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Ein Rennen um gute Zeiten in Ras Al Khaimah

06.02.2008

Paul Kosgei
© Veranstalter Ras Al Khaimah half marathon

Artikel des Running News Network - runnn.com

An diesem Freitag wird zum zweiten Mal ein Halbmarathon in Ras Al Khaimah, einem Wüstenort in den Vereinigten Arabischen Emiraten, ausgetragen. Nachdem der Kenianer Sammy Wanjiru im letzten Jahr das Rennen in 0:58:53 Stunden gewann und dabei den bis dato von Haile Gebrselassie gehaltenen Weltrekord um zwei Sekunden verbesserte, ging der Name des Rennens um die ganze Welt.

Einige von Wanjirus kenianischen Kollegen, darunter vor allem der damals Zweitplatzierte Patrick Makau sowie Paul Kosgei sind ihm nun auf den Fersen. Makau ist mit seinen 0:58:56 Stunden, die er 2007 in Berlin lief, Dritter der Ewigen Bestenliste über diese Distanz und lief bereits vier Mal unter einer Stunde. Aber auch Kosgei, der 6. der Ewigen Bestenliste, will sich nach zwei Jahren der Unbeständigkeit, bedingt durch eine Oberschenkelverletzung, die er sich 2005 zuzog, in Topform zurückmelden.

Der 29-jährige Kosgei begann 1996 seine Karriere spektakulär mit einem Juniorenweltrekord im Hindernislauf und einem 3. Platz beim World Cross Race der Junioren nur ein Jahr nach Beginn seiner Teilnahme an ernstzunehmenden Wettkämpfen. Dem folgten bis 2000 drei Einzelmedaillen beim World Cross Short Race und fanden 2002 ihren Höhepunkt in der Siegeszeit von 0:59:58 Stunden beim Great North Run. Zwei Jahre später konnte er erneut mit dieser Zeit in Lissabon gewinnen, aber fiel dann ab Anfang 2005 verletzungsbedingt für ein ganzes Jahr aus.

Er meldete sich zwar 2006 beim Halbmarathon in Berlin mit einem Sieg zurück und konnte seine Zeit auf 0:59:07 Stunden verbessern, aber die Verletzung bereitet trotz guter Behandlung nach den 2:09:30 Stunden beim Amsterdam-Marathon im letzten Jahr erneut Probleme: Aber nun, sagt Kosgei, sei er wieder bereit, sich der Herausforderung zu stellen.

„Ich hoffe, diese Strecke unter 60 Minuten zu laufen. Meine Form ist derzeit gut, ich fühle mich gut und habe keine Probleme.“ Zumindest keine Laufprobleme. Kosgei ist Mitglied des Armeeteams, das nahe der kenianischen Hauptstadt Nairobi in Ngong trainiert, und wenn er sagt, er war seit einiger Zeit nicht mehr zu Hause in Eldoret, verbirgt sich dahinter ein Problem ganz anderer Größenordnung.

Bei den Frauen geht Pamela Chepchumba an den Start. Bei vergangenen Wettkämpfen lag Chepchumba vor Timbilil, mit einem 3. Platz in 1:08:02 Stunden bei den IAAF World Road Running Champs im Oktober vor Timbilils 9. Platz und einem weiteren Sieg über sie beim Halbmarathon im Herbst 2007 in Philadelphia.

Beide gelten als Favoritinnen, die im Falle eines Sieges 25.000 US $ Preisgeld erhalten. Ein ausgeschüttetes Gesamtpreisgeld von mehr als 200.000 US $ macht, wie die Veranstalter des RAK ausführten, diesen zum lukrativsten der Halbmarathonläufe.

Bei den Männern sind zwei Läufer, die die Distanz in unter einer Stunde laufen, Dieudonné Disi aus Ruanda und Mekubu Mogosu aus Kenia, weitere Anwärter auf den Sieg, ebenso wie der frühere Weltmeister im Halbmarathon Fabiano Joseph aus Tansania. Mit Spannung wird die Teilnahme des Äthiopiers Million Wolde erwartet, dem Olympiagewinner über 5000 Meter in Sydney 2000, ist es doch sein erstes ernstzunehmendes Rennen nach beinahe fünf Jahren verletzungsbedingter Pause.


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