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Kenia - Das Maß der Dinge auch beim 27. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

31.03.2007

Patrick Makau Musyoki
© Matthias Thiel

Kenia - Das Maß der Dinge auch beim 27. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON Kenia - Das Maß der Dinge auch beim 27. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

Auf den Bahn-Langstrecken und im Crosslauf haben die kenianischen Weltklasseläufer inzwischen starke Konkurrenz bekommen – vor allem aus Äthiopien. Doch auf der Straße ist die Dominanz der Kenianer nach wie vor intakt. Die meisten der großen internationalen Straßenläufe werden von den Läufern aus dem ostafrikanischen Land bestimmt. Das gilt auch für den Vattenfall BERLINER HALBMARATHON. Fünfmal in Folge haben die Kenianer den hochklassigsten deutschen Lauf über die 21,0975 km nun schon gewonnen. Und in all den Jahren belegten sie nicht nur den ersten sondern gleich mindestens die ersten drei Plätze. In den vergangenen zehn Jahren kam nur zweimal ein Sieger nicht aus Kenia. Der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON ist dabei kein Einzelfall. Das beweist auch ein Blick auf die Jahresbestenliste des vergangenen Jahres. Von den schnellsten zehn Halbmarathonläufern weltweit kamen acht aus Kenia. Und von den besten 25 sind 21 aus diesem Land!  

 
Alles andere als eine Fortsetzung der kenianischen Dominanz beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON am kommenden Sonntag wäre eine Überraschung. Im vergangenen Jahr belegten die kenianischen Männer die Ränge eins bis elf in Berlin und erzielten dabei im hochkarätigsten Rennen der Geschichte des Vattenfall BERLINER HALBMARATHON gleich eine Reihe von Weltklassezeiten. Vier Athleten sind in der Lage die 60 Minuten-Marke zu knacken.

Die Favoriten 

Patrick Makau – auch bekannt unter dem Namen Patrick Musyoki, wobei sein amtlicher Name Patrick Makau Musyoki ist, hat in diesem Jahr bereits hochklassige Form bewiesen. Am 9. Februar hat er in Ras Al Kahaimah (Vereinigte Arabische Emirate) den zweiten Platz in persönlicher Bestzeit von 59:13 Minuten belegt. Damit ist der 22-jährige der schnellste Läufer im Feld des Vattenfall BERLINER HALBMARATHON und der viertschnellste weltweit aller Zeiten. Im vergangenen Jahr gewann er in Berlin die 25 km in 1:14:08 Stunden, wobei er beim Zieleinlauf im Olympiastadion einige Sekunden verlor, weil er zunächst in die falsche Richtung rannte. Bei der Straßenlauf-WM im Oktober in Debrecen (Ungarn) kam er über 20 km in 59:54 auf Platz 26.

 
Als Vierter des Halbmarathon-Weltrekordrennens von Ras Al Khaimah am 9. Februar lief der 28-jährige Francis Kibiwott immer noch eine Weltklassezeit von 60:08 Minuten. Auch weitere Straßen-Bestzeiten von Francis Kibiwott sind eindrucksvoll: Bereits 2003 lief er in Alphen aan den Rijn 58:34 Minuten über 20 km und ein Jahr später in Nijmegen (beides Holland) über 15 km 43:34.

 
Für Evans Cheruiyot die Leistung beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 2006 die bisher hochkarätigste seiner Karriere. Der inzwischen 24-jährige steht damit in der Liste der schnellsten Halbmarathonzeiten aller Zeiten an zehnter Stelle – wenn man Resultate jener Strecken nicht zählt, die die Voraussetzungen für eine offizielle Rekord-Anerkennung nicht erfüllen. Im vergangenen Mai, also einen Monat nach dem Erfolg von Berlin, rannte Evans Cheruiyot auch eine sehr starke 15-km-Zeit von 44:04 Minuten in Frankreich. In diesem Jahr hat er bereits gute Form bewiesen. Der Kenianer gewann den Cosmo-Halbmarathon in Puerto Rico. Dabei erzielte er im Februar auf hügeligem Terrain eine Zeit von 63:30 Minuten.  

 
Für Wilfred Taragon könnte es in Berlin darum gehen, zum ersten Mal in seiner Karriere die Stunden-Barriere im Halbmarathon zu durchbrechen. Seine Bestzeit ist nach wie vor jenes Ergebnis, mit dem er vor einem Jahr in der deutschen Hauptstadt Dritter wurde. Der erst 21-Jährige schaffte 2006 noch einen zweiten Achtungserfolg. Bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften über 20 km im Oktober wurde Wilfred Taragon in 57:22 Minuten Fünfter. Zuvor hatte er im Sommer bei den Afrika-Meisterschaften über 10.000 m Rang sieben belegt.    

 

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