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Gete Wami und Robert Cheruiyot sind die ersten World Marathon Majors Champions

Der zweite Platz beim ING New York City-Marathon sichert der Äthiopierin den Titel. Champions werden am Montag, den 5. November beim Champions Lunch im Central Park geehrt.

05.11.2007

Gete Wami und Robert Cheruiyot
© www.photorun.net

Das letzte Rennen der ersten World Marathon Majors-Serie ist heute auf spannende Weise zu Ende gegangen. Die Äthiopierin Gete Wami hat ein spektakuläres Herbstdoppel mit ihrem Sieg beim real,- BERLIN-MARATHON und nun mit ihrem zweiten Platz hinter Paula Radcliffe (Großbritannien) beim diesjährigen ING New York City-Marathon hingelegt.

Kaum vorstellbar bei zwei der besten Marathonläufe der Welt innerhalb von nur 35 Tagen die gewaltigen Strapazen auf sich zu nehmen und auch noch gut zu laufen, aber der greifbare Titel des World Marathon Majors-Champions scheint für die dreimalige Olympia-Medaillengewinnerin Gete Wami der vorrangige Grund und Motivation gewesen zu sein dieses Wagnis auf sich zu nehmen.

Mit ihren 15 Punkten als Zweitplatzierte, sicherte sich Wami (2:23:32 Stunden) ihren Platz in der Marathon-Geschichte als erste World Marathon Majors-Siegerin. Wami kumulierte 80 Punkte und schlägt damit Jelena Prokopcuka mit 15 Punkten Vorsprung. Prokopcuka, zweimalige ING New York City-Marathon Siegerin, kam auf einen dritten Platz bei der 38. Auflage des New York City-Marathon mit einer Zeit von 2:26:13.

“Ich bin so glücklich die erste World Marathon Majors-Siegerin zu sein,“ sagte die 32-jährige Wami. “Ich bin nach New York gekommen um den Jackpot zu gewinnen and das habe ich geschafft. Das Rennen hat sich gut angefühlt und ich bin so stolz.“

In ihrem ersten Marathon nach mehr als zwei Jahren kehrte Paula Radcliffe zu ihrer früheren Form, die sie vor der Geburt ihrer ersten Tochter im Januar 2007 hatte, zurück. Die Britin lief von Anfang an ein unerbitterliches Tempo und legte einen grandiosen und langen Zielsprint hin, den sie nach 2:23:09 Stunden beendete. Radcliffe, die Weltrekordhalterin über diese Distanz, bleibt in jedem ihrer zu Ende gelaufenen Marathons weiterhin ungeschlagen.

Fast zwei Jahre sind vergangen, seitdem die Organisatoren des Boston-, London-, Berlin-, Chicago- und New York City-Marathon die Gründung der World Marathon Majors (WMM) bekannt gegeben haben und elf Events, inklusive der IAAF Weltmeisterschaften in Osaka, hat es seit dem ersten Rennen, dem Boston-Marathon 2006, gegeben. Beide WMM-Champions werden mit ihrem Teil des ein Million Dollar Jackpots bei der heutigen Zeremonie geehrt und erhalten damit jeweils 500.000 US-Dollar.

Ein Sieg in New York hätte für Wami wie auch für Prokopcuka den WMM-Titel bedeutet, während der Titel bei den Männern schon sicher an den Kenianer Robert K. Cheruiyot ging. Zwei Siege in Boston (2006 und 2007) sowie sein Sieg beim LaSalle Bank Chicago-Marathon 2006 verschafften Cheruiyot einen unüberwindbaren Vorsprung sechs Monate vor Ende der ersten Serie. Sein vierter Platz beim diesjährigen LaSalle Bank Chicago-Marathon sicherten Cheruiyot seine finalen 80 Punkte. Beide World Marathon Majors-Champions haben die gleiche Punktzahl in der Serie erreicht.

Die World Marathon Majors-Serie verteilt die Punkte wie folgt: 1. Platz = 25 Punkte, 2. Platz = 15 Punkte, 3. Platz = 10 Punkte, 4. Platz = 5 Punkte, 5. Platz = 1 Punkt. Es zählen die vier besten Läufe über einen zwei Jahres-Zyklus.

Beim diesjährigen Flora London-Marathon kam es am Ende zu einem spannenden Zielsprint zwischen dem späteren Sieger Martin Lel (KEN) und Abderrahim Goumri (MAR), der Zweiter wurde. Genauso war es jetzt in New York – Lel sprintete auf den letzten Metern Goumri davon und siegte 12 Sekunden vor dem Marokkaner beim ING New York City-Marathon. Lel hat nun insgesamt viermal bei einem World Marathon Majors-Rennen gewonnen (London: 2005, 2007; New York: 2003, 2007) - am Sonntag lief er 2:09:04 Stunden.

Für mehr Informationen und die finalen Resultate der ersten WMM-Serie (2006/2007) klicken Sie bitte auf: www.worldmarathonmajors.com.


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