42. BMW BERLIN-MARATHON am 27. September 2015

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Noch ein Monat bis zum 35. real,- BERLIN-MARATHON

02.09.2008

Eine Information von

Sie wollen am 28. September in Top-Form und gesund an den Start des 35. real,- BERLIN-MARATHON gehen? Wir legen Ihnen nochmals unsere Checkliste vor:

- Wie geht es Ihnen derzeit gesundheitlich ?
- Haben Sie Beschwerden orthopädisch , internistisch.
- Wann haben Sie das letzte Belastungs-EKG durchführen lassen?
- Wie sieht es mit Ihrem momentanen wöchentlichen Kilometerumfang aus?

Mit unserem Vorbereitungs-Check erfahren Sie, was Sie alles beachten sollten.

Nur ca. 56 Prozent der Teilnehmer des real,- BERLIN-MARATHON 2002- 2007 führen regelmäßig eine Sporttauglichkeitsuntersuchung inklusive Belastungs-EKG durch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Humboldt Universität Berlin und der Berliner Akademie für Sportmedizin unter der Leitung von Dr. Lars Brechtel. Die positiven Effekte des Lauftrainings sind zwar unbestritten, aber auch Ausdauersportler sind nicht per se gesund. Eine Detail-Auswertung der Studie ergab, dass verschiedenste Probleme und Vorerkrankungen bei den Teilnehmern feststellbar sind. Ein gründlicher Gesundheitscheck sollte daher in jedem Fall zum Programm Ihrer Vorbereitung gehören, um eventuelle Zwischenfälle im Training oder Wettkampf zu vermeiden. Das Medical Team des real,- BERLIN-MARATHON appelliert auch weiterhin an die Eigenverantwortung jedes Teilnehmers ohne die Forderung nach einem Pflichtattest. 

  • Für eine erste Einschätzung: der PAPS-Test

    Für eine erste Einschätzung Ihres gesundheitlichen Risikos beim Sport haben Sie bereits eine Bewertung erhalten. Wer diesen Test noch nicht durchgeführt hat kann diesen unter www.paps-test.de durchführen

  • Gesundheits-Check beim Arzt

    Prinzipiell empfehlen wir einen regelmäßigen Check-up. Lassen Sie sich von einem sportmedizinisch kompetenten Arzt untersuchen. Achten Sie dabei auf den Hinweis Empfohlene Untersucher des DOSB und DGSP, dieses Zertifikat zeigt Ihnen, dass in dieser Praxis und/ oder Sportmedizinischer Einrichtung die Standards und die entsprechende Häufigkeit an Untersuchungen gewährleistet sind. Fragen Sie also vorab bei der TerminvereinbarungDer letzte Gesundheitscheck vor dem Lauf sollte idealerweise nicht länger als 6-8 Monate zurückliegen. Erst wenn aus internistischer, orthopädischer  und sportmedizinischer Sicht nichts dagegen spricht oder die Einschränkungen entsprechend besprochen wurden, sollten Sie am 28.September auch an den Start gehen. Nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

    - Ärztliche Untersuchung /  internistisch- orthopädische Statusbestimmung

    - Laborbefund ( bei Frauen –Eisenwerte/ Transferrin )

    - Messung des Ruhe- und Belastungsblutdruck

    - Durchführung eines Ruhe- und Belastungs-EKGs

    - ggf./ fakultativ Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie)

    - Zahnärztliche Kontrolle (zweimal pro Jahr)

  • Überprüfen Sie Ihr Schuhwerk

    Häufig treten orthopädische Probleme aufgrund des falschen Schuhwerks auf. Lassen Sie sich also vom Fachhändler beraten und wählen Sie einen Schuh, der zu Ihren Füßen passt. Tragen Sie im Wettkampf auf keinen Fall neue Schuhe. Ihre Wettkampfschuhe sollten Sie mindestens zwei bis drei Monate getragen haben, das verhindert die leidigen Blasenverletzungen und Reibungsstellen, die viele Läufer zum Aufgeben zwingen. Beachten Sie auch, dass die Dämpfungseigenschaften eines Laufschuhs nur bis zu ca. 1.000 Laufkilometer gewährleistet sind, danach erfolgt eine überproportionale Materialermüdung. Kaufen Sie Ihre Laufschuhe abends oder direkt nach einer Belastung, da erst dadurch die Passgenauigkeit eines Schuhs gewährleistet werden kann. Sollten Sie Einlagen tragen oder sich in den kommenden Wochen solche anpassen lassen, ist es wichtig

    - eine Sporteinlage zu tragen – Achtung keine Kork-Leder-Einlage !
    - eine Einpassung zwischen Laufschuh und Einlage vornehmen zu lassen  um Überkorrektur oder eine falsche Versorgung zu Vermeiden, da hierdurch  erheblichen Beschwerden entstehen können.

