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Streckenrekordjagd in Frankfurt

26.10.2007

Wilfred Kigen und seine Tochter Patience bei der Pressekonferenz zum Frankfurt Marathon
© Veranstalter/www.photorun.net

Artikel des Running News Network - runnn.com

Mit dem hochklassigsten Teilnehmerfeld seiner Geschichte wird am Sonntag, 28. Oktober, um 10 Uhr der 26. Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon gestartet. In das Rennen über die 42,195 km gehen unter anderen der Titelverteidiger Wilfred Kigen (Kenia) und die russische Weltklasseläuferin Svetlana Zakharova (Russland). Die Rekordzahl von rund 18.000 Läufern wird dabei erwartet.

Gut vorbereitet geht der 32-jährige Wilfred Kigen ins Rennen, der als erster Mann in Frankfurt zum dritten Mal in Folge gewinnen könnte. Trainingsläufe von bis zu 38 Kilometern Länge hat der Kenianer in seiner Heimat in Ngong in der Nähe von Nairobi absolviert. Trotzdem will er sich nicht auf ein bestimmtes Zeitziel festlegen: „Wenn sich aufgrund der Konkurrenz ein schnelles Rennen entwickelt, dann bin ich dabei“, erklärt Wilfred Kigen, der vor zwei Jahren den bestehenden Streckenrekord in Frankfurt aufstellte (2:08:29). Seine Bestzeit lief er in diesem Jahr als Zweiter in Hamburg mit 2:07:33. Eine Reihe von Landsleuten zählen zu den schärfsten Konkurrenten von Wilfred Kigen. Als Geheimfavorit stuft Christoph Kopp, der für das Elitefeld zuständig ist, Hosea Rotich ein. Der Kenianer hat bisher eine Bestzeit von 2:10:18 Stunden.

„Ich habe gut und langfristig für dieses Rennen trainiert und habe den Streckenrekord im Auge. 2:25 Stunden sind ein Ziel“, sagt Svetlana Zakharova. Die 37-jährige Russin läuft nach einer Babypause ihren ersten Marathon. Sie hat eine hochkarätige Bestzeit von 2:21:31 und gewann 2003 sowohl den Boston- als auch den LaSalle Bank Chicago-Marathon. Den Frankfurter Kursrekord hält seit 2005 Zakharovas Landsfrau Alevtina Biktimirova mit 2:25:12. Die Kenianerin Ruth Jepkoech Kutol dürfte die schärfste Konkurrentin für Zakharova sein.

Gleich drei deutsche Topläuferinnen sind am Sonntag im Rennen, in dem es auch um die deutsche Olympianorm von 2:31:00 geht. „Ich konnte gut trainieren und hoffe, dass der Fuß hält“, sagt Ulrike Maisch (LAV Rostock), die seit ihrem EM-Triumph 2006 keinen Marathon mehr beendet hat. Die Olympianorm ist auch das Ziel von Luminita Zaituc (LG Braunschweig).


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