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Spannende Entscheidungen und Rekordzeiten bei der World-Marathon-Majors-Serie

12.12.2007

© WORLD MARATHON MAJORS

Ein Rennen der besten Marathonläufer der Welt, das bis zum letzten Tag spannend war, Welt-, Landes- und Streckenrekorde, spannende Entscheidungen und mehr als 300.000 Teilnehmer bei den fünf bedeutendsten Marathons weltweit zeichneten die erste Serie der World Marathon Majors aus, die nach einem zweijährigen Turnus beim ING New York City Marathon Anfang November 2007 zu Ende ging. Die World Marathon Majors ist der Zusammenschluss der fünf bedeutendsten Marathons der Welt: Flora London Marathon, Boston Marathon, real,-BERLIN-MARATHON, LaSalle Bank Chicago Marathon, ING New York City Marathon. Über den Zeitraum von zwei Jahren wird jeweils ein Gesamtsieger bei Männern und Frauen mittels eines Punktesystems ermittelt. Zusätzlich zählen auch die Marathonläufe bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Die beiden Sieger der Serie erhalten jeder 500.000 Dollar. Mit dem Flora London-Marathon geht die Serie 2007-2008 am 13. April weiter. Acht Tage später folgt der Boston-Marathon (21. April).

Ein Rückblick auf die Highlights der Serie 2006-2007:
“Das ist eine der bedeutendsten Veränderungen in der Geschichte unseres Sportes”, sagte Flora London-Marathon Race-Direktor Dave Bedford am 23. Januar 2006, bei einer Pressekonferenz zur Bekanntgabe der World Marathon Majors. “Dies ist der Start einer neuen Größenordnung und markiert den Start einer spannenden Ära in unserem Sport.”

Über einen Zeitraum von zwei Jahren und elf Events gab es Streckenrekorde, Landesrekorde und sogar Weltrekorde. Es gab so manches spannendes Finish – die knappsten in der Geschichte des Sports. Insgesamt haben mehr als 300.000 Läufer die World Marathon Majors-Ziellinien im Jahr 2006-2007 überquert, die Top-Finisher sicherten sich ihren Teil der jeweiligen Preisgelder von insgesamt 5 Millionen Dollar.

Hier einige besondere Highlights der World-Marathon-Majors-Serie 2006-2007:


Rekordläufer

2006: Robert K. Cheruiyot (KEN) läuft einen neuen Streckenrekord von 2:07:14 Stunden beim 110. Boston-Marathon.

Deena Kastor (USA) stellt einen neuen US-Rekord von 2:19:36 Stunden mit ihrem Sieg 2006 beim Flora London-Marathon auf. Sie wurde die achte Frau in der Geschichte des Marathons die unter 2:20:00 Stunden blieb.

Äthiopiens Haile Gebrselassie (2:05:56) und Gete Wami (2:21:34) erzielen beide einen neuen Landesrekord mit ihren Siegen beim real,- BERLIN-MARATHON 2006.

2007: Gebrselassie läuft Weltrekord (2:04:26) beim real,- BERLIN-MARATHON 2007.


Eine Auflistung der Landesrekorde, die in WMM-Rennen 2006-2007 erzielt wurden:

Männer: Äthiopien (zweimal), Italien

Frauen: Australien, Äthiopien (dreimal), Nepal, Mexico, Holland, Puerto Rico, Russland (zweimal), USA


Dramatische Zielentscheidungen:

Felix Limo (KEN) nimmt Martin Lel (KEN) mit nur zwei Sekunden Vorsprung die Krone nach einen spannenden Zielsprint beim Flora London-Marathon 2006 ab.

Marilson Gomes dos Santos (BRA) schlägt Stephen Kiogora (KEN) auf den letzten Metern um fünf Sekunden und gewinnt beim ING New York City-Marathon 2006.

Lel nimmt Abderrahim Goumri (MAR) den Sieg kurz vor dem Ziel – drei Sekunden ist er schneller und siegt beim Flora London-Marathon 2007.

Patrick Ivuti (KEN) schlägt beim LaSalle Bank Chicago-Marathon 2007 Jaouad Gharib (MAR) um gerade einmal Fünfhundertstel – dem knappsten Finish in der WMM-Geschichte.

Berhane Adere (ETH) holt Debütantin Adriana Pirtea (ROU) kurz vor dem Ziel ein und siegt mit drei Sekunden Vorsprung beim LaSalle Bank Chicago-Marathon 2007.


Seriensieger

2006: Cheruiyot wird der erste Mann der Boston und Chicago im gleichen Jahr gewinnt.  

2006: Jelena Prokopcuka (LAT) gewinnt ihren zweiten ING New York City-Marathon hintereinander.

2007: Cheruiyot holt seinen dritten ununterbrochenen WMM-Marathon-Sieg beim Boston-Marathon.

