20.000 Läuferinnen und Läufer an. Dabei weisen die Region Bern und die Region Genf nur rund 300.000 Einwohnern auf.
Erstaunlich ist auch eine andere Zahl: 16 Laufveranstaltungen konnten 2005 über 5.000 Anmeldungen verzeichnen, Tendenz weiter steigend.

Running-Events 2005
1.    Escalade, Genève    23 420     
2.    Grand-Prix von Bern    21 715     
3.    Zürcher Silvesterlauf    15 421     
4.    Schweizer Frauenlauf, Bern    14 535    
5.    20 km de Lausanne    15 382     
6.    Luzerner Stadtlauf    13 776     
7.    Greifenseelauf, Uster    14 202     
8.    Sola-Stafette, Zürich    10 365    
9.    Lausanne-Marathon    9 781
10.    Basler Stadtlauf    7 912
11.    Murtenlauf    7 724
12.    Swiss Walking Event    7 283
13.    Zürich-Marathon    7 500
14.    Kerzerslauf    6 319
15.    Swiss Alpine Marathon    5 571
16.    Jungfrau-Marathon    5 471


Marathons (Anzahl Klassierte 2005)
1.    Zürich-Marathon    5521
2.    Jungfrau-Marathon    3644
3.    Basel City-Marathon    1995
4.    Lausanne-Marathon    1808
5.    Marathon de Genève    1384
6.    3-Länder-Marathon*    1230
7.    Swiss-Alpine-Marathon**     1103
8.    Winterthur-Marathon    577
9.    LGT-Marathon Liechtenstein    509
10.    Zermatt-Marathon    552

*     Lindau-Bregenz-St.Margrethen-Bregenz                
**     Swiss Alpine Davos: K42 und C42

Die Lauf-Szene beleben

Statt in Konkurrenzneid zu erstarren, haben sich vor zwölf Jahren ein paar Veranstalter in der Schweiz zur Organisation „Swiss-Runners“ zusammen geschlossen. Heute gehören dem Verein 22 Organisationen an, darunter die 15 Grössten der Schweizer Running-Szene. Mehr als 130.000 Läuferinnen und Läufer nehmen jährlich allein an diesen Wettkämpfen teil.
Die Lauf-Szene beleben heisst für die Veranstalter im doppelten Sinne des Wortes, sich laufend verbessern! Möglich wird dies durch den regelmässigen, gegenseitigen Erfahrungs-Austausch.

Nach aussen setzt „Swiss-Runners“ einen Akzent mit der jährlich in einer Auflage von 120.000 Expl. erscheinenden Running-Illustration: „Infos, News und Facts über die schönsten Laufveranstaltungen der Schweiz“. Vierfarbig in Text und Bild sind hier die Schweizer Klassiker aufgeführt von „A“ wie Aletsch-Halbmarathon bis „Z“ wie Zürcher Silvesterlauf. Und selbstverständlich fehlen die beiden Grössten der Schweizer Lauf-Szene, Grand-Prix von Bern und Escalade Genf ebenso nicht wie die 100 km von Biel, der Swiss-Alpine-Marathon oder der Jungfrau-Marathon.
 
Unsere peinlichste Panne

Dreimal im Jahr treffen sich die Veranstalter in Zürich oder Bern zu den ordentlichen Sitzungen des Vereins. Dazu kommt jährlich ein 1½-tägiger Workshop, letztmals im Januar vom Swiss-Alpine-Marathon in Davos durchgeführt.
Die Themen dieser Tagung: „Pressearbeit/Marketing“, „Neue Entwicklungen in der Zeitmessung (DataSport und Mika-Timing)“, Erfahrungen mit dem neu geschaffenen ‚Post-Cup’“ und „Was läuft beim Schweizerischen Leichtathletik-Verband SLV?“
Kein Veranstalter, keine Organisation ist vor Fehlern gefeit.

Allen Bemühungen zum Trotz, gibt es leider immer wieder kleine Ungereimtheiten oder gar Pannen. Dass die Swiss-Runners im Laufe der Zeit gegenseitige Berührungsängste abgelegt haben zeigt ein zusätzlich geschaffener Tagungspunkt: „Unsere peinlichste Panne“. Jeder ist aufgerufen, ganz kurz in den Spiegel zu schauen. Vom Schnitzer, zum Patzer bis zum Bock. Ursachenforschung ist angesagt, auf dass ein Fehler nicht zweimal passiert.
In dieser Schlussrunde hat schon mancher geschmunzelt oder aber mit dem rechten Finger hinter dem linken Ohr gekratzt. Mit anderen Worten: „Auf dass uns genau dieser Fehler nur ja nie passiert!“     
    
Heinz Schild

www.swissrunners.ch
 


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