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Countryfest beim Jubiläumslauf: 50. Cross-Country-Lauf bei bestem Wetter, umrahmt von Country Music

26.10.2013

Hauptsache drüber, Stilnoten gbt es nicht
© SCC EVENTS/Camera4

  1115 Teilnehmer und beste Witterungsbedingungen machten den 50. Cross-Country-Lauf zu einem großen Cross-Country-Fest. Die Veranstaltung wurde vor einem Jahr von ihrem bisherigen Standort im Grunewald hinaus in die Döberitzer Heide bei Groß Glienicke versetzt und blüht nun im Rahmen der so genannten Cross Days zu neuem Leben auf. Cross Days – das ist der Cross-Country-Lauf am Samstag und die Cross Challenge am Sonntag, ein Hindernisparcour mit unterschiedlichsten Großhinderissen – hier vereinen sich Tradition und Trend und befruchten sich gegenseitig mit Teilnehmerzuspruch.

Geehrt wurde dabei ein Teilnehmer, der alle 50 Veranstaltungen bestritten hat: Wolfgang Paech (73) war schon bei der Premiere 1964 am Teufelsberg dabei uns hat seither kein einziges Mal gefehlt.

Bei seiner Premiere 1964 hatte dieser Lauf gar revolutionären Charakter, denn damals war es nicht möglich, an Laufveranstaltungen teilzunehmen, wenn man nicht Mitglied eines Vereins war. Unter Laufveranstaltungen verstand man damals neben der Bahn-Leichtathletik höchstens 25-km-Läufe sowie Marathonläufe, in der Regel als Meisterschaftsläufe ausgetragen wurden, und eben Cross- bzw. Waldläufe. Studenten der Freien Universität Berlin um Horst Milde und Hartmut Lehmann initiierten dann den ersten Berliner Cross-Country-Lauf, der am 8. November 1964 am Teufelsberg stattfand. Sieger war der spätere 1.500-m-Europameister und Bronzemedaillengewinner von Mexiko 1968, Bodo Tümmler (SCC Berlin).

Der Lauf wurde mit 700 Teilnehmern auf Anhieb ein Riesenerfolg und somit auch weiter durchgeführt; zunächst weiter unter der Regie des Sportreferats der FU in Zusammenarbeit mit dem SCC, ab 1969 dann unter der Alleinregie des SCC, dessen Leichtathletik-Abteilung von 1969 an Horst Milde leitete (bis 1982). Nachdem der Lauf zwischenzeitlich auch einige Male auf dem Maifeld stattgefunden hatte, wurde er 2012 in die Döberitzer Heide entführt, wo er nun im Rahmen der Cross Days und der 50. Jubiläumsauflage einen Neuanstrich erhielt, der ihm gut steht.

Open Air Feeling herrschte im Start- und Zielbereich: Titel von Johnny Cash, den Eagles, Willie Nelson und Waylon  Jennings: Die Musik der Band Quare Beat regte so manchen auf dem Festivalgelände zu rhythmischem Wippen an und unterstrichen das Motto dieser Veranstaltung: „Wilder Westen, Lagerfeuer und Country Music zum 50. Cross Country Lauf“.

Resultate gibt es hier.

 

 

 

 


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