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Bunter Pressedienst zum 26. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

01.04.2006

Liebe Kollegen,

hier erhalten Sie einen E-Mail-Presseservice mit Informationen und Anregungen für verschiedene Hintergrund-Geschichten rund um den 26. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON.

Dieser Presseservice beinhaltet die folgenden Themen:

     1. Stimmen von Deena Kastor zum Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

     2. Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg

     3. Nepalesische Rekordhalterin in Berlin

     4. Rollstuhlfahrer und Handbiker geben Gas

     5. Wetteraussichten für Sonntag

 

Mit freundlichen Grüßen,

Vattenfall BERLINER HALBMARATHON Media-Team

  

1. Stimmen von Deena Kastor zum Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

Deena Kastor: „Ich werde aggressiv laufen und möchte meinen US-Rekord brechen“

Warum haben Sie den Vattenfall BERLINER HALBMARATHON für Ihre Vorbereitung auf den Flora London-Marathon ausgewählt?

Deena Kastor: „Der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON hat einen sehr guten Ruf, es ist ein sehr gut organisiertes Rennen. Das für mich eine perfekte Gelegenheit für einen letzten Test vor dem Flora London-Marathon stecke. Aber ich möchte hier schon Leistung zeigen und werde aggressiv laufen. Nach dem Vattenfall BERLINER-HALBMARATHON werde ich nach London fahren und dort bis zum Marathon bleiben. Dann bin ich schon in der richtigen Zeitzone.“

Was nehmen Sie sich am Sonntag für das Rennen vor? Und in welcher Verfassung sind Sie?

Deena Kastor: „Ich möchte auf jeden Fall meine persönliche Bestleistung verbessern und damit dem US-Rekord brechen. Eine genaue Zeit nehme ich mir eigentlich nicht so gerne vor, aber eine 1:07 will ich laufen. Nun hoffe ich auf gutes Wetter und auf gute Laufbedingungen. Ob ich nun in der besten Form meines Lebens bin, kann ich nicht sagen, aber es kommt dem zumindest nahe.“

Das ist ja in der Nähe des Weltrekordes von Elana Mayer aus Südafrika, die 1999 in Tokio 66:44 Minuten gelaufen ist. Wollen Sie den auch angreifen?

Deena Kastor: „Ich denke nicht an den Weltrekord. Da setze ich mich selber zu sehr unter Druck. Und Mathe während des Rennens ist nicht meine Stärke, da fange ich beim Rennen gar nicht erst an zu rechnen ob etwas geht oder nicht. Wie ich schon sagte, ich werde sehen was passiert und von Anfang an aggressiv laufen.“

Was haben Sie in Ihrer Vorbereitung gemacht?

Deena Kastor: „Ich habe seit diesem Jahr mein Training umgestellt. Die letzten vier, fünf Jahre bin ich viele Trainingskilometer gelaufen. Da hatte ich um die 225 Trainingskilometer pro Woche. Jetzt trainiere ich 190 km in der Woche und achte mehr auf Qualität in den Läufen. Ich mache Tempoläufe und versuche meine Füße schneller zu bewegen. Es gab aber keinen speziellen Anlass, denn es ändert sich immer ein wenig im Training. Ich habe ein Höhentrainingslager in Lake Mammoth nahe San Francisco absolviert. Das liegt auf 2500 Meter. Die Bay Area in Kalifornien habe ich zum ersten Mal zur Vorbereitung genutzt, es war also nicht nur eine Trainingsumstellung sondern auch eine Umstellung der äußeren Verhältnisse.“

Haben Sie sich die Teilnehmerliste angeschaut?

Deena Kastor:„Es ist immer eine Herausforderung, zu gewinnen, und es gibt in jedem Rennen Läuferinnen die man kennt oder von denen man gehört hat, aber auch solche die einen plötzlich im Rennen überraschen. Man muss jede als Konkurrentin sehen und sich niemals auf nur ein oder zwei konzentrieren. Ich gehe meine Rennen immer voll konzentriert an.“

In London wird ja das zweite Rennen der neuen World Marathon Majors-Serie sein. Was halten Sie von dieser Initiative der fünf Rennen, zu denen ja auch der real,- BERLIN-MARATHON gehört?

Deena Kastor: „Das ist einfach fantastisch. Selbst für die trägsten Stubenhocker ist es aufregend. Nun kann man die verschiedensten Typen von Läufern sehen und erreicht einen hohen Widererkennungswert. Das ist wirklich aufregend für den Sport.“

Steht für Sie ein WMM-Herbstmarathon an?

Deena Kastor: „Definitiv werde ich im Herbst bei einem der zur Wahl stehenden WMM-Rennen starten – welches das sein wird, habe ich aber noch nicht entschieden. Ich laufe aber auch hier in Berlin, um den Marathon-Kurs schon einmal ein bisschen kennen zu lernen (Hinweis: die Strecken sind teilweise identisch).“

 

2. Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg

Insgesamt kommen 11992 Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg. Aus der Hauptstadt kommen 9554 und aus Brandenburg 2438 Aktive. Eine Übersichtskarte erhalten Sie unter
http://www.scc-events.com/_media/misc/HM2006_Bundeslaender.pdf

 

3. Nepalesische Rekordhalterin am Start

Nirmal Bharti aus Nepal hält nicht nur den Nepalesischen Rekord über den Halbmarathon (1:20:13), sondern auch über 10,000 m (37:48,9). Den Halbmarathonrekord ist sie unter schwierigen Bedingungen in Kathmandu gelaufen. Unter anderem war die Strecke nicht für den Verkehr gesperrt, so dass sie zweimal fast überfahren worden wäre. Ein anderes Problem in Kathmandu ist die hohe Luftverschmutzung und natürlich die Höhenlage von 1350 Metern. Nun möchte sie hier in Berlin ihren eigenen Halbmarathon-Rekord verbessern. Nepal gehört wirtschaftlich zu den so genannten LDC-Ländern (Least Developed Countries). Diese Länder haben ein durchschnittliches pro Kopf Jahreseinkommen von ca. 220 US-Dollar.

 

4. Handbiker und Rollstuhlfahrer geben Gas

Beim 26. Vattenfall Berliner Halbmarathon sind insgesamt sieben Handbiker und fünf Rollstuhlfahrer unterwegs. Bei den Rolli-Frauen steht Yvonne Sehmisch am Start. Sie hält den aktuellen Streckenrekord von 58:46 Minuten aus dem Jahr 2001. Sie gewann drei Jahre in Folge von 2001 bis 2003. Sie hatte 2003 auch den real,- BERLIN-MARATHON in 1:52:02 Stunden der Schadensklasse T1 gewonnen. Ihre Meldezeit liegt bei 57 Minuten, was ein neuer Streckenrekord bedeuten würde. Die gebürtige Cottbusserin ist im Peking-National-Kader. Die Handbiker und Rollstuhlfahrer gehen morgen um 10:40 Uhr auf die 21,0975 km lange Strecke.

 

5. Wetteraussichten für Sonntag

Am Sonntag wird es so wie in den vergangenen Tagen abschnittsweise trocken und sonnig sein. Es kommt zwischendurch zu Regenschauern wobei die Temperatur sich um die 13 Grad Celsius einpendelt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südwestlichen Richtungen.


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