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IAAF-Hallen-WM (1.Tag): Bekele, Shaheen, Kipchoge im 3.000-m-Finale

11.03.2006

Bekele ahead of Kipchoge, Craigg and Shaheen.
© Jiro Mochizuki/Photo Run

Bei den Hallen-Weltmeisterschaften der IAAF in Moskau kündigt sich ein großes 3.000-m-Finale an. Für den Endlauf am Sonntag haben sich unter anderen Äthiopiens 5.000-m-Weltrekordler Kenenisa Bekele und der frühere Kenianer Saif Saaeed Shaheen (Katar), den den Weltrekord über 3.000 m Hindernis hält, qualifiziert. Bei den Vorläufen in Moskau gab es am Freitag keine Überraschungen.

 

In diesem 3.000-m-Finale steht auch der zuletzt stärkste kenianische Bahn-Langstreckenläufer Eliud Kipchoge, der seinen Vorlauf in 7:52,57 Minuten vor dem Bruder von Kenenisa Bekele, Tariku, hauchdünn mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung gewann. Dritter in diesem Vorlauf war Shaheen mit 7:52,85. Vierter wurde mit dem Iren Ian Alistair Cragg ein Athlet, der vor einem Jahr in der Halle sogar Kenenisa Bekele bezwungen hatte. „Ich glaube, die Bekele-Brüder werden zusammen arbeiten“, sagte Shaheen, während Kenenisa Bekele erklärte: „Die besten der Welt sind da – ich glaube, Shaheen und Kipchoge sind meine schärfsten Gegner. Es wird nicht um die Zeit gehen, nur um die Medaillen.“  

 

Über 800 m der Frauen startete Titelverteidigerin Maria Mutola (Mozambique) mit einem Vorlaufsieg in 2:02,33 Minuten. Die 33-Jährige hat in ihrer Karriere bereits sechs Hallen-WM-Titel über diese Distanz gewonnen. Vor allen die beiden Russinnen Olga Kotlyarova und Natalya Tsyganova könnten Mutola gefährlich werden.  

 

Der Olympiasieger Yuri Borzakovskiy begann sein Heimspiel mit einem Vorlaufsieg in 1:48,08 Minuten. Schärfster Gegner des Russen wird sicherlich der Kenianer Wilfred Bungei sein, der sich ebenfalls locker für die nächste Runde am Sonnabend qualifizierte. Der Titelverteidiger Mbulaeni Mulaudzi (Südafrika) hat seinen Vorlauf gewonnen und steht damit ebenfalls im Halbfinale. Über 1.500 m wird im Finale am Sonnabend der Hallen-Europameister von 2005, Ivan Heshko (Ukraine), versuchen, den Kenianer Daniel Kipchirchir Komen zu überraschen.

 

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