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WORLD MARATHON MAJORS-SERIE: Nächster Start beim real,- BERLIN-MARATHON

19.09.2006

Rüdiger Otto, der Geschäftsführer der SCC-RUNNING Events GmbH, mit dem Bürgermeister von Boston, Thomas M. Menino, beim BAA Boston-Marathon.
© privat

Wenn das Feld am kommenden Sonntag beim real,- BERLIN-MARATHON startet, wird es nicht nur ein erneutes Weltklasse-Rennen auf den Straßen der deutschen Hauptstadt geben, sondern es wird auch die Fortsetzung der World Marathon Majors-Serie 2006 sein. Angefangen hatte die Serie mit dem BAA Boston-Marathon und dem Flora London-Marathon im April.

Die World Marathon Majors sind ein innovativer Zusammenschluss zwischen den fünf weltweit führenden Marathonläufen – dem BAA Boston-Marathon, dem Flora London-Marathon, dem real,- BERLIN-MARATHON, dem LaSalle Bank Chicago-Marathon und dem ING New York City-Marathon – mit einem Preisgeld von insgesamt 1.000.000 US-Dollar, die sich der beste Mann und die beste Frau in der Gesamtwertung teilen. Der real,- BERLIN-MARATHON wird die erste Chance für die Topathleten sein, Punkte für ihren Anteil zu sammeln.

Im Moment führen Robert Kipkoech Cheruiyot (Kenia) und Rita Jeptoo (Kenia), Sieger beim BAA Boston-Marathon, zusammen mit den Siegern des Flora London-Marathons Felix Limo (Kenia) und Deena Kastor (USA) die Gesamtwertung an. Cheruiyot und Limo haben bereits ihre Startzusage für Chicago gegeben, und Jeptoo sowie auch Kastor werden in New York an den Start gehen. Dies bedeutet, dass der Ausgang in Berlin weitere Athleten ins Jackpot-Rennen bringen wird.

Dabei steht in Berlin einer besonders im Fokus der Aufmerksamkeit: Haile Gebrselassie (Äthiopien), der zum ersten Mal beim real,- BERLIN-MARATHON starten wird. Der legendäre äthiopische Läufer hat eine Marathon-Bestzeit von 2:06:20 Stunden, die er 2005 in Amsterdam lief; aber auch wenn sich sonst die Fragen an den König des Laufens um Weltrekorde drehen, wird es hier doch um den Sieg gehen – mit den dazugehörigen 25 Punkten, die äußerst wichtig für die Wertung in der WMM-Serie sind. Bei den Frauen wird, nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden der Olympiasiegerin Mizuki Noguchi (Japan), in Berlin Gete Wami (Äthiopien) als Favoritin gehandelt. Wami hat eine Bestzeit von 2:22:19 und gehört zu den stärksten Langstreckenläuferinnen aller Zeiten. Dennoch wird sie auf harte Konkurrenz treffen, an der Spitze mit Salina Kosgei (Kenia), Siegerin in Paris 2004. Sie hat eine Bestzeit von 2:24:32.

Das endgültige Ergebnis ist noch längst nicht abzusehen. Eines aber ist sicher: Nach dem Rennen wird es oben in der WMM-Gesamtwertung zwei neue Namen geben, womit dann erst einmal drei Namen bei den Männern und Frauen auf Nummer eins gesetzt sind.

Dies natürlich nur vorübergehend, denn man muss gar nicht erst erwähnen, dass nun der spannende Teil der Serie beginnt. Das Aufeinandertreffen der derzeit Führenden – Cheruiyot und Limo in Chicago sowie Jeptoo und Kastor in New York – wird die Wertung verändern. Und nicht zu vergessen jene, die weiter unten in der Wertung stehen und ihre Chance wittern. Besonders Benjamin Maiyo (Kenia), Dritter der WMM-Wertung durch seinen zweiten Platz in Boston, wird Cheruiyot und Limo auf den Fersen sein.

Zurzeit sieht die Gesamtwertung folgendermaßen aus:

Männer:

Robert Kipkoech Cheruiyot (KEN)

Boston (2:07:14)

25 Punkte

Felix Limo (KEN)

London (2:06:39)

25 Punkte

Benjamin Maiyo (KEN)

Boston (2:08:21)

15 Punkte

Martin Lel (KEN)

London (2:06:41)

15 Punkte

Mebrahtom Keflezighi (USA)

Boston (2:09:56)

10 Punkte

Hendrick Ramaala (RSA)

London (2:06:55)

10 Punkte

Brian Sell (USA)

Boston (2:10:55)

5 Punkte

Khalid Khannouchi (USA)

London (2:07:04)

5 Punkte

Alan Culpepper (USA)

Boston (2:11:02)

1 Punkte

Stefano Baldini (ITA)

London (2:07:22)

1 Punkte

Frauen:

Rita Jeptoo (KEN)

Boston (2:23:38)

25 Punkte

Deena Kastor (USA)

London (2:19:36)

25 Punkte

Jelena Prokopcuka (LAT)

Boston (2:23:48)

15 Punkte

Lyudmila Petrova (RUS)

London (2:21:29)

15 Punkte

Reiko Tosa (JPN)

Boston (2:24:11)

10 Punkte

Susan Chepkemei (KEN)

London (2:21:46)

10 Punkte

Bruna Genovese (ITA)

Boston (2:25:28)

5 Punkte

Berhane Adere (ETH)

London (2:21:52)

5 Punkte

Kiyoko Shimahara (JPN)

Boston (2:26:52)

1 Punkte

Galina Bogomolova (RUS)

London (2:21:58)

1 Punkte


Während einer zweijährigen Periode, in der Punkte bei jedem WMM-Marathon gesammelt werden können, muss ein Athlet mindestens einen WMM-Marathon pro Kalenderjahr gelaufen sein. Die vier besten Resultate werden gewertet. Die Zwei-Jahres-Periode wird sich überlappen, um den WMM zu erlauben, den großen Jackpot von insgesamt 1.000.000 US-Dollar auf jährlicher Basis an den besten Mann und die beste Frau jeweils hälftig auszuschütten. Das heißt, dass nach der Serie 2006-2007 die darauf folgende WMM-Serie während der Kalenderjahre 2007/2008 stattfinden wird. Danach folgt die Serie 2008/2009. Das Preisgeld für den ersten Zyklus wird Ende 2007 ausgeschüttet. In den kommenden Jahr werden auch die IAAF Marathon-Weltmeisterschaften und die olympischen Marathonläufe, die während der zweijährigen Periode stattfinden, zur WMM gewertet. Gewertet wird wie folgt:

1. - 25 Punkte
2. - 15 Punkte
3. - 10 Punkte
4. - 5 Punkte
5. - 1 Punkte

Der real,- BERLIN-MARATHON wird am Sonntag, 24. September stattfinden. Die beiden verbleibenden World Marathon Majors-Rennen des Kalenderjahres 2006, der LaSalle Bank Chicago-Marathon und der ING New York City-Marathon, finden am Sonntag, 22. Oktober, sowie am Sonntag, 5. November, statt.

Wertungen, aktuelle News und weitere Informationen über die World Marathon Majors finden Sie im Internet unter: www.worldmarathonmajors.com


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