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Save the Date 29. September 2019

Newsarchiv

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WM-AKTUELL: El Guerrouj, Bekele und Chebii im 5000-m-Finale

Das Finale über 5000 m der Männer am Sonntag wird ein Krimi. Das gilt

auch, obwohl der Jahresweltbeste über diese Strecke, Saif Saaeed Shaheen

(Katar), kurzfristig doch auf einen Start verzichtet hat. Der Sieger über

3000 m Hindernis hatte noch tags zuvor seinen Start angekündigt. Shaheen,

der bis vor kurzem noch Joseph Cherono hieß und für Kenia lief, will

sich möglicherweise auf einen 5000-m-Weltrekordversuch beim IAAF

Golden-League-Meeting am Freitag nächster Woche in Brüssel

konzentrieren.

Trotzdem kommt es zum Aufeinandertreffen von zwei Goldmedaillengewinnern

dieser WM: Kenenisa Bekele (Äthiopien) siegte am Sonntag über 10.000

m und gewann nun seinen 5000-m-Vorlauf in 13:38,03 Minuten. Hicham El Guerrouj

(Marokko) hatte noch am Abend vor seinem Vorlauf über 1500 m triumphiert

und rannte nun locker als Vierter des zweiten Vorlaufes ins Finale. Hier war

Gebre-egziabher Gebremariam (Äthiopien) in 13:32,46 Minuten am

schnellsten. Einer, der den beiden Goldmedaillengewinnern dazwischenfunken

könnte, ist der Kenianer Abraham Chebii, der als Zweiter des zweiten

Laufes ebenfalls keine Probleme hatte.

“Es war nicht leicht, nur einen Tag später wieder zu einem

Vorlauf auf die Bahn zu gehen. Ich habe nach dem Sieg nur drei Stunden

geschlafen. Es ist eine echte Herausforderung, Kenenisa Bekele zu schlagen

– alles ist möglich. Vielleicht gibt es eine

Überraschung“, erklärte Hicham El Guerrouj.

Der zweite von insgesamt drei Tagen ohne Lauf-Finalentscheidungen bei den

Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Stade de France von Paris, hatte auch die

Vorläufe über 800 m der Männer im Programm. Dabei qualifizierte

sich Rene Herms (Pirna) als Zweiter seines Vorlaufes in 1:45,71 Minuten

für den Zwischenlauf am Freitag. Auch Titelverteidiger André Bucher

(Schweiz), der Russe Juri Borsakowski und Weltrekordler Wilson Kipketer

(Dänemark) erreichten die nächste Runde. Kipketer machte es

allerdings sehr spannend, und er hatte Glück. Denn als Zweiter seines

Vorlaufes lag er nur eine Hundertstelsekunde vor dem Kanadier Gary Reed –

und der schied aus.

 

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