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"Jede Oma zählt" – Laufen für einen guten Zweck beim real,- BERLIN-MARATHON

22.09.2010

Neun für Berlin: diese Gruppe läuft den real,- BERLIN-MARATHON und sammelt dabei für die Initiative "Jede Oma zählt". Initiator Lutz Hethey ist der 4.von rechts.

Laufen für einen guten Zweck ist ein Thema, das in Deutschland noch recht unterentwickelt ist. Hier gibt es zwar viele kleinere Initiativen, aber in der Summe ist das nichts gegen die Dimensionen, die das Charity Running in den USA oder gar in Großbritannien auszeichnen. Allein beim Virgin London Marathon werden 47 Millionen Pfund erlöst, also umgerechnet 55,4 Millionen Euro. Keine Laufveranstaltung weltweit kommt an diese Größenordnung heran.

Der real,- BERLIN-MARATHON ist Lichtjahre von solchen Summen entfernt. Wo in London professionell gemanagte Wohltätigkeits-Organisationen die Gelder akquirieren, sind hier sind in der Regel Einzelkämpfer unterwegs, die meist an ihrem Heimatort sammeln, wenn sie einem Marathon wie dem in Berlin laufen.

In Osnabrück und Umgebung beispielsweise sammelt Lutz Hethey für ein Projekt der Hilfsorganisation „Help Age“, die in Osnabrück ansässig ist. Für die Aktion „Jede Oma zählt“ versucht er mit anderen, bei Freunden und Bekannten möglichst viele Unterstützer zu finden, die nicht unbedingt am Ku´damm und am Brandenburger Tor in der Hauptstadt mitfiebern, sondern in Osnabrück und Umgebung ihren finanziellen Beitrag leisten zu dieser Aktion.

Das Projekt setzt sich für ältere Menschen ein, daher der Name, insbesondere Großmütter in Afrika, die Kinder großziehen.  Dort gibt es rund 15 Millionen Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind. Die Großmütter werden dann zu Ersatz-Eltern.
Die Idee hatte Lutz Hethey, Geschäftsführer von HelpAge Deutschland, nachdem er vor zwei Jahren erstmals den real,- BERLIN-MARATHON laufend erlebt hatte. Als ihm damals ein vertrauter Spender 1000 Euro für die Aktion überreichte, war die Idee geboren, mit Gleichgesinnten das Lauf-Event in der Hauptstadt gemeinsam zu empfinden und für die Omas zu laufen.

Aus zunächst vier wurden 13, die Freunde, Bekannte und Verwandte in einem jeweils persönlichen Account über die Homepage von HelpAge um Unterstützung bitten - mit den Wunschvorgaben von jeweils 420 bis 840 Euro, also zehn bzw. 20mal soviel Euro, wie sie in Berlin Kilometer laufen. Sie - das sind zwei Pastoren, die den Start an den Kirchen mittwochs und samstags vorgeben, ein Wirtschaftsprüfer, Lehrer, Kaufmann, Rechtsanwalt, Künstler, Student, Rentner und andere mehr im Alter zwischen 28 und 66 Jahren, die zwischen 3:30 und 5:00 Stunden für die 42,195 Kilometer unterwegs sind in der Hoffnung, dass Freunde, Verwandte und Bekannte nicht nur Daumen drücken, sondern den Button auf der Website anklicken und für die Omas in Afrika ihr Konto öffnen. Infos unter www.helpage.de


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