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Gete Wami und Salina Kosgei in Form für den real,- BERLIN-MARATHON

21.09.2006

Salina Kosgei (links) und Gete Wami beim real,- BERLIN-MARATHON.
© Victah Sailer

Beim real,- BERLIN-MARATHON zeichnet sich am Sonntag ein Weltklasse-Duell im Frauenrennen ab. Dabei treffen die Äthiopierin Gete Wami und die Kenianerin Salina Kosgei aufeinander. Im Feld der insgesamt 39.636 Läufer aus 105 Nationen haben diese beiden die schnellsten Bestzeiten der Frauen. Beide rannten ihre persönlichen Bestzeiten jeweils bei ihrer Marathon-Premiere, die vier beziehungsweise zwei Jahre zurückliegt. Gete Wami, die drei olympische Medaillen über die Bahn-Langstrecken gewonnen hat, und Salina Kosgei, die 2002 bei den Commonwealth Games über 10.000 m Gold gewonnen hatte, wollen nun beide die schnelle Berliner Strecke nutzen, um neue Bestzeiten zu erzielen. Nachfolgend Zitate der beiden Läuferinnen von der Pressekonferenz:

Gete Wami (Äthiopien) – PB: 2:22:19 in Amsterdam 2002

„Ich freue mich auf den real,- BERLIN-MARATHON. Ich bin fit und habe mich nun drei, vier Monate auf Berlin vorbereitet. Nachdem ich 2003 meine Tochter Eva bekommen hatte, fühlte ich mich irgendwie schwach danach. Meine Beine konnten nicht mehr so wie vorher. Mein Ziel ist es, hier unter 2:20 Stunden zu laufen – wenn das Wetter mitspielt und ich mit fit fühle, werde ich auf eine solche Zeit hinlaufen. Ich bin gespannt wie es zwischen mir und Salina Kosgei läuft. Am Sonntag werden wir Konkurrenten sein, aber sonst, und auch nach dem Rennen, gehen wir freundschaftlich miteinander um.“

Salina Kosgei (Kenia) - PB: 2:24:32 in Paris 2004

„Ich weiß, dass Gete gut drauf ist und wir wissen, wie stark die Äthiopier sind, und dass wir uns anstrengen müssen, um sie zu schlagen. Bei meinem Debüt in Paris hatte ich mir eigentlich nur eine 2:30 vorgenommen. Und dann kam eine 2:24 raus. Klar wusste ich nicht, was der Marathon so bringt beim ersten Mal. Jetzt werde ich mal sehen, wie das Wetter am Sonntag wird und was mein Körper mir sagt. Ich denke dass ich es schaffen könnte, unter 2:20 zu laufen. Und ich möchte gewinnen. Natürlich ist es einfacher für die 10,000 m als für den Marathon zu trainieren. Ein Marathontraining ist doch differenzierter mit Bergläufen, Tempowechselläufen und so weiter.“


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