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IAAF kündigt größtes Anti-Doping-Programm für die 11. Leichtathletik-WM 2007 in Osaka an

03.08.2007

Mehr als 3.000 Athleten werden bei der 11. IAAF Leichtathletik-WM 2007 in Osaka erwartet
© www.photorun.net

Artikel des Running News Network - runnn.com

Vor wenigen Tagen endete die 94. Auflage der Tour de France mit der traditionellen Zieldurchfahrt auf der Avenue des Champs-Elysées. Medial überschattet wurden die drei Tourwochen allerdings durch die anhaltende Diskussion über Dopingsünder und immer wieder zum Vorschein kommende Enthüllungen über dopende Fahrer.

Sicherlich auch unter diesem Gesichtspunkt ist die Ankündigung des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF zu werten, die vom 25. August bis 2. September 2007 im japanischen Osaka stattfindende 11. Leichtathletik-WM mit der größten Anti-Doping-Offensive seiner Verbandsgeschichte von Dopingvorkommnissen freizuhalten. Mehr als 1.000 Dopingproben sollen von den Athleten während der Weltmeisterschaft genommen werden; dies sind rund zwölf Prozent mehr als beim vorangegangenen Event 2005 in Helsinki. Die Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit der Japanischen Anti-Doping-Organisation (JADA) vorgenommen.

Bereits seit Anfang des Jahres wurden unangekündigt mehr als 1.000 Trainingskontrollen bei Athleten durchgeführt – die Intensität dieser Kontrollen soll beibehalten werden.

IAAF-Präsident Lamine Diack kündigte an, dass "die WM in Osaka den Höhepunkt der bisherigen und andauernden Bemühungen im Kampf gegen Doping" darstellen wird. Gleichzeitig soll aber auch der Schwerpunkt auf die Dopingprävention durch umfangreiche Bereitstellung von Informationen und Zugangsmöglichkeiten für die Athleten, Trainer und Manager zu Anti-Doping-Experten der IAAF gelegt werden. Das so genannte „IAAF Athlete Outreach Programme“, das bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki seine Premiere feierte, wird fortgesetzt und bietet Anlaufstellen in der Nähe der japanischen Wettkampfstätten.

Präsident Diack unterstrich, "die überwiegende Mehrzahl unserer Athleten verhält sich fair. Vor allem in ihrem Interesse müssen wir daher alles daran setzen, diejenigen zu erwischen, die versuchen, mit Doping zu betrügen."


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