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ING New York City Marathon am 2. November: Irina Mikitenkos Chancen auf 500.000 Dollar stehen nicht schlecht

28.10.2008

Irina Mikitenko, hier nach ihrem Sieg beim real,- BERLIN-MARATHON am 28. September
© SCC-RUNNING/Sailer

Am Sonntag wird Irina Mikitenko auf der Ehrentribüne des ING New York City Marathons sitzen und sich das Rennen ihrer Konkurrentinnen ansehen, bei dem sich nicht nur entscheidet, wer die 39. Auflage dieses bekanntesten Marathons weltweit gewinnt. Hier geht es auch um den Gesamtsieg der Serienwertung 2007-2008 der World Marathon Majors, der Vereinigung der weltweit bedeutendsten Marathonläufe. Der Sieger und die Siegerin erhalten jeder 500.000 Dollar. Zu den World Marathon Majors zählen der Flora London Marathon, der Boston Marathon, der real,- BERLIN-MARATHON, der Bank of America Chicago Marathon und der ING New York City Marathon sowie die Marathons bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.

Während bei den Männern der Sieg von Martin Lel (Kenia) feststeht, kommen bei den Frauen drei Läuferinnen für den Gesamtsieg in Frage; zwei davon sind in New York am Start, die dritte, Irina Mikitenko (TV Wattenscheid), verzichtete auf einen weiteren Marathonstart nur fünf Wochen nach ihrem Sieg mit deutschem Rekord beim real,- BERLIN-MARATHON am 28. September (2:19:19). Die Äthiopierin Gete Wami muss in New York den ersten oder zweiten Platz belegen, um die Serie zu gewinnen; sonst weist sie die gleiche Punktzahl auf wie Irina Mikitenko (65). Die Regeln sehen vor, dass die Resultate von vier Marathons für die Wertung zählen; daher muss Gete Wami in New York, ihrem fünften WMM-Rennen der Serie 2007-2008, besser abschneiden als in den vier anderen, um weitere Punkte zu sammeln. Wami hat bereits die erste WMM-Serie 2006-2007 gewonnen.

Bei gleicher Punktezahl entscheiden die Race Directors der fünf WMM-Marathons, wer gewinnt. Die Chancen für Irina Mikitenko auf den Gesamtsieg und somit auf 500.000 Dollar stehen nicht schlecht, denn das Feld in New York ist sehr gut besetzt und es wird für Gete Wami nicht leicht sein, Platz eins oder zwei zu belegen. Neben Weltrekordlerin und Vorjahres-Siegerin Paula Radcliffe (Großbritannien) sind unter anderem die Äthiopierin Dire Tune sowie die starken Kenianerinnen Catherine Ndereba und Rita Jeptoo am Start. Ndereba selbst hat auch noch Chancen auf den WMM-Gesamtsieg; allerdings nur, wenn sie in New York gewinnt und Wami nicht auf Platz zwei landet. Was bei einem Punktegleichstand zwischen Wami und Mikitenko ebenfalls für die deutsche Marathon-Rekordlerin (2:19:19 in Berlin 2008) spricht, ist die Tatsache, dass Irina Mikitenko ihre 65 Punkte in nur drei Rennen erzielte sowie ihr besserer Durchschnitt bei den erzielten Zeiten. Irina Mikitenko lief erst vor einem Jahr ihren ersten Marathon. Beim real,- BERLIN-MARATRHON kam sie dabei auf Platz zwei hinter Gete Wami. Beim Flora London Marathon im April siegte sie; Wami wurde Dritte.

Der genaue Punktestand sowie weitere Informationen finden sich unter www.worldmarathonmajors.com

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