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Sieg Nummer 19 für Heinz Frei beim real,- BERLIN-MARATHON

Rennen der Rollstuhlsportler und Handbiker beim 36. real,- BERLIN-MARATHON:

20.09.2009

Masazumi Soejima, Heinz Frei, Tomasz Hamerlak (v.l.n.r.)
© Victor Sailer/PHOTORUN

Sieg Nummer 19 für Heinz Frei beim real,- BERLIN-MARATHON Sieg Nummer 19 für Heinz Frei beim real,- BERLIN-MARATHON Sieg Nummer 19 für Heinz Frei beim real,- BERLIN-MARATHON Sieg Nummer 19 für Heinz Frei beim real,- BERLIN-MARATHON

Heinz Frei ist das Gesicht des Rennrollstuhlsports. Am heutigen Sonntag siegte der 51-jährige Ausnahmeathlet aus der Schweiz zum 19. Mal in Berlin – und denkt noch lange nicht an das Ende seiner sportlichen Karriere, denn auch im Handbike ist er ein erfolgreicher Sportler und hat hier noch ehrgeizige Ziele.
Traditionell machen die Rollstuhlsportler und Handbiker den Auftakt zum real,- BERLIN-MARATHON. Und die lieferten sich von Anfang spannende Auseinandersetzungen bei der 36. Ausgabe des Marathon-Klassikers, angefeuert von unzähligen Zuschauern entlang der gesamten Strecke. Allen voran entwickelte sich vom Start weg ein packender Zweikampf zwischen Heinz Frei und seinem großen Herausforderer Masazumi Soejima aus Japan (Sieger 2007) im Rennrollstuhl.

„Ich habe mich heute Morgen in sehr guter Verfassung gefühlt, aber mein Geist wollte mehr als mein Körper. Heinz Frei war heute einfach stärker“, resümiert Soejima nach dem Rennen. Bei Kilometer 35 konnte sich der Schweizer endgültig von seinem Kontrahenten absetzen. „Vom Start weg ging es los wie der Teufel, Soejima hat ein unglaublich hohes Tempo angeschlagen. Bei Kilometer 35 habe ich meine Chance gesucht und als ich mich 30 Meter absetzen konnte, da sind mir Flügel gewachsen“, so Heinz Frei. Er kam mit gut drei Minuten Vorsprung vor dem Japaner nach 1:28:38 Stunden ins Ziel. Drittplazierter in diesem Rennen ist Tomasz Hamerlak aus Polen (1:39:32 h).

Im kommenden Jahr könnte sich Heinz Frei auch einen Start mit dem Handbike vorstellen: „Ich realisiere zwar durchaus, dass ich in meinem Alter kaum noch schneller werden kann. Aber mein Bewegungsdrang ist immer noch sehr groß und auch meine körperliche Form ist noch sehr gut. In der letzten Woche konnte ich mir den WM-Titel im Handbiking sichern, das will ich noch ein bisschen ausleben. Fit älter werden, das ist mein Motto und da habe ich mit dem Handbiking eine gute Altersvorsorge getroffen.“

Bei den Frauen waren es die Schweizerin Sandra Graf und Shelly Woods aus Großbritannien die sich hier einen Zweikampf lieferten. Dabei gelang Sandra Graf bei ihrem Sieg ein fabelhafter neuer Streckenrekord von 1:39:31 Stunden.

Massensprint bei den Handbikern
Frühzeitig setzte sich bei den Handbikern eine Spitzengruppe mit vier Fahrern ab, welche bis ins Ziel zusammenblieb. Das besondere am Berliner Kurs ist die lange und sehr breite Zielgerade nach dem Brandenburger Tor. Mit Geschwindigkeiten weit über 50 km/h fuhren diese Fahrer in einem Massensprint auf die Zielgerade zu. Mit hauchdünnem Vorsprung konnte sich dabei Torsten Purschke aus Waibstadt in 1:05:47 Stunden durchsetzen. Rang zwei und drei gingen in gleicher Zeit an Bernd Jeffré aus Barmissen und den Polen Arkadiusz Skrzypinski. Weltrekordhalter Vico Merklein aus Babenhausen musste in diesem Massensprint mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen.

Im Rennen der Frauen siegte Monique Vorst aus den Niederlanden in 1:18:28 Stunden vor der Schweizerin Ursula Schwaller (1:18:42 h) und Dorothee Vieth (1:20:50 h) aus Hamburg.

Ronny Ziesmer meistert seinen ersten Marathon bravourös
Eine beeindruckende Leistung gelang auch dem ehemaligen Turner Ronny Ziesmer, der nach einem Trainingsunfall vor fünf Jahren querschnittsgelähmt ist. Er startete erstmals beim real,- BERLIN-MARATHON im Handbike und kam auf Anhieb in der sehr guten Zeit von 2:09:22 Stunden ins Ziel. „Das ist eine Zeit, die ich im Vorfeld für undenkbar gehalten hätte. Diese Zeit lässt viele Hoffnungen für die Zukunft offen, dass Ronny auch auf diesem Gebiet seine sportlichen Erfolge und Erfolgserlebnisse haben wird“, freute sich Dr. Reiner Pilz, verantwortlich für die Rennen der Rollis und Handbiker bei SCC-RUNNING nach dem Rennen.

Ergebnisse Rollstuhlfahrer Herren:
1. Heinz Frei, Team Sopur/Etziken/SUI    1:28:38 Stunden
2. Masazumi Soejima, Fukoka/JPN    1:31:43 Stunden
3. Tomasz Hamerlak, Aqua Polonia Logistyka Vision/Biel/POL    1:39:32 Stunden

Ergebnisse Rollstuhlfahrer Damen:

1. Sandra Graf, SC St. Gallen Swiss Team/Glais/SUI 1:39:31 Stunden
2. Shelly Woods, Lytham-St. Annes/GBR 1:40:43 Stunden
3. Yvonne Sehmisch, LC Cottbus/Herzberg/GER 1:55:37 Stunden

Ergebnisse Handbiker Herren:
1. Thorsten Purschke, Otto Bock Team/Waibstadt/GER    1:05:47 Stunden
2. Bernd Jeffré, GC Nendorf/Barmissen/GER        1:05:47 Stunden
3. Arkadiusz Skrzypinski, Sopur Team/Vobis Start Szczecin/POL    1:05:47 Stunden

Ergebnisse Handbiker Damen:
1. Monique Vorst, Invacare/Top End/Nieuwerkerk/NED 1:18:28 Stunden
2. Ursula Schwaller, VCK Kerzers/Düdingen/SUI 1:18:42 Stunden
3. Dorothee Vieth, Harvestehuder RV/Hamburg/GER 1:20:50 Stunden


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