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Ryan Hall bricht Stundenbarriere und US-Rekord im Halbmarathon

15.01.2007

Ryan Hall sorgte mit einem US-Halbmarathonrekord für eine große Überraschung in Houston.
© www.photorun.net

Artikel des Running News Network - runnn.com

Der US-Amerikaner Ryan Hall sorgte für die erste große Überraschung des Jahres im internationalen Straßenlauf. Der 24-jährige US-Amerikaner aus Kalifornien brach beim Houston-Marathon und Halbmarathon den US- und den Nordamerika-Rekord. Ryan Hall stürmte nach 59:43 Minuten ins Ziel und unterbot damit als erster Amerikaner die Stunden-Barriere über die 21,0975 km. Den alten US-Rekord war Mark Curp vor 22 Jahren in Philadelphia mit 60:55 Minuten gelaufen. Den Nordamerika-Rekord hielten bis zum Sonntag die beiden Mexikaner Dionicio Cerón und Gérman Silva gemeinsam mit 60:28 Minuten.

Das Ergebnis von Ryan Hall ist eine absolute Weltklassezeit, was man auch daran erkennt, dass weniger als eine Minute zum Weltrekord von Haile Gebrselassie (Äthiopien/58:55) fehlt. 2005 hatte sich Ryan Hall zum ersten Mal über 5.000 m für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Damals lief er über diese Strecke 13:16,03 Minuten. Bei der WM spielte er dann im Vorlauf keine Rolle und schied aus. Im vergangenen Jahr startete er bei der Straßenlauf-WM über 20 km und belegte mit einem US-Rekord von 57:54 Minuten einen beachtlichen Rang elf. Sieht man vom früheren Kenianer Shami (Katar) ab, war er damals bereits der beste Nicht-Afrikaner.

Am Sonntag in Houston war Ryan Hall an der 20-km-Marke nun sogar schneller als bei der WM. 57:06 Minuten wurden inoffiziell gestoppt, nachdem er zuvor die 10 km in 28:22, 15 km in 42:22 und 10 Meilen in 45:33 passiert hatte. Weit hinter Ryan Hall belegten seine Landsleute Fasil Bizuneh (62:20) und Marathonläufer Meb Keflezighi (62:22) die nächsten Plätze.

Weniger spektakulär waren die anderen Wettbewerbe. Im Frauenrennen über die halbe Distanz gewann Elva Dryer in 1:11:41 Stunden mit fünf Sekunden Vorsprung vor Kate O’Neill (beide USA). Über die Marathondistanz siegten Feyisa Tusse (Marokko/2:11:39) und Dire Tune (Äthiopien/2:26:52) jeweils mit großem Vorsprung.


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