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Haile Gebrselassie läuft Weltrekord, Irina Mikitenko gewinnt 35. real,- BERLIN-MARATHON mit Zeit unter 2:20

28.09.2008

Haile Gebrselassie
© MarathonFoto

Haile Gebrselassie läuft Weltrekord, Irina Mikitenko  gewinnt 35. real,- BERLIN-MARATHON mit Zeit unter 2:20 Haile Gebrselassie läuft Weltrekord, Irina Mikitenko  gewinnt 35. real,- BERLIN-MARATHON mit Zeit unter 2:20 Haile Gebrselassie läuft Weltrekord, Irina Mikitenko  gewinnt 35. real,- BERLIN-MARATHON mit Zeit unter 2:20 Haile Gebrselassie läuft Weltrekord, Irina Mikitenko  gewinnt 35. real,- BERLIN-MARATHON mit Zeit unter 2:20 Haile Gebrselassie läuft Weltrekord, Irina Mikitenko  gewinnt 35. real,- BERLIN-MARATHON mit Zeit unter 2:20 Haile Gebrselassie läuft Weltrekord, Irina Mikitenko  gewinnt 35. real,- BERLIN-MARATHON mit Zeit unter 2:20 Haile Gebrselassie läuft Weltrekord, Irina Mikitenko  gewinnt 35. real,- BERLIN-MARATHON mit Zeit unter 2:20 Haile Gebrselassie läuft Weltrekord, Irina Mikitenko  gewinnt 35. real,- BERLIN-MARATHON mit Zeit unter 2:20

Haile Gebrselassie und Irina Mikitenko krönten das Jubiläumsrennen beim 35. real,- BERLIN-MARATHON mit außerordentlichen Leistungen: Der Äthiopier lief als erster Athlet über die 42,195 km unter 2:04 Stunden. Nach 2:03:59 war Haile Gebrselassie im Ziel am Brandenburger Tor und hatte damit seinen eigenen, im vergangenen Jahr in Berlin aufgestellten Weltrekord um 27 Sekunden verbessert. Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) nutzte die perfekten Bedingungen mit Temperaturen zwischen 12 und 16° Celsius, Sonnenschein und kaum Wind zu einer Traumzeit: Angetrieben von rund einer Million Zuschauer stürmte sie nach 2:19:19 Stunden ins Ziel und durchbrach damit die 2:20-Stunden-Barriere. 40.827 Läufer aus 107 Nationen gingen beim größten und spektakulärsten deutschen Marathon an den Start, der mit Boston, London, Chicago und New York zu den World Marathon Majors (WMM) gehört. Der real,- BERLIN-MARATHON ist auch ein IAAF Gold Label Road Race.

„Das war heute fantastisch, alles war perfekt – Pacemaker, Wetter und Zuschauer. So einen Tag erwischt man wahrscheinlich nur einmal im Leben“, sagte Haile Gebrselassie, der am Sonntag wie im vergangenen Jahr insgesamt 130.000 Euro an Prämien verdiente.

Im Männerrennen entwickelte sich von Beginn an ein sehr schnelles Rennen, das dann durchweg im Weltrekord-Tempobereich blieb. Überraschend war dabei, dass neben Haile Gebrselassie und seinen vier Tempomachern auch zwei Kenianer das superschnelle Tempo mitgingen: James Kwambai und Charles Kamathi. Die Spitzengruppe passierte die Halbmarathonmarke in 62:04 Minuten. Die Tempomacher gingen dann nacheinander aus dem Rennen, wobei Abel Kirui (Kenia) bis 32 km durchhielt.

„Die Tempomacher waren fantastisch. Dass Abel so lange durchhielt, war toll“, erklärte Haile Gebrselassie, der trotzdem zu diesem Zeitpunkt noch nicht alleine lief. Nachdem Charles Kamathi, der am Ende in 2:07:48 Dritter wurde, nach der 25-km-Marke zurückgefallen war, entwickelte sich später ein Duell zwischen James Kwambai und Haile Gebrselassie. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass er so stark sein würde“, sagte der Weltrekordler über seinen Konkurrenten, der seine Bestzeit um fast fünf Minuten auf 2:05:36 Stunden steigerte und Zweiter wurde. Gut fünf Kilometer vor dem Ziel forcierte Haile Gebrselassie das Tempo noch einmal etwas und löste sich dann entscheidend von James Kwambai.

Falk Cierpinski steigert sich auf 2:13:30

Eine starke Leistung bei den idealen Witterungsbedingungen zeigte Falk Cierpinski (SG Spergau), der in dem hochklassigen Feld als Neunter ins Ziel kam und sich dabei von 2:15:48 auf 2:13:30 Stunden verbesserte. Der 30-jährige lief ein recht ausgeglichenes Rennen. Nach 1:06:21 hatte er die erste Hälfte absolviert. „Langsam komme ich im Marathon jetzt da an, wo ich hin möchte. Ich habe eine neue Bestzeit erreicht und bin in Berlin in den Top Ten. Das ist verglichen zu vor zwei Jahren, als ich mein Marathon-Debüt in Sydney lief, eine tolle Steigerung“, erklärte Falk Cierpinski.

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