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Boston-Marathon (20.4.) und Flora London Marathon (26.4.): Bei den Frühjahrsklassikern geht es um wichtige WMM-Punkte. Irina Mikitenko liegt zusammen mit Olympiasieger Wanjiru in Führung

16.04.2009

WORLD MARATHON MAJORS

Boston-Marathon (20.4.) und Flora London Marathon (26.4.): Bei den Frühjahrsklassikern geht es um wichtige WMM-Punkte. Irina Mikitenko liegt zusammen mit Olympiasieger Wanjiru in Führung

Irina Mikitenko (TV Wattenscheid), Siegerin des real,- BERLIN-MARATHON 2008 und Samuel Wanjiru (Kenia), der Marathon Olympiasieger von Peking 2008, führen nach Punkten in der Serie 2008-2009 der World Marathon Majors (WMM), dem Grand-Prix der Marathonläufe.
Beide zählen zu den Favoriten beim Flora London Marathon am 26. April, wo sie weitere Punkte für die WMM-Gesamtwertung sammeln können. Zu den World Marathon Majors gehören neben den Marathons von Boston und London der real,- BERLIN-MARATHON (20.9.), der Bank of America Chicago Marathon (11.10.) und der ING New York City Marathon (1.11.) sowie die beiden Marathonläufe im Rahmen der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin (22. und 23.8., Frauen/Männer). Eine Million US-Dollar teilen sich die beiden Gesamtsieger (Männer, Frauen) der WMM-Serie.
www.london-marathon.co.uk

Bereits am 20. April werden beim Boston-Marathon WMM-Punkte verteilt. Dort trifft der Kenianer Robert Kipkoech Cheruiyot, dreimal in Folge in Boston erfolgreich und Sieger der WMM-Serie 2006-2007, auf seinen Landsmann und Namensvetter Evans Cheruiyot (nicht verwandt) sowie auf Ryan Hall (USA), der mit seiner Bestzeit von 2:06: 17 (2008) auf dem Papier der schnellste Mann im Feld ist. Robert Cheruiyot, der in Boston seit 2003 schon viermal gewonnen hat, könnte der erste Läufer in der 133-jährigen Geschichte dieses Marathon-Klassikers an der amerikanischen Ostküste werden, der hier viermal in Folge gewinnt. Dreimal in Folge gewannen bereits Cosmas Ndeti (KEN) 1993-1995, Bill Rodgers (USA, 1978-1980) und Clarence DeMar (USA, 1922-1924).
www.bostonmarathon.org

Top-Favorit in London am 26. April ist neben Olympiasieger Samuel Wanjiru der Kenianer Martin Lel, Vorjahressieger an gleicher Stelle und WMM-Champion der Serie 2007-2008. Die Konkurrenz kann sich sehen lassen und ist stärker als je zuvor in einem Marathon. Zehn Läufer weisen Bestleistungen auf, die schneller sind als 2:08 Stunden, angeführt von Olympiasieger Wanjiru, der bei seinem Alleingang von Peking hervorragende 2:06: 39 Stunden lief.

Irina Mikitenko eine der Sieganwärterinnen in London

Irina Mikitenko geht in London als Vorjahressiegerin an den Start und sieht sich nach ihrem Sieg beim real,- BERLIN-MARATHON 2008 in 2:19: 19 Stunden und vor allem nach der verletzungsbedingten Absage der Top-Favoritin Paula Radcliffe in der Rolle einer ernsthaften Anwärterin auf den Sieg. Sie liegt nach ihren beiden Siegen in London und Berlin im vergangenen Jahr mit 50 Punkten an der Spitze der WMM-Serie 2008-2009 und hat nach dem Startverzicht von Weltrekordlerin Radcliffe reelle Chancen, ihren Gesamtsieg bei der WMM-Serie zu verteidigen. Im Herbst 2008 hatte Irina Mikitenko den Jackpot von 500.000 Dollar der Serie 2007-2008 knapp vor der Äthiopierin Gete Wami gewonnen. Stärkste Konkurrentinnen auf dem Papier beim Flora London Marathon sind für Mikitenko die Kenianerin Catherine Ndereba (2:18:47), die Chinesin Zhou Chunxiu (2:19:51) sowie die Äthiopierin Berhane Adere (2:20:42).

