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40. Crosslauf - jung wie eh und je - 1.576 Läufer feiern Jubiläum

Der 40. Berliner Cross-Country-Lauf von SCC-RUNNING feierte das Jubiläum

im Grunewald mit einer steigenden Anzahl von Teilnehmern und den Alt-Siegern

vom Cross der Asse und dem Volklauf von 1964.

Bodo Tümmler (SCC) und Rainer Podlesch (Zehlendorfer Eichhörnchen)

- der vom Renn-Training mit seinem Rennrad kam - gaben gemeinsam um 12.00 Uhr

den Startschuss für den Hauptlauf über 8800 m – assistiert von

den Symbolen des Crosslaufes – zwei präparierten Wildschweinen.

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Vor dem Start ehrte der Veranstaltungsleiter Horst Milde mit Wolfgang Paech

und Jürgen Kirstein (beide SCC) zwei Läufer, die seit 1964 bei jedem

Rennen dabei waren und in diesem ihren 40. Cross erfolgreich

“ablieferten“! Die Läufer Mit Horst Mühling an der Spitze

und Wolfgang Paech revanchierten sich bei Horst Milde, der diesen Lauf 1964 mit

Hartmut Lehmann vom Sportreferat der FU initiierte mit einem

Jubiläumsgeschenk. Auch der Präsident des Berliner

Leichtathletik-Verbandes Christoph Kopp ehrte Horst Milde mit einem Geschenk

des BLV für seine 40-jährige “Entwicklungsarbeit“

für den Laufsport in Berlin.

Im letzten Augenblick kam unter Beifall der Teilnehmer Uta Pippig,

begrüßte die Teilnehmer kurz und lief im Hauptfeld mit, in dem auch

Ex-Senator Wolfgang Nagel – zum Läufer konvertiert – zu

erkennen war.

Den Hauptlauf gewann überlegen und locker Michael Gottschalk in 30:35

vor Ingo Ortel (31:07) und Desmond King (alle SCC) in 31:19, die damit dem

Veranstalter ebenso ein Jubiläumsgeschenk ablieferten vor Marco

Lützenberger (PSV) 31:57 und Peter Bobbert (LAV Tempelhof) in 32:25 und

Kai-Holger Dech in 32.40. Michael Gottschalk äußerte sich lobend

über den nicht ganz leichten Streckenverlauf, der den Teilnehmern doch

einiges abverlangte. Reimer Sigbjoernsen hatte als “Streckenchef“

gezirkelt, der künstliche und natürliche Hindernisse hatte und sogar

eine bergab und bergauf Passage hatte. Durch Kreiden der Strecke,

Flatterleinen, viele Ordner und einen Radfahrer, der bei allen Läufen

vorneweg die Richtung angab, kam er glücklicherweise zu keinem Verlaufen

durch das Gelände.

Bei den Frauen gewann Astrid Carl (Berlin) in 38:18 vor Uta Pippig (USA)

38.40 (die sogar unterwegs Interviews für die Presse gab!), Karsta

Parsiegla (Teltow) 39:10 und Kerstin Snigola (SSV Lichtenrade) in 39:45, Angela

Fink (Polizei SV) 39:53 und Ullika Schulz (Berlin) in 40:41. Uta Pippig war

schon bei der Siegerehrung nicht mehr dabei, da sie schon wieder auf dem Weg

zum Rückflug nach Boulder (USA) begeben mußte.

Zeitgleich wurden die Berliner Jugendmeisterschaften des BLV ausgetragen.

Hier starteten erfreulich große Felder, die sich bis ins Ziel harte

Kämpfe um die traditionelle Crossnadel und die Ananas lieferten.

Die Allerjüngsten waren Anna und Yasmin beide vom Jahrgang 1999 die

Hand in Hand ins Ziel liefen – gefolgt von ihren Müttern, die dann

stolz die Teilnehmer-Urkunde mit dem Wildschwein in Empfang nahmen.

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“Dieser Cross-Lauf ist trotz der 40 Jahre jung wie eh und je geblieben

Durch die natürlichen und künstlichen Schwierigkeiten im herbstlichen

Grunewald erfordert er Einsatz und übt dadurch seinen unmittelbaren und

motivierenden Reiz. Wir freuen uns, daß dieser traditionelle Lauf

weiterhin so einen hohen Stellenwert bei der Laufbewegung hat“ zog Horst

Milde zum erfolgreichen Ende des Laufes sein Fazit, denn dieser Cross hat als

ältester Volkslauf die Basis für die augenblickliche immer

stärker werdende Laufentwicklung gelegt.

 

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