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Rennen der Rekorde beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

Paul Kosgei läuft mit 59:07 Minuten Streckenrekord und zweitbeste Zeit aller Zeiten / Edith Masai gewinnt mit Kursrekord von 67:16 überraschend vor Deena Kastor

02.04.2006

Paul Kosgei gewinnt im neuen Streckenrekord den Vattenfall BERLINER HALBMARATHON
© Victah Sailer

Rennen der Rekorde beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON Rennen der Rekorde beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

Ein Rennen der Rekorde gab es beim 26. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON. Schon vor dem Start stand fest, dass es mit 20.419 Teilnehmern aus 67 Nationen einen neuen Melderekord gab. Doch dann ließen die Topathleten andere Rekorde purzeln. Dabei gab es einige Überraschungen. Der Kenianer Paul Kosgei rannte die zweitschnellste Zeit aller Zeiten über die 21,0975 km und erzielte mit 59:07 Minuten einen Streckenrekord. Ebenfalls Kursrekord rannte Edith Masai (Kenia), die mit 67:16 Minuten die fünftschnellste Zeit aller Zeiten erzielte. Etwas überraschend bezwang sie Deena Kastor (USA), die mit 67:34 einen US-Rekord aufstellte

Kosgei vor Cheruiyot

Bei fast idealen Wetterbedingungen störte lediglich ein zeitweiliger Wind auf der Strecke, an der wie im Vorjahr rund 150.000 Zuschauer standen. Bei den Männern setzten sich in einem sehr schnellen Rennen die Kenianer Paul Kosgei und Evans Cheruiyot nach 10 km ab. Bei Kilometer 18 ging dann Kosgei in Führung und lief zur zweitschnellsten Zeit aller Zeiten. Rang drei ging an den Kenianer Wilfred Taragon mit 60:46. Die ersten elf Plätze gingen an kenianische Läufer. Bester Deutscher und bester Berliner war Lennart Sponar (BSV 92) in 67:29 Minuten.

Masai vor Kastor 

Bei den Frauen entwickelte sich ein ebenso schnelles wie spannendes Rennen. Edith Masai setzte sich nach der 14-km-Marke etwas ab, doch zwischenzeitlich verkürzte Deena Kastor noch einmal den Abstand. Am Ende setzte sich die Kenianerin in der Jahresweltbestzeit von 67:16 Minuten durch. Deena Kastor rannte 67:34 während Mary Ptikany (Kenia) in 69:43

Dritte wurde. Melanie Kraus (Bayer Leverkusen) war in 73:58 Minuten als Fünfte beste Deutsche, während die Titelverteidigerin Luminita Zaituc (LG Braunschweig) ausstieg und das Rennen vorzeitig beendete.
Beste Berlinerin war Mareike Woelky (BSV 92) in 1:25:37 auf Rang neun. Neben dem Halbmarathon-US-Rekord brach Deena Kastor in Berlin in Vorbereitung auf den Flora London-Marathon in drei Wochen drei weitere nationale Rekorde:
12 km passierte sie in 38:24 Minuten, 10 Meilen in 51:31 und 20 km in 64:07.

 

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