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MY JOURNEY - Von Dresden über Boulder nach Berlin

Der Dresdner Marc Schulze kommt mit großen Zielen und intensiver Übersee-Vorbereitung zum 41. BMW BERLIN-MARATHON:

Wie war dein Weg zum Laufen bzw. zum BMW BERLIN-MARATHON? Welches Schlüsselerlebnis gab es? Seit wann läufst du?

Angefangen hat es wie bei vielen mit Fußball, aber das reichte mir irgendwann nicht mehr aus. Mein damaliger Sportlehrer brachte mir das Laufen nahe und ich bekam schnell Lust auf mehr, weil ich merkte, dass ich mit eigenem Ehrgeiz mehr Erfolge erziele. Das war etwa 2001.

Wie gestaltet sich das Training zum BMW BERLIN-MARATHON? Welche Umfänge trainierst du? Wo und wann läufst du (Lieblingsstrecke)? Mit wem?

Das Training ist sehr abwechslungsreich. Ich mache 400 bis 1000 Meter Tempoläufe, 10 bis 15 Kilometer Tempodauerläufe, 35 Kilometer Dauerläufe, aber auch Erholungsläufe. In direkter Vorbereitung auf den BMW BERLIN-MARATHON trainiere ich zwei Mal am Tag und seit Mitte August bin ich im Höhentraining in Boulder, CO. Das Training in Dresden (wo ich wohne) mache ich größtenteils allein, da ich zwischen Beruf und Familie nicht mehr so flexibel bin. Es gibt in Dresden schöne flache Strecken entlang der Elbe, die ich nur jedem Läufer empfehlen kann. Wenn es mal etwas entspannter sein soll, geht es für mich in den Großen Garten (Parkanlage in Dresden).

Was bedeutet dir das Laufen? Was ist dein persönlicher Gewinn? Und warum muss es unbedingt Marathon sein?

Ich laufe nicht für meine Gesundheit oder um Gewicht zu verlieren, nein solche edelmütigen Gründe habe ich nicht. Ich laufe, um mich immer weiter zu verbessern. Noch ein Stück schneller zu sein als beim letzten Mal und zu schauen, wozu ich und mein Körper in der Lage sind. Einfach das Maximum zu erreichen und zu den Besten und Schnellsten zu gehören. Ich habe als Jugendlicher, mit 18 Jahren, bei 800 Metern angefangen. War dann eine ganze Zeit lang 5000 Meter- und 10 Kilometer-Läufer und habe hier meine Grenzen ausgelotet. Nachdem ich dann die letzten Jahre auch einige Halbmarathons gelaufen bin, bin ich letztes Jahr in Berlin meinen ersten ganzen Marathon gelaufen. Hier habe ich noch das meiste Potenzial und das will ich ausschöpfen, wie auf den anderen Distanzen. Letztes Jahr bin ich 2:21:39 Stunden gelaufen. Dieses Jahr soll es um einiges schneller werden. Wenn möglich deutlich unter 2:20 Stunden.

Auf welchen Punkt an der Strecke freust du dich besonders?

Wenn ich ganz ehrlich bin, freue ich mich am meisten auf den Start und noch ein bisschen mehr auf das Ziel. Ich bin im Augenblick so fokussiert, dass ich es kaum erwarten kann, in Berlin zu laufen. Das Kribbeln in den Beinen und die Nervosität im Kopf sind jedes Mal unfassbar. Wenn dann alles so läuft wie geplant, freue ich mich aber auch wie jeder Läufer auf das Glücksgefühl danach.

Auf welches Erlebnis/Gefühl freust du dich am meisten, wenn du an den 28. September denkst?

Es sind die 15 Minuten vor dem Start. Vor dem Start läuft man sich ein. Man hört in sich hinein, sieht tausende andere Läufer, die das gleiche Ziel haben. Man hat viel trainiert, viel investiert und ist bereit alles zu geben. Alles scheint möglich, wenn der Kopf und die Beine mitmachen.

Gibt es etwas, das deine Reise zum BMW BERLIN-MARATHON besonders macht - abenteuerlich, aufwendig oder persönlich?

Wie auch schon im letzten Jahr bereite ich mich auch dieses Jahr wieder in Boulder (in 1600-2600 Metern Höhe) auf den BMW BERLIN-MARATHON vor. Diesmal noch intensiver und zielgerichteter. Das ist weit weg von meiner Familie, aber es hilft mir perfekt, mich körperlich und geistig auf die 42,195 Kilometer einzustellen.

Was dürfen wir außerhalb des Themas BMW BERLIN-MARATHON noch von dir erfahren? Beruf, Hobbys etc.?

Von Beruf bin ich Dipl.-Ingenieur der Geodäsie und ich arbeite zur Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der TU Dresden am Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung. Für andere Hobbies habe ich kaum noch Zeit, was ich aber gerne in Kauf nehme.

Gibt es einen Menschen, dem du für die Unterstützung auf dem Weg zum Marathon besonders danken möchtest?

Ja, die gibt es auf jeden Fall. Das ist zum einen meine Freundin Anja, die es mir trotz unserer neun Monate alten Tochter ermöglicht, ins Trainingslager zu fahren, um mich auf den BMW BERLIN-MARATHON vorzubereiten und mein Trainer Jens Karraß von jkrunning, der mir Training, Kontakte, Weisheiten und vieles mehr gibt. Ohne ihn wäre ich sportlich und läuferisch nie auf dieses Niveau gekommen.

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