  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Trainingszustand

    Wer am 28. September problemlos über die Strecke kommen möchte, sollte als Anfänger die letzten drei Monate mindestens 50 km pro Woche gelaufen sein. Nur so haben Sie sich in punkto Sehnenansätze, Muskulatur und Fettstoffwechsel ( mehr als 80% aktiv beim Marathon) optimal auf die Belastung der Marathondistanz vorbereitet. Mit Erhalt dieser Mail sollte die Spitze des Belastungsumfanges erreicht sein.

    Um den momentanen Leistungs-Ist-Zustand , die geeigneten Trainingsintensitäten zu bestimmen und eine Überforderung zu vermeiden, empfiehlt sich eine komplexe Leistungsdiagnostik ( Stufentest Laktattest, Spiroergometrie)  welche optimalerweise Bestandteil des Gesundheits-Check-up´s ist. Leistung ist immer individuell und kann nur mit hoher Abweichung über Formeln berechnet werden. Gerade die Kenntnis über die mögliche Leistung des Organismus und der tatsächlich durchgeführten Lauf-Leistung ist unter einer gesundheitlichen Sichtweise sinnvoll, um Überlastung und Überforderung ( Übertraining, Übertrainingssyndom, avisierte unrealistische km- Zeiten über 42,195 Kilometer) mit evtl. gesundheitlichen Konsequenzen frühzeitig auszuschließen.

    Die Spiroergometrie stellt für jeden Sportler individuell fest, wie das Zusammenspiel  unter Belastung zwischen Lungenfunktion- – Gasaustausch - Sauerstofftransport bis hin zu  wie hoch die Fett- bzw. Kohlenhydratverbrennung bei bestimmten Geschwindigkeiten und Herzfrequenzen ist. Daraus kann genau ableitet werden, mit welchem Puls oder Kilometerschnitt trainiert werden sollte, damit das Training effizient und wirkungsvoll wird. Auch Stoffwechselstörungen, oder Störungen in der Atmungskette sind wichtige Informationen für einen gesunden und erfolgreichen Marathon.

  • Laktattest

  • Spiroergometrie ( Bestimmung der Sauerstoffaufnahme)

  • Marathonspezifische Beratung

  • Trinken muss geübt sein: Ihr Sportgetränk der Wahl

    Das optimale Trinken während Belastung muss auch trainiert werden. Bei der Wahl Ihres Elektrolyt- und/oder Kohlenhydratgetränkes sollten Sie bereits im Vorfeld die Verträglichkeit bei Läufen über 90 min testen. An der Strecke bieten wir auch Elektrolytgetränke an, die eine gute Verträglichkeit aufweisen. Wer bereits jetzt weiß, dass er auf Getränke im Magen-/ Darm-Trakt sensibel reagiert, sollte entweder BASICA Sport vorab im Training probieren oder sein Getränk der Wahl entsprechend reichen lassen. Mehr zum Thema Essen und Trinken sowie über die optimale Zusammensetzung und Wirkweise von Sportgetränken sowie der Gebrauch finden Sie unter  www. berlin-marathon.com/training

  • Bei der Ankunft in Berlin

    Informieren Sie sich auf der Messe BERLIN VITAL (neue Örtlichkeit: Kabelwerk) und nehmen Sie ggf. noch einmal beim Ärzteteam des Veranstalters ( Medical Team) Kontakt auf. Hinweisschilder hierfür gibt es in der Halle KA 34 ca. 50 m rechts nach Eintritt in die Hallen ; bei Erhalt Ihrer Startunterlagen lesen Sie bitte aufmerksam die Streckenführung, die Versorgungs- und Erfrischungspunkte durch und gehen Sie in Ruhe die Kilometerpunkte durch. Hilfreich hierzu ist evtl. eine Stadtrundfahrt oder das besichtigen von markanten Punkten im Vorfeld des Wettkampfes. Vereinbaren Sie frühzeitig Übergabepunkte von Getränken oder fester Nahrung. Vergessen Sie nicht die Rückseite Ihrer Startnummer auszufüllen.

Wir wünschen unseren Teilnehmern eine gute Vorbereitung und eine gute Anreise nach Berlin
Ihr



 

empfohlene Untersucher DGSP / DOSB
offizieller  medizinische Partner des real,- BERLIN MARATHON

Im Praxiszentrum Friedenau
Fachärzte für Orthopädie, Allgemeinmedizin (Schwerpunkt Herz- Kreislauferkrankungen) Sportmedizin
Hauptstraße 87
12159 Berlin
T + 49.30.2000 381 17
F + 49.30.2000 381 13
info@sms-berlin.de
www.sms-berlin.de


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