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Starkes Elitefeld beim 111. Boston-Marathon

24.03.2007

Philip Manyim, der Sieger des real,- BERLIN-MARATHON 2005, startet in Boston.
© www.photorun.net

Mit den Spitzenreitern der World Marathon Majors (WMM), Robert Kipkoech Cheruiyot (Kenia/zugleich Vorjahressieger) und Jelena Prokopcuka (Lettland), sowie der olympischen Marathon-Bronzemedaillengewinnern von Athen 2004, Deena Kastor (USA), der Titelverteidigerin Rita Jeptoo (Kenia) und des ehemaligen Siegers Hailu Negussie (Äthiopien) wird der 111. Boston-Marathon am 16. April gestartet. Die Besetzung des Elitefeldes mit 25 Topläufern au acht Nationen gaben Vertreter des Hauptsponsors des Rennens, John Hancock, bekannt.

Titelverteidiger Cheruiyot gewann im vergangenen Jahr mit einem Streckenrekord (2:07:14) und ist bereit für ein erneutes Duell mit dem Zweitplatzierten von 2006, Benjamin Maiyo (Kenia), und dem Sieger von 2005, Hailu Negussie (Äthiopien). Cheruiyot ist der bisher einzige Läufer, der in einem Jahr sowohl den Boston- als auch den Chicago-Marathon gewonnen hat. Maiyo hat bereits in drei großen Rennen jeweils den zweiten Rang belegt – Boston, Chicago, Los Angeles – und möchte nun endlich seinen ersten Marathonsieg feiern.

Doch dieses Favoriten-Trio wird auf starke Konkurrenz treffen: Robert Cheboror, 2004 Zweiter in Boston, sit ebenso im Rennen wie Philip Manyim, der Sieger des real,- BERLIN-MARATHON 2005, und Stephen Kiogora (alle Kenia), der Zweite vom New York City-Marathon 2006. James Kwambai (Kenia),  Ruggero Pertile (Italien), Teferi Wodajo (Äthiopien), Hosea Rotich, Stanley Leleito, Stephen Biwott (alle Kenia) haben ebenfalls Chancen. Interessant ist auch der Name eines kenianischen Debütanten: Samuel Ndereba ist der Bruder der viermaligen Boston-Siegerin Catherine Ndereba. Er hat im vergangenen Jahr bereits den Boston-Halbmarathon gewonnen.

Bei den Frauen steht das Aufeinandertreffen von Deena Kastor, Rita Jeptoo und Jelena Prokopcuka im Mittelpunkt. Doch das gesamte Elite-Frauenfeld ist viel versprechend, schließlich haben sieben der Top-Ten-Starterinnen im vergangenen Jahr persönliche Bestzeiten erzielt. Kastor war dabei die schnellste bei ihrem London-Sieg in 2:19:36 Stunden, der Jahresweltbestzeit und US-Rekord bedeutete. Für sie könnte es in Boston ein echtes Heimspiel werden, denn sie stammt ursprünglich aus dieser Region.

Jelena Prokopcuka (Lettland) kommt mit der Empfehlung zweier New York-Marathon-Siege in Folge nach Boston und führt in der WMM-Wertung. Rita Jeptoo ist nicht nur die Titelverteidigerin. Sie rannte im vergangenen Jahr die viertschnellste 20-km-Zeit aller Zeiten und wurde Vierte beim New York-Marathon. Dieser Dreikampf wird sicherlich spannend, doch es können auch noch andere eine Rolle spielen. Da ist zum Beispiel die mexikanische Rekordhalterin Madai Perez, die Honolulu-Siegerin Lyubov Denisova, die Los-Angeles-Marathon-Siegerin Lidiya Grigoryeva, Alice Chelangat (Gewinnerin Rock’n’Roll-Marathon) und Robe Tola Guta (Hamburg-Marathon-Siegerin 2006). Zu beachten sein werden auch die Italienerin Giovanna Volpato und Adanech Zekiros (Äthiopien).


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