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24.000 Läufer rennen 48 Stunden nach der Terror-Gefahr durch London

02.07.2007

Sieger Stefano Baldini beobachtet im Zielbereich in London die Läufer.
© www.photorun.net

Artikel des Running News Network - runnn.com

Rund 48 Stunden nach den verhinderten Terroranschlägen sind 24.000 Läufer bei den ,British 10 km London’ durch die Straßen der britischen Metropole gelaufen. Zum Teil führte die Strecke über jene Straßen, die gesperrt worden waren, nachdem am Freitag zwei Autos mit Sprengsätzen abgestellt worden waren. Es schien jedoch, als ob den Läufern das Regenwetter mehr Sorgen bereitete als die Terrorgefahr. Polizisten mit Maschinenpistolen standen an der Strecke. Auf dem Weg zum Ziel am Big Ben gab es keine Zwischenfälle. Marathon-Olympiasieger Stefano Baldini (Italien) und die für Holland startende Kenianerin Hilda Kibet gewannen das Rennen bei zeitweiligem Regen und Wind.

Stefano Baldini, der vor kurzem seinen Verzicht auf einen WM-Start bekannt gegeben hatte, übernahm vom Start weg die Initiative. Er führte das Feld über den Piccadilly Circus und den Trafalgar Square. Unmittelbar hinter ihm liefen Phil Wicks(Großbritannien) und Simon Tanui (Kenia). "Ich bin auf den ersten fünf Kilometern etwas zu schnell gelaufen”, sagte Baldini später. Diesen Punkt hatte er nach 14:12 Minuten erreicht. „Danach hatte ich Gegenwind, und bei Kilometer acht wurde es hart, als es das erste Mal über die Westminster Bridge ging.“ Kurzzeitig ging sogar Phil Wicks in Führung, doch dann konterte Baldini und holte die entscheidenden 15 Meter Vorsprung heraus. Mit einer olympischen Fackel der Spiele von London 1948 lief er ins Ziel. Baldini rannte 29:27 Minuten. Zweiter war Phil Wicks in 29:33, Rang drei belegte Simon Tanui mit 30:35.

Bei den Frauen war ein spannendes Rennen zwischen Cross-Weltmeisterin Lornah Kiplagat (Holland), der Marathon-Weltmeisterin von 2003 Catherine Ndereba (Kenia) und Kiplagats Trainingspartnerin Hilda Kibet erwartet worden. Doch ihr wohl letztes Rennen vor der WM lief nicht wie geplant für Lornah Kiplagat. Nachdem sie schnell in Führung gegangen war, musste sie nach rund 600 Metern aufgrund einer Wadenverletzung aufgeben. Nun war Hilda Kibet plötzlich in Führung. Ihren Vorsprung auf Catherine Ndereba konnte sie kontinuierlich ausbauen, denn auch Ndereba war nicht ganz fit. Sie laboriert noch an den Folgen einer Oberschenkelverletzung. Hilda Kibet siegte schließlich in 32:34 vor Catherine Ndereba (33:11). Dritte wurde Banuela Katesigwa (Tansania) in 35:31.


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