42. BMW BERLIN-MARATHON am 27. September 2015

Weitere Veranstaltungen

News

Die Herzfrequenz

Der Maximalpuls ist ein individuelles Mass, geradeso wie es die Schuhgrösse und die Nasenlänge sind

18.08.2007

© RUNNER'S WORLD

Die Herzfrequenz gilt als zuverlässiger Parameter für körperliche Beanspruchung. Deshalb hilft sie, die richtige Trainingsintensität zu bestimmen. Daher basieren viele Trainingsvorgaben auf Herzfrequenzwerten, wie Sie dies als regelmäßige Leser auch von diesem Magazin kennen.

Wieso entspricht die Herzfrequenz der Belastungsintensität?

Mit jedem Herzschlag wird eine konstante Menge Blut und Sauerstoff durch den Körper gepumpt. Bei einem einstündigen Dauerlauf werden insgesamt etwa 10000-mal jeweils bis zu 200 Milliliter Blut transportiert. Der Anstieg der Herzfrequenz entspricht ungefähr dem Anstieg der Sauerstoffaufnahme sowie dem Energieverbrauch und damit auch der Belastungsintensität. Erst bei höherer Laufgeschwindigkeit, die bereits im Bereich der Übersäuerung liegt, verlangsamt sich bei den meisten Läufen der Anstieg der Herzfrequenz. Bis zu diesem Punkt ist die Herzfrequenz ein objektives Maß für die Belastungsintensität.

Jedes Herz schlägt anders

Die Herzfrequenz ist eine individuelle Größe. Jeder Mensch hat einen eigenen Ruhe- bzw. Maximalpuls. Der Ruhepuls wird im Ruhezustand gemessen, am besten morgens vor dem Aufstehen. Der Maximalpuls entspricht dem Wert, den Sie unter einer maximalen körperlichen Belastung messen. Der Ruhepuls kann sich bei zwei Menschen gleichen Alters und Geschlechts mit gleicher Größe und Gewicht um bis zu fünfzig Schläge pro Minute unterscheiden.

Ausdauertraining führt zu einer Stärkung des Herzkreislaufs. Zeichen für eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit kann ein niedriger Pulswert sein. Sehr gut trainierte Sportler weisen Ruhepulswerte von dreißig bis 36 Schlägen/Minute auf, ihr Maximalpuls kann weit über 200 Schläge/Minute reichen. Die Herzfrequenz ist also ein guter Gradmesser für die Leistungsfähigkeit des Körpers. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass Läufer mit einem höheren Belastungspuls schlechtere Läufer sind. 5000-m-Olympiasieger Dieter Baumann ist zum Beispiel ein typischer „Hochpulser”. Das heißt, er hat insgesamt ein auffällig hohes Pulsniveau, war aber trotzdem einer der besten Langstreckenläufer der Welt.

Viele Artikel rund um das Laufen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift RUNNER's WORLD sowie auf der Internet-Seite www.runnersworld.de.


Weitere News

31.10.2014 Chicago-Siegerin Rita Jeptoo positiv getestet
29.10.2014 Am Sonntag endet die Anmeldephase für den BMW BERLIN-MARATHON 2015
29.10.2014 Cross Days noch einmal: Wilder Westen in bewegten Bildern
28.10.2014 500.000 Dollar für den Seriensieger : Finale der World Marathon Majors-Serie 2014 am 2. November in New York

Noch mehr News finden Sie in unserem Newsarchiv

Sponsoren des 42. BMW BERLIN-MARATHON Wobenzym plus BMW AOK Adidas Erdinger Alkoholfrei Holiday Inn Germanwings Here Maps

Anzeige

Anzeige