42. BMW BERLIN-MARATHON am 27. September 2015

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Olympischer Glanz im Feld der Inlineskater

Ski-Langläufer Tim Tscharnke am Start des BMW BERLIN-MARATHON

13.09.2011

© T. Tscharnke

Nicht nur Inlineskater trainieren auf Rollen, auch Ski-Langläufer bereiten sich rollend auf ihre Wintersaison vor. Tim Tscharnke, Silbermedaillengewinner der Olympischen Winterspiele 2010 im Teamsprint, hat sich bereits beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON im April trotz 7-monatiger Rollenpause wacker geschlagen und geht nun – etwas besser vorbereitet – am 24. September beim 38. BMW BERLIN-MARATHON über die doppelte Distanz ins Rennen. Wir haben mit dem Thüringer Langlauf-Ass und Zollwachtmeister im Vorfeld gesprochen.

1. Beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON hast du gewissermaßen einen Kaltstart nach langer Rollenpause hingelegt – und dich mit Rang 41 in 33:07 Minuten bestens geschlagen. Wie sieht es jetzt aus? Hast du den Sommer für ein Rollentraining genutzt?

Inlineskating spielt in unserer Trainingsvorbereitung auch eine Rolle. Allerdings trainieren wir nicht spezifisch Speedskating. Und die großen Umfänge werden natürlich vor allem mit Skirollern absolviert. Auch zu Fuß sind wir im Training sehr viel unterwegs. Trotzdem denke ich, dass ich nun etwas besser vorbereitet beim BMW BERLIN-MARATHON am Start stehen werde, als das noch beim Halbmarathon der Fall war. Außerdem habe ich Anfang September noch die Chance genutzt, beim Fränkische Schweiz Marathon in Forchheim an den Start zu gehen. Aufgrund technischer Probleme lief das Ganze zwar nicht wie gewünscht, trotzdem kam ich hier schon wesentlich besser zurecht und hoffe, nun einen weiteren Schritt nach vorne machen zu können. 

2. Bist du zum ersten Mal am Start des BMW BERLIN-MARATHON?

Ich bin zwar schon einige Inline-Marathons geskatet, aber in Berlin stehe ich zum ersten Mal am Start. Ich bin schon gespannt, denn mir ist natürlich klar, welche Bedeutung der BMW BERLIN-MARATHON in der Inline-Szene hat.

3. Mit u.a. Joey Mantia, Yann Guyader und Severin Widmer stehen die ganz großen Namen der Inline-Welt am Start. Hinten locker mitlaufen oder vorne gucken was geht, was ist dein Ziel?

Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, was mich erwartet. Ich gehe davon aus, dass die Spitze noch deutlich größer und stärker sein wird als beim Halbmarathon im April. Ich habe mich seitdem aber hoffentlich auch verbessert und habe zudem von Powerslide aktuelles Material zur Verfügung gestellt bekommen. Inwieweit das reicht, um vorne mitzumischen, wird man sehen. Das wird auch davon abhängen, wie ich meine technischen Defizite im Vergleich mit den Spezialisten physisch ausgleichen kann. Es ist schon beeindruckend, mit was für Geschwindigkeiten die Spezialisten hier um die Kurven rasen!

4. Was sind die Unterschiede zwischen einem Langlauf- und einem Inlinewettkampf?

Speedskating ist wesentlich mehr ein Teamsport als der Skilanglauf. Dort gibt es zwar auch die Möglichkeit, bei Massenstartrennen ein bisschen zusammenzuarbeiten, aber beim Inline-Sport ist das ja geradezu ein Muss, um vorne eine Chance zu haben. Physisch ist der Skilanglauf sicherlich noch anspruchsvoller, wohingegen bei Inline-Rennen die Taktik und Sprintfähigkeit eine größere Rolle spielen als die reine Ausdauerfähigkeit. Wobei das ein Trend ist, der auch im Skilanglauf bei Massenstartrennen zu sehen ist. Man schaue sich nur die Wettkampfgestaltung von Petter Northug an…


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