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World Marathon Majors-Saison beginnt mit Boston und London

11.04.2007

Start zum Flora London-Marathon.
© Flora London-Marathon

Ein Streckenrekord, neun Landesrekorde und ein paar der spannendsten Zieleinläufe der letzten Jahre – das waren die Highlights der ersten Saison der World Marathon Majors (WMM). 2006 gegründet, vereint die WMM die prominentesten Marathonrennen der Welt – den Boston-Marathon, Flora London-Marathon, real,- BERLIN-MARATHON, LaSalle Bank Chicago-Marathon und ING New York City-Marathon – in einer zweijährigen Serie. Im Kampf der besten Marathonläufer der Welt um die WMM-Führung, haben 45 Athleten bereits Punkte erzielt – und damit ihren Anspruch auf den Gesamt-Jackpot von einer Million US-Dollar angemeldet, der 2007 beim ING New York City-Marathon das erste Mal zwischen der besten Frau und dem besten Mann aufgeteilt wird. Die WMM-Saison beginnt am kommenden Montag in Boston (16. April) und wird dann kurz danach in London fortgesetzt (22. April).

„Die Gründung der World Marathon Majors-Serie bedeutete eine historische Entwicklung für unseren Sport“, sagt David Bedford, Race-Direktor des Flora London-Marathon. „Mit dem Beginn des zweiten Jahres, merken wir, wie stark die Top-Athleten die Idee der World Marathon Majors annehmen. Denn acht der Top-Neun Frauen und sieben der Top-Neun Männer der WMM-Serie werden in Boston oder London in diesem Monat an den Start gehen“.

Kurz vor dem Beginn der Saison 2007 bereiten sich 26 Athleten, die in der WMM-Tabelle platziert sind, auf einen Start bei einem der beiden Frühlingsrennen, Boston oder London, vor. Zu dieser Gruppe gehören auch die momentanen Spitzenreiter der WMM-Serie, Robert K. Cheruiyot und Jelena Prokopcuka, die beide nach Boston zurückkehren werden und darauf hoffen, ihren Vorsprung weiter ausbauen zu können. Andere Athleten warten aber auch darauf ihre ersten oder weitere WMM-Punkte zu sammeln.

„Zwölf Monate lang standen die fünf Rennen und die Ausnahmeathleten, die daran teilnahmen, im Mittelpunkt“, sagt Guy Morse, Geschäftsführer des Boston-Marathon. „Wir können es kaum erwarten, wie die World Marathon Majors-Geschichte am 16. April weitergehen wird – entweder mit dem Führungsausbau von Robert und Jelena oder mit neuen Stars, die ihnen entgegentreten werden“.

Das Frauenfeld ist in diesem Jahr das Highlight in Boston. Drei der Top-Fünf platzierten Frauen der WMM-Serie haben sich für Boston entschieden: Jelena Prokopcuka, Rita Jeptoo und Deena Kastor. Jeptoo konnte Prokopcuka im letzten Jahr um zehn Sekunden schlagen. Es war der engste Zieleinlauf in der Geschichte des Boston-Marathons bei den Frauen. Prokopcuka kämpfte sich im November an die Spitze der WMM-Tabelle, nachdem sie Jeptoo und Kastor hinter sich gelassen hatte und zum zweiten Mal hintereinander beim ING New York City-Marathon gewann. Boston wird aber nicht nur ein Drei-Frauen-Rennen werden. Madai Perez Carrillo wird zurückkehren. Zwischenzeitlich verbesserte sie ihren mexikanischen Rekord auf 2:22:59 Stunden beim LaSalle Bank Chicago-Marathon, wo sie im letzten Herbst Vierte war. Auch wenn Prokopcuka mit 40 Punkten die WMM-Tabelle anführt, können Jeptoo (30 Punkte) und Kastor (25 Punkte) schnell mit einem starken Auftritt in Boston an ihr vorbeiziehen.

Bei den Männern treffen die Rivalen Cheruiyot und Benjamin Maiyo, Zweiter im vergangenen Jahr, wieder aufeinander. Maiyo hatte im letzten Jahr über weite Strecken das Rennen dominiert und die Führungsgruppe bis 20 Meilen im Streckenrekordtempo angeführt bevor Cheruiyot die Spitze übernahm – und schließlich die 25 WMM-Punkte gewann. In diesem Jahr wird Maiyo in Boston von seinem Teamkameraden Stephen Kiogora (Zweiter in New York im letzten Jahr) begleitet. Sie werden versuchen, Cheruiyot die WMM-Führung streitig zu machen.

