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Johnson gewinnt Frauenlauf, Kigen siegt in Neuss

04.06.2007

Benita Johnson gewinnt den Freihofer's Run for Women.
© www.photorun.net

Artikel des Running News Network - runnn.com

Sechs Wochen nach ihrem enttäuschenden siebenten Platz beim London-Marathon hat sich Benita Johnson mit einem Sieg zurückgemeldet. Die Australierin, die im April zunächst den Berliner Halbmarathon gewonnen hatte, dann jedoch als Mit-Favoritin in London aufgrund von Krämpfen keine Chance hatte, siegte nun beim Freihofer’s Run for Women in Albany (New York). Benita Johnson gewann das 5-km-Rennen mit 3.123 Läuferinnen in 15:22 Minuten und verfehlte den zwei Jahre alten Kursrekord der Marokkanerin Asmae Leghzaoui dabei nur um vier Sekunden.

Bei der 29. Auflage des Freihofer’s Run for Women – Ende der 70er Jahre Trendsetter für den Frauenlaufsport – entwickelte sich ein spannendes Rennen zwischen Johnson und der Streckenrekordhalterin Leghzaoui. Dabei war die Marokkanerin zunächst in Führung gegangen, doch bei Kilometer drei hatte Johnson aufgeschlossen. Die Australierin löste sich dann erst auf den letzten 400 Metern, hatte aber noch so viele Reserven, dass sie einen Vorsprung von zehn Sekunden auf Asmae Leghzaoui (15:32) herauslaufen konnte. Rang drei belegte Teyba Erkesso (Äthiopien) in 15:46. Sowohl Johnson als auch Leghzaoui wollen bei den Weltmeisterschaften in Osaka über 10.000 m an den Start gehen.

Kigen siegt in Neuss, Mikitenko Zweite

Moses Kigen hat die 25. Auflage des Neusser Sommernachtslaufes gewonnen. Der Kenianer lief über 10-km-Strecke 28:50 Minuten und war am Ende eine Sekunde schneller als Mushir Salem Jawher (Bahrain). John Rogat (Tansania) wurde mit deutlichem Abstand in 29:17 Dritter, bester Deutscher war bei den Männern Stefan Koch (TV Wattenscheid) als Achter in 29:47.

Währenddessen zeigt der Start von Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) einmal mehr, wo ihre Prioritäten in diesem Jahr liegen: auf der Straße. In Neuss wurde Mikitenko, die im Herbst ihr Marathon-Debüt laufen möchte, Zweite in 15:45 Minuten. Drei Sekunden schneller war Ashu
Kasim Rabu (Äthiopien), während die Kenianerin Anitha Jeptum in 15:56 Dritte wurde. Auf Rang fünf lief Luminita Zaituc (LG Braunschweig) in 16:14.


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