Die World Marathon Majors Serie gewinnt zunehmend an öffentlichem Interesse sowohl durch die hochklassigen Leistungen der Topläufer wie auch durch die mehr als 300.000 Teilnehmer dieser bedeutendsten Marathonläufe weltweit. Nähere Informationen unter www.worldmarathonmajors.com

Boston und London live

Den Boston-Marathon am 20. April überträgt UniversalSports.com als Live Stream (Start 15.30 Uhr MEZ). Eurosport überträgt den Flora London Marathon am 26. April ab 9.45 Uhr (MEZ) live.

Termine der WMM-Marathons 2009

20. April

Boston Marathon

26. April

Flora London Marathon

22.+23. August

Marathonläufe im Rahmen der IAAF Leichtathletik-WM in Berlin

20. September

real,- BERLIN-MARATHON

11. Oktober

Bank of America Chicago Marathon

1. November

ING New York CityMarathon


Punktestand der WMM-Serie 2008-2009

Männer

Punkte

1. Samuel Wanjiru (KEN)

40

2. Martin Lel (KEN)

26

3. Evans Cheruiyot (KEN)

25

3. Robert K. Cheruiyot (KEN)

25

3. Haile Gebrselassie (ETH)

25

3. Marilson Gomes dos Santos (BRA)

25

3. Abderrahim Goumri (MAR)

16

8. Abderrahime Bouramdane (MAR)

15

9. Jaouad Gharib (MAR)

15

9. James Kwambai (KEN)

15

9. David Mandago (KEN)

15

12. Timothy Cherigat (KEN)

10

12. Khalid El Boumlili (MAR)

10

12. Charles Kamathi (KEN)

10

12. Tsegaye Kebede (ETH)

10

12. Daniel Rono (KEN)

10

17. Emmanuel Mutai (KEN)

6

18. Gashaw Asfaw Melese (ETH)

5

18. Mariko Kipchumba (KEN)

5

18. Martin Lauret (NED)

5

18. Deriba Merga (ETH)

5

18. Paul Tergat (KEN)

5

23. Kasime Adillo (ETH)

1

23. Mesefi n Adimasu (ETH)

1

23. Ryan Hall (USA)

1

 

 

Frauen

Punkte

1. Irina Mikitenko (GER)

50

2. Alevtina Biktimirova (RUS)

30

2. Constantina Tomescu-Dita (ROU)

30

4. Lidiya Grigoryeva (RUS)

25

4. Paula Radcliffe (GBR)

25

4. Dire Tune (ETH)

25

7. Catherine Ndereba (KEN)

17

7. Ludmila Petrova (RUS)

17

7. Askale Tafa Magarsa (ETH)

17

10. Rita Jeptoo (KEN)

15

10. Svetlana Zakharova (RUS)

15

12. Kara Goucher (USA)

10

12. Helena Kiprop (KEN)

10

12. Kiyoko Shimahara (JPN)

10

12. Gete Wami (ETH)

10

12. Chunxiu Zhou (CHN)

10

17. Rose Cheruiyot (KEN)

5

17. Salina Kosgei (KEN)

5

17. Jelena Prokopcuka (LAT)

5

17. Xiaolin Zhu (CHN)

5

21. Desiree Davila (USA)

1

21. Martha Komu (KEN)

1

21. Gulnara Vigovskaya (RUS)

1

Punkteverteilung: 1. Platz = 25, 2. = 15, 3. = 10, 4. = 5, 5. = 1

WMM-Serie 2007-2008

Männer
Sieger: Martin Lel (KEN) 75 Punkte

1. London 2007

2:07: 41

25

1. New York 2007

2:09: 04

25

1. London 2008

2:05: 15

25

5. Olympia 2008

2:10: 24

1

Frauen
Siegerin: Irina Mikitenko (GER) 65 Punkte*

2. Berlin 2007

2:24: 51

15

1. London 2008

2:24: 14

25

1. Berlin 2008

2:19: 19

25

*Irina Mikitenko hatte am Ende der Serie ebenso wie Gete Wami (ETH) 65 Punkte und bekam den Gesamtsieg nach einstimmigem Urteil der fünf Race Directors zugesprochen.


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