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Die meisten Sieger stellte Berlin

Das Starterfeld wurde größtenteils durch Berliner Skaterinnen und

Skater gestellt, da ja zeitgleich in Hannover der Spielbanken Marathon

stattfand. Integriert in diese Veranstaltung war ja auch die Senioren EM

über die Marathondistanz, so daß weitere gute ältere Skater

dort versuchten, eine gute Plazierung zu erreichen. Pünktlich um 8:45

gingen die Skater 15 min. vor den Läufern auf die Sightseeingtour durch

Berlin. Die Strecke, über Theodor Heuss Platz, Ernst Reuter Platz,

Siegessäule, Brandenburger Tor , Gendarmenmarkt verlief erstmals über

den Potsdamer Platz und verlangte an diesem Tage besonderes fahrerisches

Können, denn von dem reichlichen Regen, der in der nacht noch gefallen

war, waren die Straßen an manchen Stellen doch sehr feucht. Aber der

Großteil der Skater paßte sich diesen für Skater

ungünstigen Bedingungen an und fuhr ruhig und diszipliniert. Das galt auch

für die Spitzenfahrer, die zwar weniger ruhig aber dafür um so

disziplinierter fuhren. Mit in der Spitze dabei, der Sieger des

Halbmarathonrennens bei den 25 km von Berlin aus dem vergangenen Jahr, Thomas

Langer (Salomon Acces Team) und der zweitplazierte des vergangenen Jahres Kay

Schöfisch (Team FILA Berlin), viele Teamfahrer des SCC X-Speedteams, die

Berliner Roces Teamfahrer und natürlich auch das restliche Team FILA

Berlin, was nur auf seinen Topfahrer Toni Deubner verzichten mußte.(

startete zeitgleich bei den Thüringer Bahnmeisterschaften)

Am Potsdamer Platz konnte sich dann Thomas Langer, der noch am Dienstag in

Großenhain Anne Tietze bei ihrer Titelverteidigung über die

Marathondistanz entscheidend unterstützt hatte, absetzen und siegte am

Ende in der Zeit von 45:54 min. vor dem Polen Pawel Surowiak (47:31 min.) . Den

Spurt der Verfolger gewann Andre Unterdörfel (Team Roces) vor den beiden

Juniorenläufern Markus Drubba und Kay Schöfisch (beide Team FILA

Berlin) und Samuel Schwarz (Team Roces).

Bei den Damen siegte nach 25 km Jana Gegner (Team Roces) in der Zeit von

49:38 min. vor ihrer Vereinskameradin Franziska Fechner (Team FILA Berlin), die

hervorragend von ihrem Teamkollegen Marco Bachmann unterstützt wurde, und

Jenny Berglund vom SCC X-Speedteam. Auch die weiteren Plätze 4-10 blieben

bis auf Platz 7 (Mika Malgorzata/Pol) fest in Berliner Hand. Dabei plazierte

sich auch die zweite FILA Teamfahrerin Doreen Gohlke noch unter den Top 10.

Auch die Altersklassenwertungen wurden durch die Berliner bestimmt. Den

Haupteil der Sieger und Plazierten stellte hier das X-Speedteam. So siegte in

der AK 30w Kristin Höhne (ges.4.Platz) vor Liane Sommer (ges. 10.Platz)

und Marie Eggersglüss (ges. 14.Platz), in der AK 35w siegte Audry Romano

(ges.8.Platz) und Scott Anderson (ges.13.Platz) dominierte die AK 35m ebenso

wie Victor Wilking (ges. 17) die AK 45m. Einen guten 2.Platz in der AK 30m

erlief sich auch Heiko Klipstein.

Mike Saft

 

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