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Mizuki Noguchi auf dem Weg nach Berlin in Topform

10.07.2006

Mizuki Noguchi beim letztjährigen Berlin Marathon.
© Victah Sailer

Artikel des Running News Network - runnn.com

Marathon-Olympiasiegerin Mizuki Noguchi präsentierte sich am Sonntag in Topform. Die 27-jährige Japanerin, die sich als Vorjahressiegerin auf den real,- Berlin-Marathon am 24. September vorbereitet, gewann den Sapporo-Halbmarathon trotz windiger Bedingungen in der Kursrekordzeit von 68:14 Minuten. Damit unterbot sie den Streckenrekord der kenianischen Olympia-Zweiten Catherine Ndereba um neun Sekunden. Die Kenianerin, die das Rennen vor einem Jahr vor Noguchi gewonnen hatte, war ebenfalls mit in diesem hochklassigen Lauf. Doch für Ndereba war es kein gutes Rennen. Sie wurde nur Achte in 71:50 Minuten.

Mizuki Noguchi bestimmte das Rennen an der Spitze praktisch vom Start weg. Nur kurzzeitig hatte die spätere zweitplatzierte Hiromi Ominami (Japan/1:09:19) die Führung übernommen. Doch als die Marathon-Asienrekordlerin Noguchi (2:19:12 Stunden in Berlin 2005) bei Kilometer 14 davonzog, hatte Ominami keine Chance. „Als sie das Tempo verschärfte, hat sie noch nicht einmal schwer geatmet“, sagte Ominami gegenüber der Internetseite www.iaaf.org. Ongori Philes (Kenia) belegte Platz drei in 1:10:00.

„Es war windig, und deswegen hatte ich nicht gedacht, dass ich den Kursrekord brechen könnte. Aber ich habe mich sehr gut gefühlt und bin deswegen schnell gelaufen. Beim Berlin-Marathon möchte ich meine Bestzeit weiter verbessern“, erklärte Mizuki Noguchi gegenüber www.iaaf.org. Die Japanerin wird sich nun wie im vergangenen Jahr in St. Moritz (Schweiz) auf den real,- Berlin-Marathon vorbereiten.
Das Männerrennen gewann der Kenianer Cyrus Njui in 61:16 Minuten vor dem Ähtiopier Girma Assefa (61:21) und Tesfaye Girma (61:24).

Gete Wami gewinnt Utica Boilermaker

Einen kenianischen Dreifach-Triumph gab es beim Utica Boilermaker. Sammy Rongo gewann das Traditionsrennen über 15 km, das in Utica (New York State) zum 29. Mal stattfand, in 43:16 Minuten vor seinem Landsmann Wilson Kiprotich (43:30) und William Chebor (43:39). Bei den Frauen bewies auch hier eine Läuferin ihre gute aktuelle Form, die beim real,- Berlin-Marathon am 24. September antreten wird: Gete Wami (Äthiopien). Die 10.000-m-Weltmeisterin von 1999 und Olympia-Zweite über dies Distanz von 2000 lief 49:31 Minuten. Im Duell zweier Weltklasse-Marathonläuferinnen behielt sie gegen Susan Chepkemei knapp die Oberhand. Die Kenianerin lief zwei Sekunden später über den Zielstrich. Dritte wurde Jemima Jelegat (Kenia/49:39).

Bekele gewinnt wieder

Kenenisa Bekele hat beim IAAF Golden League-Meeting in Paris die 5.000 m in einer neuen Jahresweltbestzeit gewonnen. Der Äthiopier lief 12:51,32 Minuten, nachdem er 500 Meter vor dem Ziel die Spitze übernommen hatte. Souverän stürmte Bekele von da an ins Ziel. Die nächsten fünf Läufer hinter dem Weltrekordler erreichten in diesem hochklassigen Rennen jeweils persönliche Bestleistungen. Soi Edwin Cheruiyot (Kenia) war Zweiter in 12:52,40 Minuten, dessen Landsmann Moses Mosop belegte Rang drei (12:54,46).

Damit ist Kenenisa Bekele nach seiner überraschenden Auftakt-Niederlage beim ersten Golden-League-Meeting der Saison in Oslo noch im Rennen um einen Teil des IAAF-Golden-League-Jackpots. Wenn der Äthiopier es schafft, auch die nächsten vier Meetings der Serie zu gewinnen, partizipiert er an einem Jackpot von 500.000 Dollar.

Dramatisch war das 5.000-m-Rennen der Frauen in Paris. Nachdem Weltmeisterin Tirunesh Dibaba auf der letzten Runde von Platz vier auf Rang zwei nach vorne gekommen war, attackierte die Äthiopierin auf der Zielgeraden ihre Landsfrau Meseret Defar. Es sah so aus, als ob Defar den Vorsprung ins Ziel retten könnte, doch kurz vorher fing sie Dibaba noch ab. Dibaba, die bereits in Olso gewonnen hatte, lief 14:54,24 Minuten während Defar nach 14:54,30 im Ziel war.


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