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Im Rennrolli rund um Berlin – mit rundum gesunder Haut

15.07.2008

Olaf Schepp (links), Teammitglied des 2m²-Rolli-Teams und Teamchef Heinrich Köberle trainieren im Rennrolli und im Handbike gemeinsam für den 35. real,- Berlin Marathon.
© Dorothea Scheurlen/Präventionskampagne Haut

Auch beim Rennrollstuhlfahren oder Handbiking gilt: Wer den Marathon meistern will, muss regelmäßig und intensiv trainieren. Das kann manchmal ganz schön auf die Haut gehen. Druckgeschwüre, Schwielen und Abschürfungen gehören für Rennrollstuhlfahrer und Handbiker zu den täglichen Risiken des Marathontrainings. Auf Sport verzichten sollte deswegen aber niemand. Denn Sport ist wichtig für ein positives Körpergefühl. Und sportlicher Erfolg macht einfach glücklich. Wer die Tipps der Präventionskampagne Haut beachtet, für den sind Hautprobleme durch das Marathontraining kein Thema mehr.

Auf die Hände achten: Hände sind für Rollstuhlfahrer und Handbiker das wichtigste Werkzeug. Sie sollten täglich eingecremt werden. Beim Sport die Hände mit Handschuhen oder Tape schützen – so ist die Haut vor mechanischen Belastungen gefeit und der Sportler vermeidet Schwielen, Blasen und Schürfwunden.

Ein gutes Sitzkissen mindert die Gefahr von Dekubitusgeschwüren. Die Druckgeschwüre entstehen durch anhaltende Druckeinwirkung, wie zum Beispiel langes Sitzen auf einer Stelle. Am besten sind Kissen, die den Druck des Körpergewichtes verteilen und ausgleichen. Luftzirkulationssysteme verhindern Wärmestaus.

Körpertemperatur regulieren: Bei Menschen mit kompletter Querschnittlähmung verliert die Haut eine wichtige Regulations-Funktion: Sie schwitzt nicht mehr. Beim Sport steigt die Körpertemperatur jedoch schnell an. Training, Gewöhnung, Fahrtwind und Funktionskleidung oder ein Befeuchten der Haut helfen, dieses Defizit auszugleichen.

Vor der Sonne schützen:Alle Sportler, die im Freien trainieren, müssen sich vor UV-Strahlung schützen. Schutz bieten UV-absorbierende Funktionskleidung und wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 20), vor allem für unbedeckte Körperpartien wie Gesicht, Lippen, Ohren, Nacken und Arme. Mützen schützen vor Hitzschlag. Helme sollten Öffnungen enthalten, durch die eine Wärmeabgabe möglich ist. Die Augen mit einer Sonnenbrille mit Schutzfaktor UV 400 schützen.

Nach dem Duschen eincremen: Wird täglich geduscht, ist es auch für Rollstuhlfahrer und Handbiker unabdingbar, die Haut einzucremen und geschmeidig zu halten. Beim Duschen ph-hautneutrale Seifen verwenden (ph 5,5).

Täglich beobachten:DasA und O für querschnittgelähmte Sportler sind die Pflege und Beobachtung der Haut. Eine gerötete Haut kann etwa ein erstes Anzeichen für einen Dekubitus sein. In diesem Fall die Druckstelle unbedingt häufig entlasten.

Info: Das 2m²-Rolli-Team und die Präventionskampagne Haut

Marathon - ein Sport für Einzelgänger? Das Gegenteil ist der Fall, wie das 2m²-Rolli-Team beweist: 14 Rollstuhlfahrer aus dem gesamten Bundesgebiet treten gemeinsam zum 35. real,- Berlin Marathon an. Darunter international erfahrene Marathonfahrer wie Stefan Strobel oder Al Hassane Baldé, der dieses Jahr zu den Paralympics in Peking antritt. Zum Team gehören aber auch Marathon-Debütanten, Paraplegiker, Tetraplegiker, Frauen und Männer. Gemeinsam fahren sie für die Präventionskampagne Haut der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung. Unter dem Motto „Deine Haut. Die wichtigsten zwei Quadratmeter deines Lebens“ ist diese 2008 der offizielle Gesundheitspartner des real,- Berlin Marathons. Das 2m²-Rolli-Team wird vom Zentrum für Sportmedizin des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) sportmedizinisch begleitet und vom vierfachen Paralympics-Goldmedaillengewinner Heinrich Köberle trainiert.

Mehr Informationen zum 2m²-Rolli-Team unter: www.2m2-haut.de/die-praeventionskampagne-haut/aktionen/off/rolli-team-zum-35-real-berlin-marathon

Mehr zur Präventionskampagne Haut: www.2m2-haut.de


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