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4. Zürich Marathon - Eticha strahlte im Dauerregen

Keine guten Bedingungen für Top-Leistungen

14.04.2006

Zürich-Marathon im Regen - das Feld auf der Quai-Brücke
© swiss-image.ch by Andy Mettler

4. Zürich Marathon - Eticha strahlte im Dauerregen 4. Zürich Marathon - Eticha strahlte im Dauerregen 4. Zürich Marathon - Eticha strahlte im Dauerregen 4. Zürich Marathon - Eticha strahlte im Dauerregen

Der 4. Zürich Marathon bot mit Regen und Kälte schwierige Bedingungen. Perfekt darauf einstellen konnte sich der äthiopische Asylant Tesfaye Eticha aus Genf. Er gewann als erster Läufer zum zweiten Mal nach der Premiere im 2003.

Weniger als 10 Grad zeigte das Thermometer am morgen in Zürich. Und während des ganzen Rennens regnete es ununterbrochen. Das war für die knapp 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur unangenehm, diese Bedingungen stellten auch hohe Anforderungen.
«Früh zogen sich die Muskeln zusammen», schilderten die Involvierten, «die Angst vor Krämpfen lief ständig mit und in den Füssen fehlte rasch das Gefühl.»

Große Leistungen trotz erschwerter Bedingungen

Bedingungen für Topleistungen waren dies nicht. Die Siegerzeit von 2:12:39-Minuten von Tesfaye Eticha gewinnt deshalb an zusätzlichem Wert. Sie ist beachtlich. Lediglich 1:41-Minuten langsamer war der 32-Jährige als 2003 – als Triumphator des ersten Zürich Marathons und nach einem packenden Zweikampf mit dem Viktor Röthlin.
Zu Röthlins Rekordlauf vor zwei Jahren fehlten 2:42-Minuten.

Die Energie verwalten

«Ich versuchte die Energie zu konservieren», sagte Eticha. Trotzdem bekam er Probleme. Zwischen dem 32. und dem 40 km rebellierte der Magen. Doch plötzlich lief’s ihm wieder rund. Und rund einen Kilometer vor dem Ziel vermochte er den von seiner Krise gebremsten jungen Kenyaner Alfonse Yatich noch abzufangen. «Alfonse machte Intervalltraining, und das rächte sich», lächelte Eticha auf den Fehler des Marathondebütanten angesprochen.

Bei den Frauen konnte sich die Favoritin, die routinierte Dänin Annemette Jensen, nicht in Szene setzen. «Mich plagten Krämpfe ab Streckenhälfte – da war nichts auszurichten», erklärte die Streckenrekordhalterin (2:30:07) ihre enttäuschende Schlusszeit von 2:41:17 und ihren zweiten Rang.
Als Siegerin lief die Russin Helena Tikhonowa in 2:39:52 ein.

Lichtblick Maja Neuenschwander

Einen Podestrang für die Einheimischen gab es auch ohne Röthlin und ohne die besten Schweizer Frauen Claudia Oberlin und Vera Notz-Umberg: Die 26-jährige Bernerin Maja Neuenschwander lief bei ihrem zweiten Rennen über die 42,195 km in 2:44:23-Stunden als Dritte über die Ziellinie.
Bei den Männern erreichte Philipp Rist aus Jona das Ziel als bester Schweizer als 14. nach 2:25:30-Stunden. 4. Zürich Marathon

 


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