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Londoner hoffen auf Paula Radcliffe in Topform

19.03.2006

Paula Radcliffe will in London angreifen
© Victah Sailer

Paula Radcliffes Verzicht auf die Commonwealth-Games aufgrund einer Fuß-Verletzung könnte sie inspiriert haben, einen neuen Weltrekord beim diesjährigen Flora London-Marathon in Angriff zu nehmen. Dieser Meinung ist Londons Race-Director David Bedford, der sich auf Radcliffes Titelverteidigung am 23. April und ihren vierten Sieg freut.

Er hätte kein Problem darin gesehen, wenn Radcliffe bei den Commonwealth-Games um noch mehr Ruhm gerannt wäre, auch wenn diese nur einen Monat vor seinem Rennen in Melbourne stattfinden. Es war das Ziel des 32-jährigen Stars aus Bedford, die 10.000-m-Goldmedaille zu dem 5.000-m-Titel aus dem Jahr 2002 hinzuzufügen.
 

Ingrid Kristiansens Rekord in London einstellen - das ist das Ziel
 

Bedford war erleichtert, dass Radcliffe trotz eines lädierten Knochens an ihrem rechten Fuß fast ganz normal für den Marathon trainieren kann. "Ich bin absolut bereit dafür, meinen Marathon-Weltrekord zu brechen”, sagte Radcliffe vor einiger Zeit. Sie will zudem den Rekord von Ingrid Kristiansens vier London-Marathon-Siegen unbedingt einstellen. Sie fügte hinzu: „Ich bin in besserer Verfassung als ich es 2003 in London war, aber um den Rekord zu brechen, muss man nicht nur in hervorragender Verfassung sein sondern auch gute Bedingungen haben. An diesem Tag muss alles passen und zusammen kommen, aber das ist auf jeden Fall möglich.“ Bedford hat persönlich keine Zweifel, dass Radcliffe weiter vorpreschen und ihre jetzige Marke von 2:15:25 noch klar unterbieten könnte.
 

"Sie kann noch schneller laufen"


"Ich glaube fest daran, dass sie noch schneller laufen kann”, sagte der ehemalige 10.000-m-Weltrekordhalter. „Ich glaube, dass sie unter 2:15 laufen kann, aber die Frage ist, ob sie es auch unter 2:14 schafft.“   Aus ihrem Trainingscamp in Albuqerque, USA, sagte Radcliffe: "Natürlich bin ich enttäuscht darüber, nicht in Melbourne teilnehmen zu können. Es war Teil meines Planes für 2006, aber ich muss auf meinen Körper hören und ich weiß, dass es jetzt falsch wäre auf der Bahn zu laufen. Ich werde mich jetzt voll und ganz auf den London-Marathon konzentrieren.“

 

DAVID MARTIN

 

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