2007: Catherine Ndereba (KEN) holt zum zweiten Mal den IAAF Weltmeisterschaftstitel. Der Sieg ist ihr achter Sieg bei einem WMM-Event und ihre 16. Top-Drei-Platzierung – ein All-Time-Rekord.  

2007: Paula Radcliffe (GBR) gewinnt ihren siebten WMM-Titel in sieben Rennen beim ING New York City-Marathon.

2007: Lel wird der erste Mann, der London und New York im gleichen Jahr gewinnt.  


Wachsende Teilnehmerfelder

2006: 33.633 Läufer beenden den größten LaSalle Bank Chicago-Marathon aller Zeiten.

2007: 20.338 Läufer finishen beim zweitgrößten Boston-Marathon aller Zeiten.  

2007: 35,694 Finisher sorgen für den größten Flora London-Marathon in der Geschichte.

2007: Mit 32.638 Teilnehmer finishen beim real,- BERLIN-MARATHON so viele wie nie zuvor.

2007: 38.524 Läufer beenden den ING New York City-Marathon und machen ihn zum größten je gelaufenen Marathon.

Die Sieger der Serie 2006-2007 wurden am Tag nach dem ING New York City-Marathon 2007 geehrt: Robert K. Cheruiyot (KEN) und Gete Wami (ETH) sind die ersten World Marathon Majors Champion. Beiden Athleten haben sich auch schon aussichtsreich für die Serie 2007-2008 positioniert. Cheruiyot befindet sich an zweiter, Wami gar an erster Position in der Punktewertung.


Punktestand Männer 2007-08
(Stand: 4. November  2007)

1. Martin Lel (KEN)

50 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

London

2007

2:07:41

25

1.

New York

2007

2:09:04

25

 

 

 

 

 

2. Abderrahim Goumri (MAR)

30 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

2.

London

2007

2:07:44

15

2.

New York

2007

2:09:16

15

 

 

 

 

 

2. Robert K. Cheruiyot (KEN)

30 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

Boston

2007

2:14:13

25

4.

Chicago

2007

2:16:13

5

 

 

 

 

 

4. Luke Kibet (KEN)

25 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

IAAF WM

2007

2:15:59

25

 

 

 

 

 

4. Haile Gebrselassie (ETH)

25 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

Berlin

2007

2:04:26WR

25 Pkt.

 

 

 

 

 

4. Patrick Ivuti (KEN)

25 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

Chicago

2007

2:11:11

25

 

 

 

 

 


Punktestand Frauen 2007-08
(Stand: 4. November  2007)

1. Gete Wami (ETH)

55 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

2.

London

2007

2:21:45

15

1.

Berlin

2007

2:23:17

25

2.

New York

2007

2:23:32

15

 

 

 

 

 

2. Zhou Chunxiu (CHN)

40 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

London

2007

2:20:38

25

2.

IAAF WM

2007

2:30:45

15

 

 

 

 

 

3. Lidiya Grigoryeva (RUS)

30 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

Boston

2007

2:29:18

25

4.

New York

2007

2:28:37

5

 

 

 

 

 

4. Catherine Ndereba (KEN)

26 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

IAAF WM

2007

2:30:37

25

5.

New York

20077

2:29:08

1

 

 

 

 

 

5. Paula Radcliffe (GBR)

25 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

Berlin

2007

2:23:09

25 Pkt.

 

 

 

 

 

5. Jelena Prokopcuka (LAT)

25 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

2.

Boston

2007

2:29:58

15

3.

New York

20077

2:26:13

10

 

 

 

 

 

5. Berhane Adere (ETH)

25 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

1.

Chicago

2007

2:33:49

25

 

 

 

 

 

8. Irina Mikitenko (GER)

15 Pkt.

Platz

Rennen

Jahr

Zeit

gesammelte Punkte

2.

Berlin

2007

2:24:51

15

 

 

 

 

 


2008 WMM-Zeitplan

Im Jahr 2008 haben die Athleten sechs Möglichkeiten WMM-Punkte zu sammeln:

13. April 2008

Flora London-Marathon

21. April 2008

Boston-Marathon

17. und 24. August 2008

Olympische Spiele Frauen & Männer Marathon (Peking)

28. September 2008

real,- BERLIN-MARATHON

12. Oktober 2008

LaSalle Bank Chicago-Marathon

2. November 2008

ING New York City-Marathon

Die 2007-2008 WMM-Serie wird beim ING New York City-Marathon entschieden werden.


Website

Die World Marathon Majors Homepage (www.worldmarathonmajors.com) hat sich über die letzten beiden Jahren weiterentwickelt. Im Moment enthält die Seite Biographien der Top-Athleten der 2006-2007 und der 2007-2008 WMM-Serie wie auch die kompletten Punktestände. Außerdem gibt es folgendes auf www.worldmarathonmajors.com:

  • Pressemitteilungen

  • WMM Zahlen und Fakten

  • Renn-Historien


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