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Roger Schneider nimmt Angriff auf Olympiaqualifikation

10.11.2009

Roger Schneider bei seinem Sieg beim real,- BERLIN-MARATHON 2004

Im Inline-Skating hat er schon viele große Erfolge gefeiert, 2004 gewann er den real,- BERLIN-MARATHON. Nun möchte sich der Schweizer Roger Schneider auf dem Eis für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver qualifizieren. Dabei sorgt er vor allem mit seinem unorthodoxen Laufstil für Aufsehen. Wird er seine Konkurrenz von seiner neuen Technik überzeugen können?

Das Interesse der Medien und Sportler war groß, als Roger Schneider am vergangenen Wochenende beim Weltcup-Auftakt auf dem Eis in Berlin an den Start ging. Denn ganz im Gegensatz zu seinen Konkurrenten setzte der Schweizer in den Kurven nicht wie gewöhnlich einen Fuß vor den anderen, sondern blieb relativ aufrecht aufrecht auf beiden Schlittschuhe stehen und versuchte, den Schwung allein aus der Hüfte zu holen. Ein absolutes Novum in der Eisschnelllaufgeschichte!

Ziel dieser technischen Neuheit, so der 100-kg schwere Schweizer, sei es, die Kraft aus den Kurven auf der Geraden zu konservieren. Dies sei vor allem für Fahrer mit hohem Körpergewicht auf langen Strecken ein enormer Vorteil. Er selbst sei im Training bereits bedeutend schneller geworden, versicherten er und sein Trainer Bob Cooliy. Roger Schneider und sein Trainer zeigten sich vor dem Rennen überzeugt von der neuen Technik, die sie im Sommer auf Inline-Skates entwickelt hatten.

Das Ergebnis in Berlin allerdings war mehr als niederschmetternd. Die Zeit von 7:05,39 Minuten entsprach nicht den Erwartungen. Damit landete Schneider lediglich auf dem 24. Rang und somit letzten Rang in der A-Gruppe. Als Ursache bezeichnete der Inline-Skater das weiche Eis, das ihm nicht entgegenkam.

Dennoch will Roger Schneider an seiner Technik festhalten. Er hat noch fünf Wochen Zeit, sich für sein großes Ziel, die Olympischen Spiele in Vancouver, zu qualifizieren. 


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