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Kenianer peilen Weltklassezeiten an beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

30.03.2007

Evans Cheruiyot, Benita Johnson, Edith Masai, Irina Mikitenko und Patrick Makau (v.l.n.r.)
© Camera 4

Ein hochklassiges Rennen zeichnet sich beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON ab, der am Sonntag um 10.45 Uhr Unter den Linden gestartet wird. Unter voraussichtlich insgesamt rund 21.500 Teilnehmern, so viele wie nie zuvor in der Geschichte des Rennens, werden eine Reihe von internationalen Topstars sein.  

 
„Ich möchte am Sonntag eine 58er Zeit erreichen“, erklärte Patrick Makau Musyoki. Der Kenianer ist der schnellste Läufer im Feld. Im Februar steigerte er sich als Zweiter beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah auf 59:13 Minuten. Damit ist der erst 22-Jährige der schnellste Läufer im Feld. Und er ist nur sechs Sekunden vom Streckenrekord von Paul Kosgei (Kenia) entfernt, der 2006 in 59:07 gewonnen hatte. Auf die Frage, ob er den aktuellen Weltrekord von 58:35 Minuten angreifen möchte, sagte Patrick Makau Musyoki: „Vielleicht. Ich glaube, wenn wir Kenianer zusammenarbeiten und uns gegenseitig unterstützen, können wir sehr schnell rennen.“ Vier Kenianer werden mit Bestzeiten von unter 61 Minuten in Berlin am Start sein.  

Als Sieger der 25 km von Berlin 2006 kennt Patrick Makau Musyoki das Pflaster der Hauptstadt bereits. Die Strecke allerdings kennt ein Landsmann besser: Evans Cheruiyot war im vergangenen Jahr Zweiter in 59:26 Minuten. „Ich bin in der Form des vergangenen Jahres. Alleine laufend, werde ich sicher nicht 58 Minuten rennen können, aber wenn wir uns gegenseitig unterstützen, könnte es klappen“, sagte Evans Cheruiyot.  

 
Auch Edith Masai blickt optimistisch auf das Rennen am Sonntag. Die kenianische Vorjahressiegerin und Streckenrekordlerin (67:16) erklärte: „Ich werde so stark sein wie im vergangenen Jahr – vielleicht kann ich sogar noch etwas schneller laufen.“ Dies könnte nötig sein, um Benita Johnson (Australien) zu schlagen. „Ich bin in guter Form. Der australische Halbmarathon-Rekord ist der einzige, der mir noch fehlt. Es ist mein Ziel, diesen zu brechen.“ Die Marke steht bei 67:48 Minuten.  

 
Ebenfalls eine persönliche Bestzeit strebt die voraussichtlich stärkste deutsche Läuferin an: Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) konzentriert sich seit gut einem Jahr stärker auf die Straßen-Langstreckenrennen. „Ich möchte auf jeden Fall unter 70 Minuten laufen“, sagte Irina Mikitenko, die bisher eine Bestzeit von 70:03 Minuten hat.  

 

 

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