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Das neue Leben der Sabrina Mockenhaupt: Die Party steigt nun beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

04.04.2009

Sabrina Mockenhaupt
© Camera4

Für Sabrina Mockenhaupt ist der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON das wichtigste Rennen im Frühjahr und ein Wegweiser dazu: „Der Lauf am Sonntag ist eine Standortbestimmung für mich für die weitere Saison“, sagt die 28-jährige ,Mocki’. Morgen wird sie als Favoritin beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON an den Start gehen. Der erste Rahmenwettbewerb der 29. Auflage der Veranstaltung wird um 10.05 Uhr am Sonntag auf der Schlossbrücke in Berlin-Mitte gestartet, der Halbmarathon beginnt um 10.45 Uhr. Die Rekordzahl von insgesamt über 25.000 Teilnehmer aus 85 Nationen haben sich für den Vattenfall BERLINER HALBMARATHON angemeldet.

Gewohnt locker und zuversichtlich präsentierte sich Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon) bei der Pressekonferenz vor dem Rennen. Doch der Eindruck könnte täuschen, denn Sabrina Mockenhaupt hat sich verändert. Deutlich ernsthafter als in früheren Jahren betreibt sie ihren Sport. „Ich gehe viel weniger shoppen und abends auch nicht mehr groß aus“, erklärt die 28-Jährige und fügt hinzu: „Abends bin ich oft zu müde, um noch wegzugehen. Dann lege ich mich lieber vor den Fernseher und schaue Topmodell. Ich bin gemütlich geworden.“

Die Änderungen in der Lebensweise haben sich im vergangenen Jahr bereits deutlich bei den Leistungen bemerkbar gemacht. Bei den Olympischen Spielen zeigte Sabrina Mockenhaupt ihr bisher stärkstes Rennen bei einer großen Meisterschaft. Im 10.000-m-Finale von Peking belegte sie Rang 13 und erzielte dabei eine persönliche Bestleistung von 31:14,21 Minuten. Im Herbst setzte sie die starke Form auch auf der Straße um: Zunächst gewann sie den Kölner Halbmarathon in persönlicher Bestzeit von 68:51 Minuten, dann verbesserte sie sich als Siegerin des Frankfurt-Marathons auf 2:26:22 Stunden.

Nach dem erfolgreichen Herbst 2008 warfen sie Krankheits- und Verletzungsprobleme zurück. „Ich bin in den Urlaub gefahren und in Thailand erst mal richtig krank geworden. Dann hatte ich Knie-, Fuß- und Beckenprobleme, so dass ich erst seit 11. Januar wieder trainieren konnte“, sagte Sabrina Mockenhaupt, die dann im Februar ohne spezifische Vorbereitung Deutsche Hallenmeisterin über 3.000 m wurde und später im März souverän den nationalen Crosstitel gewann.

Rund 170 Kilometer läuft Sabrina Mockenhaupt zurzeit wöchentlich im Training. Das ist mehr als früher, aber im Hinblick auf eine zukünftige Marathonkarriere noch ausbaufähig. Das weiß auch die aus dem Siegerland stammende Läuferin. Schritt für Schritt will sie sich Richtung Marathon orientieren und deswegen erst einmal nicht mehr als ein Rennen über die klassischen 42,195 km pro Jahr laufen. Deswegen und weil sie sich noch nicht stark genug fühlt im Marathon hat Sabrina Mockenhaupt sich gegen einen Marathonstart bei den Weltmeisterschaften in Berlin entschieden. „Der Marathon ist schon ein sehr hartes Brot“, sagt Sabrina Mockenhaupt, die sich  stattdessen über 10.000 m für die WM qualifizieren will. „Mein Herz schlägt noch für die 10.000 Meter, obwohl ein Marathon natürlich auch ein großes Erlebnis ist.“

Um das Straßenlauf-Feeling erleben zu können, hat sich Sabrina Mockenhaupt für den Start beim morgigen 29. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON entschieden. Über avisierte Zielzeiten wollte sie vor dem Rennen nicht  sprechen, allerdings möchte sie die 10-km-Marke in 32:40 bis 32:50 Minuten erreicht haben. Damit wäre eine Steigerung ihrer persönlichen Bestzeit von 68:51 im Bereich des Möglichen. „Ich denke, dass ich in Berlin gut laufen kann.“

Nach dem Vattenfall BERLINER HALBMARATHON wird sich Sabrina Mockenhaupt auf die WM-Qualifikation über 10.000 m vorbereiten. Hier muss sie 31:45 Minuten laufen, was sie ohne Probleme umsetzen sollte. „Ich suche zurzeit ein gutes Rennen in der ersten Juni-Hälfte“, sagt Sabrina Mockenhaupt. Der Europacup auf Madeira oder das Meeting in Utrecht bieten sich an.

Im Herbst könnte Sabrina Mockenhaupt zum Marathon zurückkehren. „Ich denke, ich werde in diesem Jahr eher in Deutschland laufen, denn für die großen Rennen im Ausland müsste ich schon mehr drauf haben als eine Bestzeit von 2:26 Stunden“, sagt Sabrina Mockenhaupt. Der real,- BERLIN-MARATHON am 20. September ist durchaus eine weitere Startmöglichkeit in der deutschen Hauptstadt für die Läuferin.


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