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Heinz Frei gewinnt zum 17. Mal das Rennen der Rollstuhlfahrer

Fortsetzung einer unglaublichen Erfolgsbilanz

24.09.2006

© Viktor Sailer

Heinz Frei gewinnt zum 17. Mal das Rennen der Rollstuhlfahrer Heinz Frei gewinnt zum 17. Mal das Rennen der Rollstuhlfahrer

Wie in den Jahren zuvor machten die Rollstuhlfahrer und Handbiker heute Morgen den Auftakt. Und wieder einmal heißt der Sieger der Rollstuhlfahrer Heinz Frei. Der Schweizer gewann bereits zum 17. Mal das Rennen in Berlin. Einen neuen Streckenrekord gab es im Rennen der Handbiker durch Wim Decleir.

Der 48-jährige Heinz Frei bedankte sich im Ziel sogleich bei seinem Landsmann, dem Zweitplatzierten Marcel Hug. „Marcel hat mich heute stark gemacht. Er hat mir geholfen, das Tempo auf der Strecke hoch zu halten. Auf der Zielgeraden hat sich dann meine Routine durchgesetzt, aber Marcel gehört die Zukunft“, so Schweizer in Bezug auf seinen 22-jährigen Kontrahenten.

Die Schweiz ist die führende Nation im Rollstuhlsport, das zeigte auch das Rennen der Damen. Die Schweizerin Sandra Graf siegte in der für Berlin sehr guten Zeit von 1:42:52 Stunden vor Simone Buess (2:12:37 h) aus der Schweiz und der Spanierin Iolanda Gil Marfa (2:30:10 h).

Handbiker stellen neuen Streckenrekord auf

Der Belgier Wim Decleir hat im Rennen der Handbiker den bisherigen Streckenrekord von Berlin um 2:30 Minuten unterboten. Er benötigte lediglich 1:11:03 Stunden für die Marathondistanz. In einem packenden Finish konnte er sich knapp gegen Edward Maalouf aus dem Libanon (1:11:04 h) und den Polen Arkadiusz Skrzypinski durchsetzen. Gemeinsam mit dem Deutschen Vico Merklein lieferten sich diese Fahrer einen faszinierenden Vierkampf über die gesamte Marathondistanz. „Berlin ist immer ein sehr schnelles Rennen, auf der Strecke ist es schwer, sich abzusetzen. Auch heute ist es wieder auf den Sprint angekommen“, sagt Wim Decleir. Alle vier waren immer gleich auf und konnten sich kurz vor der 20-Kilometer-Marke von den Verfolgern absetzen. Der Deutsche Vico Merklein erreichte am Ende Platz vier.

Auch bei den Damen fiel die Entscheidung erst auf dem letzten Meter. Die beiden langjährigen Kontrahentinnen Monique Vorst aus den Niederlanden und Andrea Eskau aus Deutschland waren über die gesamte Strecke gleich auf. Auf der Zielgeraden hatte die Vorjahressiegerin aus Deutschland dann allerdings Pech. Sie wurde in einen Zusammenstoß mit einem Rollstuhlfahrer verwickelt und musste Monique Vorst ziehen lassen. Die Niederländerin siegte in 1:18:34 Stunden vor Andrea Eskau (1:19:59 h). Auf Platz drei erreichte die Schwedin Jessica Hedlund das Ziel (1:22:44 h).


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