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real,- BERLIN-MARATHON: Weltrekordjagd und Massenspektakel

27.09.2007

Gete Wami, Irina Mikitenko und Naoko Sakamoto mit Kindern am Brandenburger Tor.
© www.photorun.net

Mit dem real,- BERLIN-MARATHON wird am Sonntag eines der spektakulärsten deutschen Sportereignisse gestartet. Weltklasse und Breitensport kommen in einem Rennen zusammen und begeistern ein Millionenpublikum am Streckenrand. Während Äthiopiens Lauf-Superstar Haile Gebrselassie an der Spitze versuchen wird, seinem großen Rivalen Paul Tergat (Kenia) den Weltrekord zu entreißen, geht es für die meisten der 40.215 gemeldeten Marathonläufer aus 115 Nationen darum, das Ziel der 42,195 km zu erreichen.

Zum ersten Mal seit fünf Jahren gehen beide Vorjahressieger beim real,- BERLIN-MARATHON an den Start. Im Jahr 2002 hatte Naoko Takahashi ihren Sieg wiederholt, während der Titelverteidiger Joseph Ngolepus (Kenia) im Männerrennen keine Rolle spielte. Das dürfte dieses Mal sicher nicht passieren, denn der Vorjahressieger heißt Haile Gebrselassie. Sowohl der äthiopische Serienweltrekordler, der in seiner Karriere bisher 23 Weltrekorde aufstellte, als auch seine Landsfrau Gete Wami sind im vergangenen Jahr persönliche Bestzeiten von 2:05:56 beziehungsweise 2:21:34 Stunden gelaufen, die jeweils auch äthiopische Landesrekorde bedeuteten. Beide sind damit jedoch noch nicht zufrieden. Auf der bekannt schnellen Berliner Marathonstrecke wollen sie sich weiter verbessern.

Haile Gebrselassie verfolgt seit gut fünf Jahren ein Ziel: er will den Marathon-Weltrekord brechen, den Paul Tergat vor vier Jahren in Berlin auf 2:04:55 Stunden geschraubt hat. Im vergangenen Jahr fehlten ihm dazu 61 Sekunden – in einem direkten Vergleich hätte er rund 350 Meter hinter Paul Tergat das Ziel erreicht. Doch Haile Gebrselassie, der im vergangenen Jahr gemerkt hat, dass ihm die Strecke und die Atmosphäre in Berlin die beste Möglichkeit bietet, den Weltrekord zu brechen, denkt inzwischen bereits an deutlich schnellere Zeiten.

Dabei trifft er in Berlin allerdings auf hochkarätige Konkurrenz. Darunter ist zum Beispiel Philip Manyim (Kenia), der das Rennen 2005 in 2:07:41 gewann. Für eine Überraschung gut sein könnte vielleicht Bernard Barmasai. Der Kenianer war früher 3.000-m-Hindernisläufer und hielt zeitweise den Weltrekord über diese Strecke. Im Marathon hat er bisher 2:08:50 Stunden erreicht.

Für Gete Wami geht es neben dem Sieg und vielleicht einer Zeit unter 2:20 Stunden darum, in der Serie der World Marathon Majors (WMM) die Führung zu übernehmen. Die erste Serie endet am 4. November beim New York City-Marathon. Gewinnt Gete Wami in Berlin würde sie die Führung in der WMM-Serie übernehmen. Wird sie Zweite, würde sie gleichziehen mit der derzeit führenden Jelena Prokopcuka (Lettland). Beide treffen dann in New York aufeinander, denn Wami plant einen gewagten Doppelstart.

Nachdem Gete Wami im vergangenen Jahr eine sechsjährige Siegserie der Japanerinnen in Berlin beendet hatte, will nun eine Japanerin anknüpfen an die Erfolge ihrer Landsfrauen in Berlin: Naoko Sakamoto hat eine Bestzeit von 2:21:51 Stunden und ist damit bisher nur unwesentlich langsamer als Gete Wami. Die Russin Irina Timofeyeva (Bstzeit: 2:25:29) und die Polin Grazyna Syrek (2:26:22) könnten vielleicht ebenso für eine Überraschung sorgen wie eine Debütantin: Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) trägt die deutschen Hoffnungen. Die 35-Jährige hat das Potenzial für Erfolge im Marathon. Über Jahre hinweg war sie bei den großen globalen Titelkämpfen die beste deutsche Bahn-Langstreckenläuferin. Jetzt macht Irina Mikitenko den nächsten Schritt in ihrer Karriere.
 
Eine andere erfolgreiche deutsche Läuferin geht noch einmal in Berlin an den Start: Sonja Oberem (Bayer Leverkusen) hatte eigentlich vor drei Jahren mit einem beachtlichen dritten Platz in 2:26:53 Stunden ihre Karriere beendet. Doch nach einer Babypause will die 34-Jährige, die eine Bestzeit von 2:26:13 Stunden hat und 2002 in München bei der EM die Bronzemedaille im Marathon gewonnen hatte, noch einmal einen neuen Anlauf nehmen. Im vergangenen Jahr versuchte sie es bereits in Berlin, musste aber aufgrund muskulärer Probleme aufgeben.


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