Cheruiyot war bemerkenswerter Weise der einzige männliche Athlet, der 2006 in zwei WMM-Rennen punktete. Er war der erste Mann in der Geschichte, der beim Boston- und Chicago-Marathon im gleichen Jahr siegte. Da er mit einem 25-Punkte-Vorsprung die Tabelle der Serie 2006-2007 anführt, würde ein Sieg in Boston Cheruiyot eine dominierende Führungsposition verschaffen.

Wenn die Boston-Sieger mit dem traditionellen Olivenkranz gekrönt wurden, werden sich alle Augen nach London richten, wo gleich 17 Athleten, die in der WMM-Tabelle platziert sind, an den Start gehen werden – inklusive fünf Sieger aus dem Jahr 2006. Berhane Adere, Vierte in London im letzten Jahr, gewann im Herbst den LaSalle Bank Chicago-Marathon und führt das Frauenfeld in London an. In der WMM-Tabelle ist sie im Moment auf Platz zwei, 10 Punkte hinter Prokopcuka. Die Konkurrenz ist aber hart in London: Die Siegerin des real,- BERLIN-MARATHON, Gete Wami, die Chicago-Zweite Galina Bogolomova, die London-Zweite Ludmila Petrova und die Berlin-Zweite Salina Kosgei werden Adere herausfordern – und versuchen, zu Prokopcuka aufzuschließen. Ihre ersten WMM-Punkte jagt eine von bisher acht Läuferinnen, die schon unter 2:20 Stunden blieben: Chunxiu Zhou (2:19:51) aus China.

Das Männerfeld wird von drei Siegern aus 2006 angeführt: Felix Limo (London), Haile Gebrselassie (Berlin) und Marilson Gomes dos Santos (New York City) liegen gemeinsam auf dem zweiten Platz in der WMM-Tabelle. Martin Lel, Zweiter hinter Limo in London im letzten Jahr, ist Fünfter während Meb Keflezighi (Dritter in Boston 2006) und Hendrick Ramaala (Dritter in London 2006) gerade einmal fünf Punkte hinter Lel auf dem zehnten Platz stehen. Drei der hochkarätigsten Verpflichtungen für London müssen in diesem Jahr wieder gut machen, um Cheruiyot noch einzuholen: Weltrekordler Paul Tergat und der ehemalige Weltrekordhalter Khalid Khannouchi haben zehn beziehungsweise fünf Punkte, der Olympiasieger Stafano Baldini liegt mit gerade einmal einem Punkt auf Platz 20.

Nach Boston und London wird die World Marathon Majors-Serie mit vier Events im Sommer und Herbst weitergehen. Die ausstehenden Läufe für 2007 sind:

25. August                  IAAF Weltmeisterschaften Männer-Marathon (Osaka)

2. September             IAAF Weltmeisterschaften Frauen-Marathon (Osaka)

30. September           real,- BERLIN-MARATHON

7. Oktober                  The LaSalle Bank Chicago-Marathon

4. November               ING New York City-Marathon

Auf den Straßen von Boston und London wird sich schon viel entscheiden, aber die Einbindung der IAAF Weltmeisterschaften bringt 2007 zusätzliche Spannung in die Serie. Zum ersten Mal könnten die Athleten an drei WMM-Events in einem Jahr teilnehmen. In der Vergangenheit gab es dies mehrmals – zuletzt starteten Catherine Nderba (2003) und Constantina Tomescu-Dita (2005) jeweils dreimal.

Weltweite Bedeutung

Während sich der Erfolg der ersten World Marathon Majors-Serie in den Namen der WMM-Tabelle widerspiegelt, können die WMM-Events auch auf andere Weise erfolgreich beurteilt werden. Im Jahr 2006 hatten die WMM-Rennen insgesamt 154,596 Finisher, 6,6 Millionen Zuschauer entlang den Strecken und weltweite Fernsehübertragungen mit einem Publikum von alles zusammen 250 Millionen Menschen. Außerdem haben die WMM-Rennen eine wirtschaftliche Bedeutung von 400 Millionen US-Dollar, und bei diesen Rennen wurden insgesamt 110 Millionen US-Dollar an Spenden gesammelt.


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